
Herr Smith, ihr Kommentar ist ein typisches Beispiel für die hier praktizierte, angebliche Meinungsfreiheit. Er steht in keinerlei Zusammenhang mit dem Artikel über die Lage im Kongo, wurde aber trotzdem gedruckt. Sie werfen mir aber vor, angeblich Tatsachen verdreht zu haben. Diese können sie jedoch nicht näher bezeichnen, weil ich ja auch nichts verdreht hatte. Ich hatte mich an das gehalten, was inzwischen bei Historikern weltweit als gesicherte Erkenntnis gilt. Sie wollen lediglich eine Ihnen nicht genehme Erkenntnis abtöten. Das ist der Anfang vom Ende der Meinungsfreiheit. Echte Meinungsfreiheit habe ich während meines 30-jährigen Auslandsaufenthaltes bisher nur in den USA vorgefunden.

Herr Hafenberg,
bedenken Sie bitte - auch in Ihren Beiträgen - dass die Grenze der Meinungsfreiheit dort liegt, wo andere Menschen verletzt werden. Vor diesem Hintergrund erachte ich es auch als durchaus gerechtfertigt, dass die Redaktion Leserbriefe sperrt, bzw. einen Thread schließt, der keine sachliche Diskussion um ein Thema darstellt, sondern von einem Streitgespräch mit Diffamierung der Beteiligten dominiert wird. Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit Tatsachen zu verdrehen, so wie Sie das in einem Ihrer Beiträge (Stichwort: Auslöser des 2. Weltkriegs) getan haben, ist schon hart an der Grenze zu dem, was eigentlich von dieser Redaktion geblockt werden sollte. Aber auch das ist nur mein Empfinden, Sie - und vielleicht auch andere Leser - werden da wahrscheinlich verschiedener Ansicht sein. Dennoch gilt: Meinungsfreiheit endet dort, wo die Persönlichkeit eines Menschen anfängt!

Herr Friedrich, tun Sie bitte nicht so naiv. Auch Sie sollten wissen, daß die Meinungsfreiheit in Deutschland nur in der Verfassung, nicht aber im täglichen Leben verankert ist. Und wenn Sie das bisher nicht gemerkt haben, dann war Ihre Meinung bisher wohl stromlinienförmig. Meine Beiträge werden hier auch nur dann veröffentlicht, wenn sie von der herrschenden Meinung nicht zu sehr abweichen.

Sehr hübsch, dass die Leser etwas zum Kongo schreiben dürfen. Zu den uns im Monent brennend interessierenden Themen des Nahen Ostens sind leider keine Kommentare (mehr) möglich.
Woran liegt das?
Hat die Meinungsfreiheit der FAZ auch ihre Grenzen und - wenn ja - wo liegen sie?