Irans Außenminister Mottaki versicherte, dass es den Soldaten gut gehe

Iran

Teheran stellt Zugang zu verschleppten Soldaten in Aussicht

„Nach Abschluss der Ermittlungen“, so der iranische Außenminister Mottaki, sollen britische Diplomaten zu den Marinesoldaten gelassen werden, die seit Tagen in Iran festgehalten werden.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. April 2007 02:17

@ Hr Sutter

Joerg Altmann (jalt)

Herr Sutter,

nach erneuter Lektuere muss ich gestehen, dass ich beim Ueberfliegen des Artikels den Link "Related Blogs" fuer das Ende des Artikels gehalten habe. Ihr Zitat befindet sich unterhalb des Links. Bitte entschuldigen Sie diesen Irrtum.

Unabhaengig davon bedeutet "out of Iraqi control" nicht "out of Iraqi territorial waters". So sind beispielsweise ganze Gegenden Afghanistans "out of Afghani government control", jedoch mit Sicherheit nicht "out of Afghani territory".

Der Vollstaendigkeit halber sei noch angemerkt, dass der irakische Aussenminister Hoshiyar Zebari am 25.3. (einen Tag nach dem von Ihnen zitierten AP-Interview) im Anschluss an ein Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen ein Statement veroeffentlichte, in welchem er erklaerte, dass "according to the information available to the Iraqi authorities those soldiers were detained inside Iraqi waters. They were working with the multi-national forces with the approval of the Iraqi government and according to U.N. Security Council resolutions." [Reuters Kanada, BBC]

Es scheint wahrscheinlich, dass sich der Vorfall in Gewaessern ereignete, die beite Seiten fuer sich beanspruchen [WikiNews, Persian Journal].

MfG.

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27. März 2007 12:45

@altmann: "iranischer" und "irakischer" General

jörg sutter (jsutter)

Das ist ja wohl der Gipfel! Der Artikel ist zum Glück noch online. Offensichtlich haben Sie ihn gar nicht gelesen! Deshalb zitiere ich hier:

But the Iraqi military commander of the country’s territorial waters said the British boats may not have been in Iraqi territory.

“We were informed by Iraqi fishermen after they had returned from sea that there were British gunboats in an area that is out of Iraqi control,” Brig. Gen. Hakim Jassim told AP Television News in the southern city of Basra.

“We don’t know why they were there,” he said.

Nochmal die Quelle: MSNBC

Wenn alle Befürworter des Krieges auf so einem Lektürestand sind, ist es nötig, solche Postings hier zu machen.

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27. März 2007 11:17

@K.M.Kommikion

Servet Kizilkaya (Sergen)

Auch Ihnen gebe ich meine Zustimmung.Ihr Komentar ist Vorurteilsfrei und sehr realistisch.Genau,...was wäre wenn ein Iranischer Kriegsschiff im Nordsee aufkrreuzen würde und Kontrollen betätigen würde?Oder vor USA...die hätten die Iraner ohne Vorwahrnung wahrscheinlich vernichtet.Was haben die Britischen Schiffe in Irakischen oder Iranischen Gewässern su suchen?Wenn sie wirklich Terroristen kontrollieren wollen, Tag für Tag werden PKK Kämpfer (Terroristen) in die Türkei und auch in den Iran von Nordirak eingeschleusst und die verüben Anschläge in der Türkei.Warum wird da nicht kontrolliert?

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27. März 2007 10:51

@amadeus

jörg sutter (jsutter)

Danke für Ihre Fürsorge. Zum Glück ist es nicht so. Recherchieren Sie lieber selbst mit und versuchen auch Sie, Belege für Fakten zu finden,die sich dann politisch interpretieren und natürlich auf bewerten lassen.
Lächerlichkeit ist im Hinblick auf die bestehende akute Kriegsgefahr ein Risiko, dem ich mich gerne aussetze.

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27. März 2007 10:41

@Mehmet Mantikli

Servet Kizilkaya (Sergen)

Aller Achtung Herr Mantikli zur Ihrem Komentar.Sie ist sehr wirklichkeitsnah und sehr gut analysiert.Ich bewundere Sie für Ihre reale Einschätzung.Iran lässt sich nicht von anderen diktatorischen Regimen die Jahrzehnte Angriffskriege geführt haben, komandieren.Iran ist kulturell und menschlich ein Beispiel für den Westen.

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27. März 2007 10:33

welche hoheitsgewässer auch immer....

K.M. Kommikion (Kommikion)

....egal, ob irakische oder iranische Hoheitsgewässer, was haben britische Soldaten dort zu suchen? Auch der Irak-Krieg ist nichts anderes als eine neue Form der Kolonialisierung, eine gegen jedes Völkerrecht verstossende militärische Besetzung.

Was wäre nur in Europa und in den USA los, wenn irakische oder iranische Kriegschiffe vor Frankreich kreuzen würden oder im Mittelmeer?

Die Welt ist blind geworden, die einseitige Perspektive der reichen Menschen, die von diesen Kriegen profitieren, wird als Wahrheit verkauft.

Die Folgen werden katastrophal sein, denn da militärisches Vorgehen, Todesstrafe, Präventivschläge, Aufrüstung, Lager wie Guantanamo etc. wieder "gesellschaftsfähig" geworden sind - warum sollte diese Entwicklung dereinst vor Europa oder Deutschland halt machen, wenn die Deutschen ausnahmensweise mal nicht mehr gebraucht werden, z.B. weil ihre Gesellschaft total überaltert und nicht mehr produktiv genug ist, um am globalisierten Rennen um Wohlstand teilzunehmen? Dann wären sie vielleicht noch gut genug, um mit einem kleinen "theatre war" ein paar neue Waffen an ihnen auszuprobieren oder die alten zu verbrauchen, jedenfalls den Aktienkurs der Militärindustrie ein bisschen zu steigern?

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27. März 2007 10:26

@müller

K.M. Kommikion (Kommikion)

Ihre Gesinnung findet sich im US neokonservativen Think Tank PNAC wieder - wo Donald Rumsfeld, Dick Cheney, Paul Wolfowitz, John Bolton, um nur einige zu nennen, in einem 90seitigen Papier aus dem Jahr 2000 beschreiben, wie sie die Weltherrschaft erlangen und erhalten möchten - nämlich vorwiegend mit militärischen Mitteln.
Darin heisst es auch (s. 51), dass die von ihnen gewünschten Umwälzungen, vor allem die gigantische militärische Aufrüstung, lange Zeit brauchen würde, wenn nicht ein katastrophales, katalysierendes Ereignis ähnlich wie Pearl Harbour es beschleunigen würde.

Die USA ist die grösste kriegstreibende Macht der Welt in den letzten Jahrzehnten geworden - der Iran hat sich lediglich in einen Krieg, in dem sowohl Russland (an Iran) als auch die USA (an Saddam Hussein) ihre Waffen gewinnbringend verkaufen konnten, und so den Krieg unnötig verlängerten, verwickelt gesehen.

Es ist absolut lächerlich, wenn die Welt nun gemeinschaftlich mit Politikern und Medien auf den Iran einprügelt. Es gibt massenweise zweifelhafte Regime in der Welt, doch da sie kein Öl besitzen, sind sie uninteressant für die "Friedens- und Demokratiestifer" aus Amerika.

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27. März 2007 10:12

@ Hr. Sutter........ich glaube, Sie laufen........

wolf haupricht (emilgilels)

......Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden.
Es ist auffälig, wie subjektiv Sie das Geschehen in Ihren Kommentaren sehen möchten und damit auch nicht zu einem objektiven Urteil kommen können.
Michael Kohlhas wollte auch mit dem Kopf durch die Wand........und ist gescheitert.

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27. März 2007 08:56

@elisabeth müller: Fakten statt Meinungen

jörg sutter (jsutter)

Ihr Beitrag zeigt, daß Sie mit Fakten und Quellen nicht umgeghen können.

1) Die von Ihnen immer wieder angeführte Drohung mit
der "Vernichtung Israels" ist eine freie Erfindung. Dazu hat die Universität Ottawa das Farsi-Zitat in Englisch übersetzt.

2) Laut dem kommandierenden irakischen Grenzgeneral sind die Briten in den Iran eingedrungen. Dazu gibt es eine sehr gute Recherche von Herrn Berger, der sogar bei Persern in den USA wahrgenommen wird.

Frau Müller, Sie können ja meinetwegen aus vielen Gründen für einen Weltkrieg gegen den Islam sein und den israelischen Staatsterrorismus für die Inkarnation westlicher Werte halten - im Iran geht es zunächst auch um Fakten.
Sie sollten deshalb die Leser, die zeitraubend selbst Fakten recherechieren, nicht beleidigen. Wir beleidigen Sie auch nicht:-)

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27. März 2007 02:36

Die Briten sind unglaubwürdig...

John Friedmann (JohnFriedmann)

Ich möchte nur daran erinnern, daß Herr T. Blair ein Mensch ist, welcher sich in einer unglaublichen Art und Weise durch permanente Lügen (über den Irak z. b.) einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak geführt hat, mit den bekannten Folgen (Massenmord/Kriegsverbrechen u.a.).

Der passende Ort, wo Herr Blair Aussagen über den Irak bzw. irakische Angelegenheiten machen könnte, wäre ein Kriegsverbrechertribunal z. B. in den Haag, natürlich in eigener Sache.

Richtig ist wohl, daß die genaue irakisch/iranische Grenzlinie dort unten umstritten ist. Und deshalb muss man ganz einfach die Frage stellen, warum provozieren die Briten einen derartigen Vorfall.

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27. März 2007 01:49

@ Hr Sutter: Falsche Behauptungen

Joerg Altmann (jalt)

Herr Sutter,

um zu pruefen, wer hier falsche Behauptungen aufstellt, habe ich mir die Muehe gemacht und den MSNBC-Link aufgesucht. Dort durfte ich feststellen, dass SIE und nicht irgendwelche "kriegshetzerischen Kommentatoren" falsche Behauptungen aufstellen:

Ein IRANISCHER General machte die von Ihnen zitierte Aussage gegenueber einer HALBSTAATLICHEN IRANISCHEN NACHRICHTENAGENTUR.

Global Research werde ich hier nicht weiter kommentieren, da dies zu viel Raum einnehmen wuerde. Dem geneigten Leser empfehle ich ein kurzes Studium der dortigen Artikelueberschriften. Diese sind selbstkommentierend.

Herr Sutter, bitte bleiben Sie in Zukunft bei der Wahrheit.

MfG.

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27. März 2007 00:39

Irgendwie barbarisch

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Eigentlich ist es doch völlig unerheblich, ob die 15 britischen Seeleute nun die iranische Gewässergrenze verletzt haben oder nicht. Denn wenn ja, sind sie wohl kaum mehr als ein paar hundert Meter in iranische Gewässer gefahren. Ein zivilisierter Staat löst solche Probleme Gespräche auf Kommandeursebene, bestimmt nicht durch Folter von Befehlsempfängern wie bereits 2004 geschehen. Großbritannien und Iran sind ja nicht im Kriegszustand.
Iran hat diesen Vorfall also vermutlich inszeniert und will die Gefangenen als Geiseln nutzen.

Übrigens ist gerade ein deutscher Tourist aus 2-jähriger iranischer Isolationshaft entlassen worden. Sein Verbrechen: versehentlich beim Angeln ein paar Meter in iransiche Gewässer abgedriftet - so zumindest die iranische Version, wer weiß ob sie stimmt...

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27. März 2007 00:16

warum fragen wir nicht alle, wer will denn krieg haben ?

Mehmet Mantikli (logisch74)

..und danach ob krieg uns allen weiterhilft oder nicht?! ich habe das gefühl der westen ist im sinne so hoch zu spielen um einen krieg gegen iran zu beginnen und versucht iran so zu provozieren,das sie sagen "hey die haben zuerst angefangen",natürlich dann das gesamte region in schutt und asche bombadieren.! das hat man in AFGAHNISTAN,IRAK und LIBANON schon unter BEWEIS gestellt.! "ach..so..was WIE SOMALIA zwischendurch BOMBADIEREN, kann ja keinem schaden" DENKEN," weil WIR HABEN ja recht, WIR HABEN ja die hochkultur" HANDELN, bezwecken SIE KRIEG,ganz EINDEUTIG ! die geschichte des westens ist so reichlich davon, in der sache kann der naher-osten nicht das wasser reichen! das man VÖLKERRECHTWIEDRICH einen krieg auf LÜGEN aufbaut und BEGINNT,dadurch 1 MIO. TOTE verursacht und so tut ob diese menschen oder regierungen mit ihren millitärs kurz davor sind die "westliche zivilisation" zu vernichten,DER WILL krieg !und das weiss jeder ob er für us-millitärschlag ist oder NICHT, also für krieg ist oder NICHT ! iran ist politisch unabhängig wie europa seid mehr als 60 jahren niemals war, iran weiss genau wie es ist als abhängiger (schah ära), die werden nicht ihre freiheit dem westen IN IHRER REGION unterordnen! das ist IRANS RECHT !

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26. März 2007 21:23

Gleiwitz und der Golf von Tonkin lassen grüßen

Martin Enzinger (FlorianGeyer)

Blair & Co haben im Irak die Büchse der Pandora aufgemacht- und nichts daraus gelernt.
Iran kann mit den Natomächten Katz und Maus spielen, indem er abwechselnd in Afghanistan und Irak die Lage eskalieren läßt, bis die Nato und die übrigen Verbündeten an ihren Hunderten Einsatzvorbehalten und -verweigerungen zerbechen. Ein Landkrieg im Iran kommt für die USA ohnehin nicht in Frage, sie bekommt ja nicht einmal den relativ kleinen sunnitischen bzw. gemischt besiedelten Teil des Iraks nicht in den Griff.
Hinzu kommt, daß der Iran auch die traditionell benachteiligten schiitischen Minderheiten in den Golfstaaten ins Spiel bringen könnte-etwa indem er
-ganz nach Bush- freie Wahlen und Demokratie anstelle von "Operettenrégimes" (Scholl-Latour) fordert.

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26. März 2007 20:28

@Sutter

Elisabeth Müller (liemue)

Werter Herr Sutter,
Sie wollen uns also allen Ernstes weismachen, daß alle westliche Medien lügen, heucheln und propagandistisch tätig sind, während die bärtigen und friedliebenden Mullahs (die übrigens schon einmal eine Botschaft in Geiselhaft nahmen) die wahren Hüter des Friedens sind und in friedlichster Absicht die abenteuerlichste Aussenpolitik betreiben, während das eigenes Volk zunehmend verarmt.

Noch dämlicher als in den 80ern Jahren, als man die wahren Bedrohungspotentiale im linken westlichen Lager nicht sehen wollte, können doch selbst die linkesten Linken nicht sein? Oder doch ?

Was beabsichtigt die iranische Regierung tatsächlich ?
Glaubt Sie tatsächlich ungestraft Israel vernichten zu können, Hisbollah und Hamas im Libanon sowie den Widerstand im Irak zu fördern, ohne daß dies irgendwann zu enstprechenden Reaktionen führt.

Westliche Unterstützer und Verharmloser solcher Politik, die mit extremen Scheuklappen und antiamerikanischem Linksdrall Ihren Unfug im Internet verbreiten, treiben mich mittlerweile zur Weissglut.

Gruß
E.M.

E.M

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26. März 2007 19:15

@ J. Sutter........was geschieht...?

wolf haupricht (emilgilels)

Sien haben recht, Iran fällt von einem Extrem ins andere und das schon seit Jahrzehnten. Das ist allerdings zuerst ein inneriranisches Problem, das nicht einfach zu lösen ist.
Selbst ein gemäßigter und hochangesehener Mann wie Chatamie -Hoffnungsträger der Jugend und auch der Frauen - wurde ausgebremst, weil die Strömungen im Land vielfältig sind. Das ist meine Beobachtung und Sorge zugleich.
Und nun ein Mann, der unberechenbar scheint und wohl auch ist. Auch ein Extrem wie eine Spirale.
Das Problem können wir nicht lösen, zumal Iran sich verbarrikadiert und einen evtl. gefährlichen Weg im Außenverhälnis eingeschlagen hat.
Das Land muss mit sich selbst ins Reine kommen und mit seiner Region und zwar auf friedlichem Weg.
w.a.

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26. März 2007 18:18

@amadeus

jörg sutter (jsutter)

Und was folgt nach dem Sturz? Das sehen wir doch im Irak! Den Menschen geht es viel, viel schlechter als vorher. 3 Millionen konnten fliehen. 300.000 wurden getötet. Wünschen Sie das den Persern?

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26. März 2007 17:38

Ahmadineschad pokert hoch......

wolf haupricht (emilgilels)

...das gehört heute zum Alltag auch in den internationalen Beziehungen, gerade dann, wenn wie hier, die Parteien sich nicht grün sind. Außerdem muss das Gesicht gewahrt bleiben, da ist fast jedesMittel recht.
Sanktionen durch die UN als Völkergemeinschaft sind schon wirkungsvoll, stellen diese doch in der Weltöffentlichkeit eine Zurechtweisung eines Staates, der internationale Regelungen missachtet dar.
Das ist mehr als unangenehm. Von daher ist auch die Reaktion zwar nicht verständlich, jedoch erklärbar, weil Iran die Isolierung bevorsteht.
Das iranische Volk ist dann Opfer des eigenen Systems und hat ohnehin genug andere Probleme.
Ich glaube auch nicht, das die intelligente Schicht im Iran Ahmadi.....trägt, aber das bleibt das Los einer nicht vorhandenen, politisch unartikulierten Opposition.
Außerdem meine ich, dass die Sanktionen über kurz oder lang zum Sturz von Ahmad......führen. Auch das beweist die Geschichte immer aufs Neue.
w.a.

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26. März 2007 17:15

Gleich zwei falsche Behauptungen

jörg sutter (jsutter)

1) Ahmadinejad hat nie die Vernichtung Israels gefordert. Quelle:
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=NOR20070120&articleId=4527
2) Die Briten SIND in den Iran eingedrungen, wie ein irakischer General AP bestätigte:
Quelle: http://www.msnbc.msn.com/id/17769296/
Es wäre gut, wenn solche kriegshetzerischen Kommentatoren sich auch die Mühe machen würden, zu recherchieren.

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26. März 2007 16:55

Re: klare Reaktion

Fritz Pankow (pankow0815)

Geht doch ganz einfach:

Die nächsten drei Monate wird von US-Seite erklärt Teheran sei bereits im Besitz der Atombombe und anderer Massenvernichtungswaffen. Wie beim Nachbarn werden evtl. gefälschte Geheimberichte und Satellitenbilder der UN vorgeführt, etc.

Weiter siehe Irakkrieg.

In der Tat, hier droht grösste Gefahr.

Ich kann nicht verstehen wie jemand von den USA einen weiteren Eingriff im nahen Osten fordern kann. Bush, Blair und Aznar sind Kriegsverbrecher. Aber mit der "Wir sind der Nabel der Welt, die einzig Guten"-Mentalität kann man weder Einsehen in die begangenen Kriegsverbrechen erwarten, noch eine halbwegs neutrale Gegenüberstellung wie die einzelnen Regierungen mit Gefangenen umgehen. Mir wird schlecht vor soviel freier Welt.

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26. März 2007 16:34

Warum provozieren die Briten einen solchen Vorfall...

Emanuel Roth (E.Roth)

Haben sie nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt?

Bevor sie völkerrechtswidrig in den Irak einfielen, gab es auch immer wieder ernstzunehmende Provokationen gegenüber dem Irak.

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26. März 2007 15:38

Harte und klare Reaktion

Rüdiger Kimpel (rkimpel)

Hier muss eine harte und klare Reaktion aller Nationen her - die Präsidialerklärung der EU geht in die richtige Richtung, mE muss aber auch die USA noch deutlicher Teheran die Grenzen seines Tuns aufzeigen und diese Regierung in die Schranken weisen.

mE müsste man hier mit moderner pschologischer Kriegsführung die breite Öffentlichkeit im Iran über die Machenschaften der Regierung informieren. Nur, wenn man das Regime destabilisiert durch gezielte Massnahmen gibt es mE eine Chance, diese Regierung idealerweise zu kippen bzw. so mit internen Aufständen und Unruhen zu beschäftigen, dass sie keine Chance haben, ihr Hegemonialstreben, das auch die Vernichtung Isreals systematisch plant, zu unterbinden.

Hier droht grösste Gefahr.

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