Kolumbien

Farc sagen Geiselübergabe ab

Die groß angekündigte Befreiung von drei Geiseln aus der Gewalt der Farc ist gescheitert. Venezuelas Präsident Chávez beschuldigt den kolumbianischen Präsidenten Uribe, die Rettung vereitelt zu haben. Der nennt die Guerrilleros zynisch und verlogen. Von Josef Oehrlein

Lesermeinungen zum Beitrag

01. Januar 2008 21:10

Blamage für Chávez und seine Statisten...

Andreas Schneider (KaeptenBlaubaer)

Chávez und die FARC hat man nun doch recht geschickt auflaufen lassen. Da sich das Kind "Emmanuel" wohl unter anderem Namen in einem Waisenhaus in Santafé de Bogotá aufhält, ist es der kolumbian. Regierung gelungen, Chávez blosszustellen. Für eine neue derartige PR-Aktion wird sich keine hochrangige Delegation (incl. dem Verschwörungstheoretiker Oliver Stone) mehr blamieren wollen. Und die mißlungene Aktion hat wieder einmal gezeigt, dass die FARC eine Lügner- und Psychopathentruppe ist.

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01. Januar 2008 18:28

FARC Geiseln

Bernhard Goltz (bergoltz)

Was das Grossmaul Chavez dazu beitraegt, ist nutzlos wie immer. Mein Glueckwunsch gilt Praesident Uribe: ihm ist es, mit dem Einsatz von Militaer, gelungen "Tirofijo" und seine Gangsterbande so weit in die Ecke zu druecken, dass sie aus purer Angst nicht einmal drei von ueber 700 Geiseln in die Zivilisation entlassen koennen, Geiseln die sie frueher, zu Zeiten von Pastrana z.B., muehelos aus Bogota und anderen Grosstaedten in den Urwald verschleppen konnten, ohne Angst dabei erwischt zu werden. So wird Kolumbien in einigen Jahren diese ganz Pest ausgeraeuchert haben.

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