Chávez und die Farc-Geiseln

Politische Freilassung

Hugo Chávez soll der kolumbianischen Guerrilla politische Reputation verschaffen. Doch internationale Experten bezweifeln, dass die Farc es ernst mit ihren „politischen“ Ambitionen meinen könnte. Den Beweis dazu hat sie bei Geiselübergaben noch nicht angetreten. Von Josef Oehrlein, Buenos Aires

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Januar 2008 14:43

Schicksale

Loran Rajic (Srbomanijak)

Ich verstehe nicht, warum man die Initiative des H. Chavez in der FAZ kontinuerlich "kaputt" schreibt. Es ist doch äußert lobenswert, dass er Menschen aus einem schrecklichen Märtyrium wieder an die Freiheit verholfen hat. Dies sollte man doch vordergründig sehen, und nicht, dass der "böse Bube" und "imperalistische Widersacher" Chavez wohlmöglich Sympathiewerte erlangen könnte. Ich denke, dass die FAZ Artkikel dem ebenfalls entgegen steuern wollen.

Ich freue mich auf jeden Fall für die Menschen. Mögen es noch viele mehr sein in Zukunft, die H. Chavez aus dem Dschungel holt.

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18. Januar 2008 13:04

Geiseln

Ossian Peuker (ossipeu)

"...es als Erster seit Jahren fertiggebracht hat, wenigstens zwei der bis vor kurzem 45 Geiseln der Farc freizubekommen..."

Wie der Autor auf die Zahl 45 kommt, wäre interessant zu erfahren. In den kolumbianischen Medien ist immer von 750-1000 die Rede, welches eine realistischere Zahl zu sein scheint.

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