Noch ist für Bush nicht aller Tage Abend

George W. Bush

Lahm oder flügge?

Spezial George Bush hat das politische Kapital seiner Wiederwahl vor zwei Jahren fast vollständig aufgebraucht. Noch aber ist nicht ausgemacht, daß er in den letzten beiden Jahren seiner Amtszeit zur „lahmen Ente“ wird. Ein Kommentar von Matthias Rüb.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. November 2006 12:08

Ich seh das relativ logisch

Thomas Wenzel (Coloneltw)

Schlimmer werden kann es nicht unter den Demokraten. Ich glaube, dass die demokraten auch nationalistisch eingestellt sind aber die den Blick nach Rechts und Links nicht verloren haben. Sie gehen mehr auf andere ein und können darüber hinaus natürlich viel erreichen --> Siehe Clinton. Die Probleme sind nach der Wahl gleich geblieben. Nur mkit mehr friedfertigkeit (der Demoktraten) kann man sie etwas gewaltloser lösen.
Aber wir werden sehen. Europa hat ein Auge auf Amerika

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. November 2006 10:54

Flügge - und bauernschlau

Hanspeter Bühler (Napoleon3)

Bush ist sicher nicht der Gescheiteste, aber dumm ist er auch nicht. Bis heute hat er sich immer wieder mit seiner Bauernschläue (was keine Anspielung sein soll auf unsere fleissigen Bauern) aus heiklen Lagen befreien können. Und bedenken wir eines: Die grosse Masse der US-Bürger ist sehr manipulierbar. Und so hat der bauernschlaue Bush, der ethisch so limitiert ist, dass er sogar Freude hat wenn jemand zum Tode verurteilt und hingerichtet wird, jetzt als vorläufiger Befreiungsakt seinen Freund Rumsfeld als Bauernopfer entlassen!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. November 2006 09:23

kein erhellender Kommentar

Lukas Werth (lukaswerth)

Busch hat sich bisher nie sehr kompromißwillig oder lernfähig gezeigt, daher glaube ich nicht, daß ihm das jetzt gelingen wird.
Ansonsten sagt dieser nicht sehr originelle Kommentar nichts, was man nicht schon wüßte oder sich denken könnte. Mir scheint ein grundlegendes Problem der amerikanischen Demokratie, daß wirkliche Diskurse kaum noch verhandelt werden, sondern vielmehr vorverpackte weltanschauliche Gesamtpackete auf den Markt geworfen werden (was auch den geballten Einsatz von Werbung leichter macht): gegen Abtreibung, für Todesstrafe und gnadenlose Gefängnisstrafen ("conservative"), oder für "reproductive freedom", gegen Todesstrafe für bestimmte Reformen ("liberal").
Diese Sklerose der Demokratie ist noch weiter fortgeschritten als bei uns, obgleich Schröder sie ein gutes Stück voran brachte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 3 von 3 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche