25. Januar 2008 Nach 20 Monaten an der Spitze der italienischen Regierung ist Ministerpräsident Romano Prodi an den komplizierten Mehrheitsverhältnissen im Parlament gescheitert. Er fiel am Donnerstag mit seiner Vertrauensfrage im Senat durch, in dem sein Mitte-Links-Bündnis seit dem Rückzug der kleinen Udeur-Partei keine Mehrheit mehr hatte. Danach reichte Prodi bei Staatspräsident Giorgio Napolitano seinen Rücktritt ein.
Leicht hatte es Prodis Koalition von Anfang an nicht - mangelnde Geschlossenheit in den eigenen Reihen und eine nur hauchdünne Mehrheit im Senat trugen dazu bei. Sie wurde ihm zum Verhängnis, als Justizminister Clemente Mastella zurücktrat und dessen Udeur-Partei der Regierung die Unterstützung versagte.
Text: FAZ.NET
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