Merkel verlangt den sofortigen Stopp jeglicher Gewaltanwendung

Konflikt um Südossetien

Merkel fordert sofortiges Ende der Kämpfe

Nach der Eskalation in Südossetien fordern EU, Nato, OSZE und die Vereinigten Staaten den sofortigen Stopp der Kämpfe und die Aufnahme direkter Gespräche zwischen Russland und Georgien. Man sei „ernsthaft besorgt“. Kanzlerin Merkel rief die Konfliktparteien zu Besonnenheit und Zurückhaltung auf.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. August 2008 09:46

unter dem Strich

Naim Naim (abduho)

muss man Merkel dankbar sein, dass sie gegen NATO - Aufnahme von Georgien war. Man stelle sich vor, Georgien wäre jetzt ein NATO-Mitglied. Dann müssten die Europäer für die Dummheiten der georgischen Regierung blechen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. August 2008 01:03

Maus im Porzellanladen

Irene Henning (Ganzweitvorn)

Anstatt sich die Eröffnung der Olympischen Spiele anzusehen und etwas für die Beziehungen zu China zu tun, muß sich unsere Kanzlerin zusammen mit dem Außenminister einen "edlen Wettstreit" liefern, wer den Russen entschiedener die Leviten liest. Das ist wie der sprichwörtliche Elephant im Porzellanladen - nur daß Deutschland die Bedeutung einer Maus hat. Aber das kommt ws. beim Wähler gut an, der bei der Übertragung der Olympiaeröffnungsfeier bei der hochsubventionierten ARD das Vergnügen hatte jede Menge politischen Unsinn von einer sportlich inkompetenten Moderatorin zu hören.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. August 2008 21:51

Die Frau Bundeskanzlerin

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

haette ein sofortiges Ende der bemerkenswerten Bemuehungen eines scheidenden Praesidenten Bush fordern sollen, als dieser im Fruehjahr der NATO Versammlung von Bukarest die Themen 'Georgien und Ukraine in die NATO' und 'Amerikanische Raketen in Osteuropa' aufzwang. Aber will man ausgerechnet von der (Bush-)Ranch - Besucherin Merkel solche Entschiedenheit verlangen? Sie bekommt jetzt, was sie verdient.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. August 2008 20:02

lächerlich und heuchlerisch

Margrit Steer (Margrit-Steer)

was soll der Quatsch? Wo waren denn die UN und all die anderen als man im Irak einfiel? Man dreht und wendet es immer gerade so wie es paßt und diese Kanzlern immr mitten drin. Schon allein immer ihr Vokabular "sie fordert" Ja glaubt die Dame denn, die ganz Welt tanzt nach ihrer Pfeife? Nachbarschaftskrieg in Georgien, da schreit die UN plötzlich, Krieg im Irakt ist egal, oder?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. August 2008 18:02

Die vielzitierte Osterweiterung der EU ..

Lutz Grellmann (Lumi1)

werfen diese Ereignisse natürlich entscheidend zurück; es gelingt ja jetzt noch nicht einmal nach Jahren, bereits neu aufgenommene Länder zu integrieren. Auch habe ich gelesen daß Georgien zuvor amerikanisches Militär zu gemeinsamen Manövern in sein Land eingeladen hatte. Vermutlich ist das jetzt auch die schon seit einiger Zeit angekündigte Demonstration erneuter Stärke durch die russische Politik. Es scheint darum zu gehen, daß gezeigt werden soll, wer in der Region das Sagen hat. Ausserdem gibt es diese Krisenherde dort zuhauf.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. August 2008 16:40

Südossetien - Merkel verblödet sich

Wilhelm Rggrt (Wilhelm29)

Was meint sie den, wer sie ist und welche Macht sie hat wenn sie sich in einen solchen Konflikt verbal einmischt. Da können ja alle nur lachen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. August 2008 15:48

Ich glaube das..

Fatih_Mehmet Uenal (Jerusalem1187)

wird die Streithähne nicht beeindrucken was unsere Kanzlerin meint.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. August 2008 14:20

Lächerliche Postulate...

Harry LeRoy (Cimon)

Ich bin mir sicher, dass Merkels gewaltiges Machtgebot, gestützt von ihrer gewaltigen Erscheinung als Politikerin und der unerschöpflichen Kraft ihres Staates, diesen Konflikt Einhalt zu gebieten vermag; in der Realität aber dürfte auch dieser Konflikt blutig ausgefochten werden, ein weiteres Erbe aus der Stalinzeit, als man nationale Minderheiten im Sowjetreich verschickte wie altorientalische Könige einst besiegte Völker zu deportieren pflegten. Das Baltikum kämpft hier mit ganz ähnlichen Problemen. Sinnvoll wäre es die Unabhängigkeit des Gebietes zu akzeptieren, da es traditionell nicht zu Georgien gehört und es einen georgischen Staat seit Jahrhunderten nicht gegeben hat.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 8 von 8 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche