Nach Abdruck von Mohammed-Karikaturen

Furcht in Dänemark vor weiteren Krawallen

In Kopenhagen und anderen dänischen Städten ist es abermals zu Krawallen randalierender Jugendlicher gekommen. Sie setzen Autos oder Container in Brand und warfen Steine auf Polizeibeamte. Indes meldet sich der Zeichner der umstrittenen Mohammed-Karikaturen zu Wort.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Februar 2008 16:06

Unter der Gürtellinie

Torsten Klier (TorstenKlier)

ist das, was Sie hier ablassen, Erol Yildirim (Lysandus).
Wissen Sie dass der Brand in Ludwigshafen auf Brandstiftung zurückgeht?
Kennen Sie die Brandstifter?
Warum melden Sie die nicht der Polizei?

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16. Februar 2008 15:46

@Karsten-Hinrich Festge--

Georg Dargelies (ragnita)

Die Suppe brodelt und kocht!
Habe jedoch unter den 50 Kommentaren doch einen <Sehr Lehsenswerten
Kommentar> entdeckt.-- Und das haben wir Ihnen zu verdanken!!

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16. Februar 2008 15:45

Assimilation - was genau ist das Problem?

Gabor von Zoltan (Putinras)

Was mich einmal sehr interessieren würde (wäre wirklich froh um Antworten und Erklärungen) ist die Frage, wieso eigentlich nur für Türken und Muslime das Thema "Assimilation" zu einer derart riesigen Frage geworden ist.

Warum eigentlich nicht für eine der vielen anderen grossen Immigrantengruppen? Warum nicht für die Italiener? Die Spanier? Die Portugiesen? Die Griechen? Die Ungarn? Die Polen? Die Tschechen und Slowaken? - Menschen, die ihre Heimat z.T. damals noch nicht einmal aus freien Stücken verlassen haben? Die sich heute in Westeuropa in den jeweiligen Ländern heimisch fühlen und sich zu integrieren vermochten.

Ich finde es schade, dass in der ganzen Debatte - sowohl hier beim Karikaturenstreit als schon bei den bedenklichen Worten von Erdogan - dieses Thema nie vertieft wird.

Denn das gäbe doch zumindest einen Tipp in welche Richtung es gehen müsste. Weshalb ist Assimilation (und offenbar auch Integration) so schwer.... Offenbar so viel schwerer als für Andere? An der BRD alleine kann´s doch offenbar nicht liegen, sonst würden die andere gleich stark leiden.

Vielleicht muss man sich halt einfach eingestehen, dass die Unterschiede zu gross sind; dass die europäischen Ideale zu viel "Stress" zu verursachen scheinen.


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16. Februar 2008 15:36

@ Erol Y.

A. Keno (A.Ke)



Ich weiß immer noch nicht so recht, was ein Brand in LU mit diesen Ausschreitungen zu tun hat!? Aber vielleicht eröffnen Sie mir Ihren Horizont.

Ich bin immer noch stinksauer auf einen MP der Türkei, der nachweislich (siehe Auszug der Rede von MP Erdogan, FAZ v. Freitag) von Assimilation und nicht von einer nötigen Integration gesprochen hat.

Fragen sie Ihre Nachbarn (italienischer, polnischer, russischer Herkunft), was denen zu diesen Begriffen und zu dem Auftritt einfällt. Da bin ich mal gespannt.


Wenn die angesprochenen Menschen (wie man das jetzt politisch korrekt formulieren darf und sollte, überlasse ich Ihnen) in dieser Debatte mit solchen Gegenfragen reagieren, wie Sie es hier getan haben, dann kann man sich die weiteren Diskussionen in Sachen Integration ruhig sparen.

Deutschland ist mittlerweile "Weltmeister im Entgegenkommen" (C. Strunz) und die andere Seite fühlt sich noch beleidigt.


A.Ke

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16. Februar 2008 15:21

Schuld ist der Westen, wenn andere zur Gewalt greifen?

Thomas Baader (TBaader)

"Der Westen müsse einsehen, dass Christen 'auf der anderen Seite der Welt' schon wegen der ersten Veröffentlichung der Karikaturen viel hätten leiden müssen."

Interessant: Daran ist also der Westen schuld, also die Karikaturisten, diejenigen, die die Karikaturen veröffentlicht haben und diejenigen, die es zulassen? Die Menschen in den islamischen Ländern, die die Gewalttaten begehen, sind hingegen nicht daran schuld??? Haben die denn kein Gewissen an das man appellieren kann, kein Vermögen, Recht von Unrecht zu unterscheiden? Wissen die nicht, dass man Menschen (immerhin 150) nicht töten darf? ... nein?

Es gab schon etliche Karikaturen, die sich auf das Christentum bezogen haben oder Ausssagen, die Christen beleidigt haben (Beispiel von einer Anti-Papst-Demo in Österreich: "Hätte Maria abgetrieben, wär uns dieser Papst erspart geblieben"). In unserer Demokratie darf man nun mal Religionen kritisieren, das ist das Erbe der Aufklärung. Auch der Islam muss sich daran messen lassen, inwieweit er kritikfähig ist - zumal die Karikaturen ja nun wirklich äußerst harmlos sind. Wer sich davon beleidigt fühlt, ist wirklich ein religiöser Eiferer.

Europa kann stolz sein auf Dänemark, es verteidigt moderne und aufklärerische Werte.

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16. Februar 2008 14:58

@ Erol Yildirim (Lysandus)

Stefan M. Oke (stefanmoke)

Ihre freie Meinungsauesserung? Gerne!

Der Tod von neun Menschen bei einem Brand ist eine Tragoedie, dies steht fest. Dennoch besteht ein grosser Unterschied zwischen dem Wueten eines Mobs und einer noch ungeklaerten Brandursache, bei der auch "unsachgemaesser Stromklau" mit einbezogen werden muss.

Also bitte nicht einfach wahllos Dinge vermischen und Zusammenhaenge herstellen, die (noch?) nicht existieren. Oder was genau war Ihre Absicht?

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16. Februar 2008 13:01

Für die Freunde des Galgenhumors

Torsten Klier (TorstenKlier)

Zum Vergleichen und Lachen:
FAZ 25.10.2007, Freier Hass für freie Bürger
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0542026EBF64487992B7CC727CBDDE56~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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16. Februar 2008 12:50

Es ist noch nie ein Muslim in EU für Beleidigung von Christen und Juden

Martin Klocke (mampo)

auch nur annähernd bestraft worden...
Das mal als Gegenargument gegen das ständige Gejammere der dauerempörten Muslime und Ihrer selbsternannten Beschützer (z.B. Grüne/Linke).
Hier darf jeder Imam in der Moschee predigen, dass die Juden und die Christen die Bibel verfälschen, dass sie niedriger stehen als das Vieh, dass Frauen Männern unterlegen sind, nicht voll zurechnungsfähig sind (anderes Zeugenrecht vor Gericht, anderes Scheidungsrecht, anderes Erbrecht), etc. etc.
Das gehört zur "Religionsfreiheit". Es gibt genügend Karikaturen des Papstes, von Kardinal Meissner, von Jesus (man brauche nur "Life of Brian" zu erwähnen), so dass diese Karikaturen von Mohammed einfach nur unter "ferner liefen" einzuordnen sind.
Falls Menschen darauf zum wiederholten Mal mit Gewalt und Beleidigtsein reagieren, dann passen sie einfach nicht nach Europa.
Und dabei bleibt es. Ob man es will oder nicht, was nicht zusammengehört, passt anscheinend nicht zusammen.
Ein Freund von mir ist Inder und hat übrigens auch die Faxen dicke von dem, was die Muslime in Indien ständig veranstalten... er fühlt sich hier als Hindu wohler (noch...?)

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16. Februar 2008 12:06

wo waren all diese menschen

EroY Cibil (Lysandus)

(kommentatoren) vor einer Woche als 9 Menschen im Brand starben?Das waren keine autos sondern menschen.. Ich sehe viele nieveaulose Kommentare was zu dieser Zetung nicht passt. Oder gab es für Einige keine Gelegenheit um ihren unterdrückten Hass zu zeigen?

PS: Ich hoffe ich habe noch die Meinungsfreiheit, um diese Frage zu stellen? :)

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16. Februar 2008 11:59

denkt doch mal logisch

winfried krause (wikrazi)


Wenn es im Islam streng verboten ist, ein Bild des Propheten Mohammed anzufertigen, dann kann ja auch niemand wissen, wie er ausgesehen hat.

Wenn nun aber niemand weiß, wie er aussah, dann kann auch niemand wissen, dass er es ist, den der Karikaturrist gezeichnet hat.

Wenn niemand weiß, dass es Mohammed ist, der karikaturiert wurde, dann kann sich auch niemand darüber aufregen.

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16. Februar 2008 11:50

Selbstgerechtigkeit und wohlfeiles Pathos die Zweite

Klaus Meyer (deutschlaender2)

Muslime sollten sich vielmehr darauf vorbereiten, die angekündigten Bürgerwehren gebührend zu empfangen, damit uns unsere Enkel einmal nicht fragen: "Aber warum habt ihr euch denn nicht gewehrt?"
Klingt vertraut, lieber Herr Genc? Wenigstens eine Seite sollte aus der Geschichte lernen und das sich zusamenballende Gedankengut als das wahrnehmen, was es ist: die Vorbereitung von etwas, das dann hinterher weder angeblich keiner gewollt haben will. Aber kommen sehen hätte man's können. Lassen wir uns nicht überraschen!

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16. Februar 2008 11:49

Toleranz?

Sabine Goerke (Gobine)

Wir haben in Deutschland in einem falschen Verständnis von „Toleranz“ das Entstehen von Parallelgesellschaften zugelassen, die sich nun gegen uns wenden, weil sie uns aufgrund dieser „Toleranz“ und des offensichtlichen Fehlens eines offensiv vertretenen Wertesystems zu Recht für schwach halten.
Wie viele christliche Verbände gibt es z.B.in der Türkei, die sich dort in die Tagespolitik einmischen und wieviele christliche Kirchen stehen in islamischen Ländern?
Wir aber lassen es zu, dass in deutschen Schulen im Islamunterricht gelehrt wird. „Es gibt keinen Gott außer Allah und hlg. Mohammed ist sein Gesandter“.
Zwar sagt auch das erste Gebot der Bibel:“ Ich bin der HERR, dein Gott….Du sollst außer mir keine anderen Götter haben“, aber schon das impliziert die Existenz anderer Götter und damit auch eine Existenzberechtigung anderer Religionen, die der Islamismus (ich sage hier bewusst nicht „der Islam“!) negiert und uns durch Intoleranz und Verachtung als „Ungläubige“ bezeichnet, die es zu vernichten gilt.

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16. Februar 2008 11:45

Selbstgerechtigkeit und wohlfeiles Pathos

Klaus Meyer (deutschlaender2)

bestimmen den Duktus der meisten Kommentare. Als ob die Meinungsfreiheit hierzulande unbegrenzt wäre! Wer's ncht glaubt, dem sei der Versuch empfohlen, einen Kommentar über Israel zu platzieren, der den Gralshütern der political correctness allzu kritisch deucht. Na? Wer traut sich?
Natürlich ist es klar, dass Mobs randalierender Jugendlicher nicht satisfaktionsfähig sind und die volle Härte des Rechtsstaats zu spüren bekommen müssen. Aber wenn sich ein friedliebender, normaler Muslim davon und vom politisierten Islamismus distanziert, lieber Herr Bungard, nützt ihm das denn noch etwas? Die Stimmung ist doch derzeit vielmehr so, dass ein kleiner Haufen asozialer Blödköppe und dessen Kurzschlussreaktionen ausreichen, um ganz unverhohlen auf einem Blog der FAZ mit Pogromen zu drohen (danke für Ihre unverblümte Offenheit, Herr ranz Müller!). Im Zweifel lassen sich solche Aktionen auch provozieren, z.B. durch bewusstes überhartes Vorgehen der Polizei, wie im Artikel angedeutet, und dann hat man die schönste Randale, die wieder als Beweis für die Zivilsationsunfähigkeit sämtlicher Muslime dient.
Dagegen kommt man überhaupt nicht mehr an - alles wird als Schuldbeweis ausgelegt. Die Diskussion ist vollkommen sinnlos.

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16. Februar 2008 11:31

Früchte der Demokratie

Alexander Alkassem (Charlottenburger)

Meinungsfreiheit ist wahrscheinlich das höchste Gut einer Demokratie, ohne sie wäre Demokratie undenkbar. Natürlich darf sie auch instrumentalisiert werden, ist auch erlaubt. So wie hier. Seien wir doch mal ehrlich. Hier geht es doch nicht doch nicht darum, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, sondern darum, sich über die erwartungsgemäß eingetretenen Reaktionen derer, über die man spricht, so richtig aufzuregen und sich selbst in den Himmel zu loben. "Schau, wie unaufgeklärt die anderen sind, wie unvernünftig und vor allem, wie demokratiefeindlich. Wir dagegen sind anders. Wir Europäer wissen bescheid. Schließlich sind wir aufgeklärt. Wir erklären es den anderen."
Deshalb werden Menschen, die seit 40 Jahren, mittlerweile in der 3. Generation, hier leben, darüber aufgeklärt, wie sie sich als "andere" zu benehmen hätten, wenn sie weiter hier leben wollten, und deren Kinder und Enkelkinder ebenfalls! Und der Aufklärung wegen dürften Moscheen niemals höher sein als der Kölner Dom-alles andere wäre unvernünftig!
Demokratie trägt viele Früchte. Leckere, aber auch ungenießbare!

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16. Februar 2008 11:24

"Migranten"

Gustav vanOythen (vanOythen)

Immer wird nur von jugendlichen "Migranten" gesprochen, also z.B. dem fleißigen Sohn von dem Lieblingsitaliener der Redakteure und Journalisten an der Ecke, dem überaus höflichen koreanischen Mädchen aus der Musikschule, dem hilfsbereiten kroatischen Jungen aus der Meßdienergruppe. Alles Jugendliche, deren Eltern jahrzehntelang Steuern zahlen und es satt haben von der Verschleierungs-
journaille weiter diskriminiert zu werden. Irgendwann reicht es.

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