Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, daß im Irak seit Beginn des von den USA geführten völkerrechtswidrigen Angriffskrieges bereits über 1,2 Millionen Menschen getötet worden sind.
Im September veröffentlichte das britische Marktforschungsinstitut ORB das Ergebnis einer Befragung von 1.499 Erwachsenen im Irak. Dabei war ihnen die Frage gestellt worden, wieviele Angehörige ihres Haushalts seit Beginn des Krieges infolge des Konflikts - und eben nicht eines natürlichen Todes - gestorben seien.
Auf die Gesamtzahl der Haushalte im Irak hochgerechnet ergibt sich hieraus laut ORB eine Gesamtopferzahl von 1.220.580 gewaltsam ums Leben gekommener Menschen seit Beginn des Krieges. ORB gibt die Fehlergrenze in dieser vom 12. bis 19. August 2007 durchgeführten Befragung mit 2,4 Prozent an.
Im Januar 2008 veröffentlichte "ORB" (opinion.co.uk) das Ergebnis einer Überprüfung der Studie:
"By and large the results are in line with the ‘urban results’ and we now estimate that the death toll between March 2003 and August 2007 is likely to have been of the order of 1,033,000. If one takes into account the margin of error associated with survey data of this nature then the estimated range is between 946,000 and 1,120,000."