Zimbabwe

Mugabes Mordbuben

Zimbabwes ewiger Diktator bestraft ein Volk, das ihn nicht wählen will. Mugabe und seine Militärs stehen vor einem Rätsel. Zunächst versuchten sie Zeit zu gewinnen, jetzt werden Soldaten und Schlägertrupps in die Dörfer geschickt. Von Barbara Nakaseke, Harare

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Mai 2008 14:17

Um sich noch Demokratie nennen zu können,

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

werden in diesem "Musterland" Afrikas Wähler arg beeinflußt. Mit Versprechen und Nachdruck wird ihnen nahegelegt, die richtige Partei zu wählen. Dann wird es ihnen gut gehen. Wählen sie falsch, wird ihre Zukunft düster dargestellt. Auch ein Verlierer einer Wahl wie Mugabe bezeichnet sich als Gewinner. Die Bösen sind stets die anderen. In der sich als frei bezeichnenden Welt draußen regieren die Verursacher allen Übels, angeführt von dem Satan USA. Bis auf die situationsbedingten vereinzelten groben Übertreibungen durch Mord, Totschlag und sichtbaren Betrug könnte man zynischerweise gewisse Ähnlichkeiten mit deutlich besser funktionierenden Staatswesen konstatieren. Aber das verbieten wir uns selbst. Schließlich leben wir unter dem Diktat der vielberufenen Political Correctness.

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