Nicht nur für den General, sondern für die amerikanischen Streitkräfte allgemein. Was für eine hochkomplexe, super durchdachte, vielschichtig und verzweigt arbeitende, schlagkräftige Streitmacht.
Danke auch für den Artikel, aus dem hervorgeht, mit wievielen unglaublichen kleinen Schritten langsam, trotz vieler Rückschläge und tragischer Opfer, aber dann doch stetig ein Erfolg errungen wird.
Tolle Arbeit der Amerikaner! Sie sind es wert, von uns und der ganzen Welt bei ihren Bemühungen unterstützt zu werden.
Mein lieber @Jan Skalski,
Sie schrieben:
"Einer Einschaetzung des UNO-Berichterst. Marc Bossuyt zufolge, welche am 17.08.2000 dem UNO-Unterausschuss für Menschenrechte vorgelegt worden ist, belegt, daß im Zeitraum von 1990 bis 2000 wahrscheinlich bis zu 1.500.000 Zivilisten im Irak durch Wirtschaftsanktionen getoetet worden sind.
Warum hat damals keiner darueber geredet ?"
Ohh, in den neuziger Jahren und auch danach ist weltweit darueber geredet und diskutiert worden, auch bei Ihnen in Deutschland.
Zahlreiche Menschenrechtsorgnisationen haben sich immer wieder fuer eine Aufhebung bzw. Einschraenkung der Sanktionen eingesetzt. Allerdings waren die Menschen wegen des staendigen "Vetos" der Amerikaner und Briten gegen eine Aufhebung der vermutlich voelkerrechtswidrigen Wirtschaftssanktionen (im Weltsicherheitsrat) machtlos.
Was lernen wir daraus?
Mit (Wirtschadts)-Sanktionen muesssen wir sehr vorsichtig umgehen. Sie koennen auch in einer Weise missbraucht werden, welche fuerchterliche Folgen fuer die betroffene Bevoelkerung im Irak z. b. haben kann.
... 'in ... ethnisch entmischten ... Bagdader Stadtteilen ist beinahe Alltag eingekehrt' und 'Gute Mauern machen gute Nachbarn' ! Was lernen wir daraus !? Wie auch in vielen anderen Krisengebieten wird ein wirklich dauerhafter Frieden nur dann zu gewährleisten sein, wenn eine Teilung in die verschiedenen ethnischen/religiösen Gebiete vorgenommen wird. Dann bestünde auch die Chance, dass endlich die Kurden ihren eigenen Staat bekommen - und dafür sollte auch Druck auf die Türkei ausgeübt werden. Jedenfalls: nur mit andauerndem hohen US-Truppenaufgebot und - wie beschrieben - der Verteilung finanzieller Wohltaten wird der Frieden eine äußerst labile Angelegenheit in Irak bleiben.
Einer Einschätzung des UNO-Berichterst. Marc Bossuyt zufolge, welche am 17.08.2000 dem UNO-Unterausschuss für Menschenrechte vorgelegt worden ist, belegt, daß im Zeitraum von 1990 bis 2000 wahrscheinlich bis zu 1.500.000 Zivilisten im Irak durch Wirtschaftsanktionen getötet worden sind.
Warum hat damals keiner darüber geredet ?
Ich kann nicht bei jedem Anlass versuchen die Welt zu verbessern, nun wo waren alle diese Friedenstifter und Menschenrechtler, als Saddam im Irak regiert hatte? Dabei das irakische Volk durch Wirtschaftembargo auszubeuten?
Sie haben damals keinen Lösungsvorschlag für Irak, keine Alternative zu militärischen Sturz von Saddam Hussein vorgeschlagen.
Warum reden Sie heute so viel ?
Ein bizarres 'Interview' mit einer anstoessigen Ueberschrift, denn dieser 'Kampfsport' wird ja auf dem Ruecken der Bevoelkerung ausgetragen. Die Amerikaner, genauer die Regierung Bush, hat das geschundene Land zum Exerzierplatz des (militaerischen) Pfuschs verkommen lassen.
Manche Zeitgenossen meinen, dem auch noch Respekt zollen zu muessen. Die amerikanischen Kampfsportler und deren deutsche Bewunderer - eine grossartige Gesellschaft.
Lebensmittelhilfen sollen drastisch eingeschränkt werden.
Bislang war es:
Eine monatliche Lieferung von insgesamt zwei Kilogramm Reis, Zucker, Weizenmehl, Linsen, Kichererbsen, Speiseöl, Säuglingsnahrung, Tee, Seife und Waschmittel pro Person.
Bereits am 18. Dezember hatte Al-Jazeera berichtet, daß diese Unterstützung nun im Jahr 2008 drastisch eingeschränkt werden soll.
Während derzeit nach Angaben der "irakischen" Regierung noch etwa 10 Millionen Iraker regelmäßig die Lebensmittelhilfen erhalten, soll diese Zahl bis Mitte des Jahres 2008 auf 5 Millionen halbiert werden. Außerdem sollen zukünftig auch nur noch Mehl, Zucker, Reis, Öl und Säuglingsnahrung in den Hilfen enthalten sein - also die Versorgung mit Linsen, Kichererbsen, Tee, Seife und Waschmittel vollständig eingestellt werden. Begründet wurde dies von Mahammed Hanoun, Stabschef im "irakischen" Handelsministerium, gegenüber Al-Jazeera mit den stark gestiegenen Preisen für Lebensmittel.
Würden die USA sicherheitspolitisch von China besetzt werden, müssten die amerikanischen Partisanen moslimischen Glaubens, die sich den Chinesen sicherlich entgegensetzten würden, auch "Al Qaida" genannt werden?
Ist also alles "Al Qaida", was eigene politische Interessen gewaltsam verfolgt?
Ein hübscher Begriff für die Damen und Herren vor den Fernsehgeräten und Radioempfängern also?
Danke für dieses hochinteressante Interview. General Petraeus entwirft mit großer Sachkenntnis und Klarheit ein Bild von der Lage im Irak. Im Gegensatz zu manchen Politikern in Washington (ganz zu schweigen von den meisten Politikern in Europa) hat er vor den enormen Schwierigkeiten nicht kapituliert sondern hat sich mit Engagement und Phantasie an die Lösung der Probleme gemacht und hat viel erreicht. Alle Achtung. Ich drücke ihm weiter alle Daumen.
Es ist gut zu wissen, dass Amerika immer noch Leute hat, die fähig und willig sind Probleme zu lösen. In Europa hat man sich stur dagegen gestell und gesagt das wird nicht gehen - und noch viel schlimmeres wurde gesagt. Mit den Augen zu wollte und will man immernoch durch - koste es die Freiheit was es wolle. Und leider gibt es auch heute noch vielzuviele, die aktiv dagegen arbeiten.
Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, daß im Irak seit Beginn des von den USA geführten völkerrechtswidrigen Angriffskrieges bereits über 1,2 Millionen Menschen getötet worden sind.
Im September veröffentlichte das britische Marktforschungsinstitut ORB das Ergebnis einer Befragung von 1.499 Erwachsenen im Irak. Dabei war ihnen die Frage gestellt worden, wieviele Angehörige ihres Haushalts seit Beginn des Krieges infolge des Konflikts - und eben nicht eines natürlichen Todes - gestorben seien.
Auf die Gesamtzahl der Haushalte im Irak hochgerechnet ergibt sich hieraus laut ORB eine Gesamtopferzahl von 1.220.580 gewaltsam ums Leben gekommener Menschen seit Beginn des Krieges. ORB gibt die Fehlergrenze in dieser vom 12. bis 19. August 2007 durchgeführten Befragung mit 2,4 Prozent an.