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Die Nato reagiert bestürzt über die Ankündigung des russischen Präsidenten, aus dem Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa auszusteigen. Putin kritisierte abermals die amerikanischen Pläne für ein Raketenabwehrschild in Europa.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. April 2007 11:48
Einfach laecherlich  
Peter Szameitat (MAKSAS)

Ja, Sie haben Recht , naemlich das, was von ihnen behauptet wird ist es. Nur von RU wird gefordert. Was ist mit den zahlreichen Vertragsverletzungen der USA? Das sie sich in europ. Vertragsangelegenheiten einmischen muss man wohl so verstehen, das sie die EU schon als Vasall ansehen. Ebenso verhaelt es sich mit der Nato, die die USA gerne wie ihre Legionaersstreitmacht haendeln wuerde. Es geht aber nicht um den Raketenschild den die USA aus reiener Menschenfreundlichkeit errichten will, Militaerexperten sagen (auch aus USA), das es kein System zur sicheren Abwehr ballistischer Raketen gibt, es geht einfach um die Errichtung weiterer US-Militaerbasen um Eurasien. Politisch-milit. & taktisch gut eingefaedelt, in dem man bilaterale Vertraege mit EU-Neumitgliedern wie Polen, Tschechien, Rumaenien, Bulgarien & Ungarn machte, um der EU zu zeigen - wir sind der Hegemon! Bei den 172 in aller Welt kommen diese & weitere (Ukraine, Moldavien, Gesamt-Kaukasus in Kuerze hinzu. Wissen muss man hierzu, das diese Basen ausschlisslich exterriotale Gebiete der USA sind, selbst nicht zu betreten von hohen Regierungsmitgliedern des jeweiligen Landes. Dies soll RU nicht beunruhigen? Sind wir wieder soweit: Die Russen die Untermenschen?

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27. April 2007 01:10
Putin geht konsequent den Weg zurück zu einer Supermacht  
thomas schulz (peanutbutter)

Zuerst sorgte er mit Scheinprozessen dafür, daß die geldbringenden, strategischen Industrien wieder an den Staat fielen, dann sorgte er mit der Hilfe vom eitlen G. Schröder, den er mit Schmeicheleien und Aufmerksamkeit umgarnte, dafür, daß die EU mehr oder weniger von strategischen Resourcen abhängig wird. Jetzt brauchte er nur noch zu warten, bis Bush so geschwächt war, daß von ihm kein großer Widerstand zu erwarten ist. Ein Schachgroßmeister hätte es in einem Endspiel eines großen Tourniers nicht besser machen können, Hut ab.

Traurig ist, daß wieder einmal die SPD in der Person Steinmeiers an vordester Front zusammen mit den üblichen Anti-USA Neurotikern die Trommel für den Polizeistaat Putins schlägt. Wird die alte ehrwürdige Tante SPD denn jemals begreifen, daß Staaten im Gegensatz zu Völkern keine Freunde kennen, sondern nur nationale Interessen ? Im Moment baut Putin & Co. sich ein neues russisches Großreich auf, das sich mit der alten UdSSR durchaus messen könnte. An Geld mangelt es ja nicht mehr.

Fragt sich nur, wer die Außenpolitik bestimmt, Steinmeier oder sein alter Chef Schröder, der auf der Gehaltsliste des Kreml steht.

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26. April 2007 23:20
Was ist uns näher?  
Julius Franzot (JFranzot)

Es ist immer traurig, Berichte über Feindseligkeiten zu lesen. Aber diesmal möchte ich mich wirklich fragen, ob sich Europa, die EU, auf immer und ewig zur Verteidigung amerikanischen Positionen verpflichtet hat.
Gut, der Mashall-Plan war eine - nicht ganz selbstlose - Hilfe, die Luftbrücke war auch eine Leistung Amerikas...
Aber, wie lange werden wir denn einem Land Unterwerfung zöllen, das uns in die finstersten Seiten der Globalisierung, in die sozial ungerechte und auf unsere Kultur nicht zugeschnittene Mode der präkären Arbeit, der lebenslangen Unsicherheit, des Unvermögens, richtige Familien zu gründen, gestürzt hat?
Gut, Putins Rezepte sind nicht besser, die soziale Kluft zwischen Arm und Reich ist in Russland besonders krass und nicht nachahmenswert. Aber, versucht Russland diesmal zu missionieren? Bestimmt nicht, die Vergangenheit war für Moskau eine Lehre. Die USA dagegen wollen ihre landesspezifischen Theorien auf der ganzen Welt, koste es was es wolle, durchsetzen.
Die Millionen Arbeitsloser in Deutschland träumen bestimmt nicht von Putins Russland, haben aber extrem stark unter dem amerikanischen Neoliberismus gelitten.
Wenn ein neuer Weltkrieg ausbricht, den werden nicht die Russen angezettelt haben!

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26. April 2007 23:10
Europa als amerikanische Kriegs-Kolonie  
A. Malliki (a.malliki)


Ost-Europa ist nun wirklich kein strategisch wichtiger Punkte f. e. Abwehrsystem gegen iranische Atombomben (die gar nicht existieren, wie die ABC-Waffen Husseins).

Eine Stationierung in Ost-Europa ist ein Angriff gegen Russland, denn die ANTI-Russland-Propaganda läuft schon auf vollen Touren.

Der alte Klassenfeind muß wieder bekämpft werden, weil er seine Ölquellen nicht unter die Regie amerikanischer Ölkonzerne stellen will - das ist undemokratisch.

Bush leidet unter notorischem Soldaten- und Finanzmittelmangel für seinen Ölbefreiungskrieg im Nahen-Osten und die angekündigten Geburtswehen von RICE wollen einfach nicht einsetzen.

Seine Dollarleitwährung gerät deshalb immer mehr ins Trudeln und verliert das Vertrauen der globalen Finanzmächte, denn den Worten wollen einfach keine Taten folgen.

Gelingt es ihm nicht, Europa voll und ganz in seine Krieg zu involvieren, könnte das Zepter der globalen Finanzwelt den Dollar in den freien Fall stürzen lassen.

Seiner Meinung nach muß er nur noch die Zündschnur in Europa entfachen, um Amerika zu retten. Merkel scheint hierbei eine hilfreiche Freundin zu sein, der man gerne dafür den Nacken massiert.

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26. April 2007 20:32
Die Dreistigkeit der US-Amerikaner mit der sie Unfrieden schüren...  
Jennifer Pahlke (JenPahlke)

unter den Europäern ist bezeichnend für den "Geist" - oder besser gesagt - die "Geister", welche im Augenblick in Washington/USA regieren.

Diejenigen, welche in Europa Verantwortung tragen, sollten diesen zwielichtigen Gestalten schnellstmöglich den notwendigen "Laufpaß" geben.

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