
Ich möchte Sie und Ihre Gleichgesinnten - wenigstens bezüglich dieser Themenstellung - nicht weiter mit meinen Kommentaren sinn- und zwecklos belästigen und verabschiede mich hiermit von diesem Thema (Der Klügere gibt nach:)) und bedanke mich für Ihre Objektivität (!), Ihre aufrichtige freundschaftliche (!) Haltung sowie Ihre geradezu passionierte Freude daran, Ihre türkischen Mitbürger (es sind in D ja nur 3 Millionen) mit lobenden Worten wie "Barbarei" und "Mordlüsternheit" zu beglücken. Anstatt auf die völlig legitime Frage der Beziehung zwischen Laizismus und Kirchensteuer bzw. Parteinamen in D konkret Stellung zu nehmen, umgehen Sie sie und verharren auf Ihrem Standpunkt: Das nagt eigentlich scho' a bisserl an Ihrer Glaubwürdigkeit aber wenn Sie damit klar kommen kann es uns auch Recht sein. Ich wünsche Ihnen viel Glück im Leben (ganz ehrlich!), und wie die Deutschen so schön sagen: Nix für Ungut. Und tschüss.

Es gibt einfach keinen "wahren" Glauben. Wer das behauptet, der hat schon den Fuss im Lager der Fundamentalisten. Ich für mich persönlich, wie jeder andere kann bestimmen, welcher Glaube für mich der richtige ist. Ob es das Christentum oder der Islam ist, ob ich Jude oder ob ich lieber Hindu sein möchte.
Ich hätte auch kein Problem damit, wenn meine Töchter einen Moslem heiraten würden, war ich doch ebenfalls mit Muslimas zusammen. Aber wie sehen es die Väter muslimischer Töchter, wenn ihre Kinder mit einem deutschen Christen ankommen?
Wie war das noch mit den "Ehrenmorden"?
Überhaupt hier von "Ungläubigen" zu schreiben ist eine Frechheit. Wie würden wohl Moslems reagieren, wenn ich sie als "Ungläubige" bezeichne?
Christen werden auch und nur zu oft als Kuffar bezeichnet. Sehr nett übrigens. Mir scheint, die Toleranz der Schreiber, wie der Offiziellen auf islamischer Seite hört auf, wo Christen von Moslems die gleichen Dinge fordern, die sie diesen in der BRD nur zu gern hinterherwerfen.
Meine Damen und Herren: Fassen sie sich mal an die eigene Nase.

Frau Kul,
Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Wie kommen eigentlich Eltern dazu, ihren erwachsenen Kindern vorzuschreiben, (vom rechten Glauben mal abgesehen) wen oder wann sie zu heiraten haben?
Ist es nicht so, daß in den weit überwiegenden Fällen türkische Kinder noch vor ihrer Volljährigkeit gegen ihren Willen verheiratet werden? Sehr oft noch dazu mit irgendwelchen Cousins in Anatolien? Welchen Wahrnehmungskorizont haben, oder in welchem Land leben Sie, wenn Sie offenbar solche Begriffe wie "Ehrenmord" und Frauenhäuser noch nie vernommen haben?
Herr Özel,
sehen Sie in Deutschland eine Religionsbehörde am Werke, die das alles steuert? Gar eine, die über den "rechten Glauben" ihrer Staatsbürger wacht? Übrigends darf ich darauf aufmerksam machen, daß auch moslemische Lehrstühle an deutschen Universitäten von den (allen) Steuerzahlern finanziert werden.

"daß z.B. in Deutschland jeder Mensch ab dem 14. Lebensjahr frei über seine Religionszugehörigkeit entscheiden kann. Das schließt sowohl den Austritt, als auch den Wechsel ein.
In einer säkularen Demokratie haben das Eltern nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu respektieren. Die Achtung vor der Entscheidung eines Individuums setzt hier also bereits im Kindesalter ein."
Doch wirklich - gut zu wissen! Ich hoffe, Sie schreiben das auch den deutsch- abendländischen Eltern ins Stammbuch, die den Kontakt zu ihren Kindern abbrechen, wenn diese eine andere Religion, etwa den Islam, annehmen, wie das beides öfter geschieht, als wohl in Ihr Weltbild passt...

Bitte machen Sie endlich mal halblang Her Steffen! Sprechen Sie bitte mit Zahlen und Statistiken und kommen Sie weg von Extremfällen, denn in den Medien wird nur über diese berichtet (ok jeder Tod ist ein Tod zu viel da sind wir einer Meinung)! Aber diese Verallgemeinerungen sind einfach unakzeptabel. "Elternliebe unterliegt Mordgelüsten"... Anstatt hier jedesmal solche Generalisierungen loszulassen geben Sie sich mal die Mühe und recherchieren Sie, wieviele Mischehen es zwischen Deutschen und Türken gibt, alleine ich habe 5 türkische Freundinnen, die mit Deutschen Männern liiert sind und die türkischen Eltern lieben ihre Schwiegersöhne wie deren eigene. Ich finde es mindestens so traurig wie Sie, wenn Eltern ihren Kindern den Lebenspartner vorschreiben aber man muss hier ebenso in Betracht ziehen, welche Probleme in solchen multikulturellen Beziehungen auftreten und wieviele solche Ehen im Nachhinein deswegen scheitern, die Zahlen sprechen für sich. Es gibt übrigens genausoviele Deutsche Eltern, deren Haare zu Berge stehen bei dem Gedanken, dass ihre Töchter einen Moslem heiraten wollen, und ich kann mir gut vorstellen, dass Sie so ein Vater sind bei Ihrer Einstellung zu Moslems.

Sehr geehrter Herr Steffen,
leider neigen Sie dazu die Bundesrepublik in einem allzu positiven Licht darzustellen. Die Bundesrepublik ist so sekulär, das Theologieprofessoren an deutschen Hochschulen vom Steuerzahler (auch von den hier lebenden Muslimen) finanziert werden, die Kirche sich aber das Recht rausnimmt diese zu entlassen, falls diese gegen die Kirche opponieren. Auch ist es doch die Bundesrepublik die die Kirchensteuer für die Kirchen einbezieht, des Weiteren gibt es politische Parteien die sich als christlich, was immer man darunter versteht, bezeichnen. Auch die aktive Einmischung der Kirchen in die Politik der Bundesregierung, Elterngeld, Kinderfürsorge Abtreibung etc. sind nicht gerade ein Musterbeispiel für die Trennung von Staat und Religion. Herr Steffen, wussten Sie eigentlich das die Kirchen die größten Arbeitgeber in der Bundesrepublik sind( Stichwort paritätischer Wohlfahrtsverband),und das es eben diese Kirchen sind, welche bei der Einstellung ihres Personals einen Dreck auf das Antidiskriminierungsgesetz geben?
Ich denke man sollte bei den Angriffen auf die Diyanet, die Bundesanstalt für Religionsangelegenheiten in der Türkei, von seinem hohen Ross steigen, zumal wenn das Ross eher ein Pony ist.

Nein Herr Meyer,
was Sie vermuten will ich nicht. Aber es sollte Ihnen nicht entgangen sein, daß z.B. in Deutschland jeder Mensch ab dem 14. Lebensjahr frei über seine Religionszugehörigkeit entscheiden kann. Das schließt sowohl den Austritt, als auch den Wechsel ein.
In einer säkularen Demokratie haben das Eltern nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu respektieren. Die Achtung vor der Entscheidung eines Individuums setzt hier also bereits im Kindesalter ein.
Islamische Menschen in Deutschland respektieren und achten ihre Kinder noch nicht einmal dann, wenn es um die freie Wahl des künftigen Lebenspartners geht. Da unterliegt die Elternliebe sogar Mordgelüsten.

Ich habe hier fast alle Kommentare von Anfang an gelesen und kann mich an keines erinnern, in dem das Motiv des "Islams" abgestritten wird. Sie müssen das aus Wut und Betroffenheit missverstanden haben (allzu verständlich, aber uns bitte nicht zu Unrecht beschuldigen). Die Begeher dieser Schandtat (ich weiss nicht wie schwer man diese Unmenschen beschimpfen kann) haben für den "Islam" getötet. Aber so einen Islam, wie er in den Geistern dieser blutrünstigen Islam-Nationalisten herumspukt gibt es nicht und genau das wollen versuchen Ihnen verstehen zu machen. Der Islam verachtet die Tötung des Menschen, der Koran (der immernoch verbreitet falsch ausgelegt wird) verkündet den Frieden und auch wir glauben an die 10 Gebote aber friedliche Moslems wie ich können an diesem gefährlichen Punkt, bei dem wir inzwischen angelangt sind schreien wie wir wollen, man glaubt nicht uns sondern diesen Verrätern der Menschheit. Ich möchte mich nicht zu einer stumfsinnigen Diskussion verleiten lassen, welche Religion die bessere ist. Es gibt 3 abrahamitische Religionen und bei all diesen Weltanschauungen gab es von Anfang an immer Kriege und Feindschaften.Und wer zieht den Nutzen?irgendwelche mehr oder weinig mächtigen Sektenführer und Verleumder!!

Ich finde, daß trotz der klar sichtbaren Probleme zwischen Muslimen und ungläubigen/christlichen Deutschen immer noch ein Mindestmaß an Verständigung möglich ist, das man würdigen sollte. Zwar setzt die bedingungslose Unterwerfung der Deutschen unter die Amerikaner/Angelsachsen einer Annäherung feste Grenzen, aber insgesamt sind Muslime doch integriert. Wie sollte es denn aussehen, wenn wir nicht integriert wären? Man muß aus Sicht der Muslime die tatsächlichen Bedingungen sehen. Zum Beispiel kann man hier relativ öffentlich sagen, daß Husni Mubarak ein Verbrecher und Folterknecht ist, der einen amerikanischen Bundesstaat in Nordafrika regiert. Ich stelle mir vor, daß man diese Tatsache zu spüren bekäme, und womöglich nie wieder sagen könnte, würde man das in Kairo auf offener Straße tun. Hieraus läßt sich freilich nicht die Berechtigung ableiten, die Muslime sozusagen in ihren Köpfen säkularisieren zu dürfen. Das, was dabei heraus käme, könnte nicht mehr als Islam bezeichnet werden. Eine Lösung wäre, die gesellschaftspoltischen Aspekte der islamischen Sozialordnung, die über die religiöse Praxis der kleineren Gemeinde hinausgehen, auf die Herkunftsländer zu verlagern, wo diese einen Geltungsanspruch haben.

Frau Kul, was die Mehrheit der Türken will, hat sie gezeigt, als sie dem dogmatisch erstarrten, militant anti-islamischen, aber umso korrupteren säkular-nationalistischen Establishment bei den letzten Parlamentswahlen eine schallende Ohrfeige versetzt und es abgewählt hat. Ihre Säkularisten-Demo in allen Ehren - Demokratie findet aber an der Wahlurne statt. Und da wird sich bei der nächsten Wahl in ein oder zwei Jahren zeigen, wie die Mehrheit der Türken die Leistungen der AKP- Regierung dann beurteilt.
Im Übrigen war es Ihr verehrter Mustafa Kemal, der ganz bewusst den türkischen Nationalismus als Ersatzreligion für den multikulturellen Islam, den er am liebsten ganz ausgerottet hätte, herangezogen hat. Dann hat er aus Gründen, die ich nicht kenne, den türkischen Nationalismus mit der Zugehörigkeit zum Islam verknüpft. Darunter leiden religöse und ethnische Minderheiten in der Türkei noch heute.
Herr Steffen, wenn man sich nicht mehr für die religiöse Ausrichtung seiner Kinder interessieren darf, lebt man nicht in einer Demokratie, sondern in einer atheistischen Diktatur wie China oder Nordkorea. Ist es das, was Sie wollen?

Ich weiss nicht inwiefern der Versuch nützen wird, Sie wenigstens ein bisschen zu schlichten. Es liegt mir fern, hier irgendjemand meine Meinung aufzuzwingen, nur erlaube ich mir hier, genauso wie Sie, meine persönliche Meinung zu veröffentlichen. Meinungsverschiedenheiten sind natürlich und gehören zur Demokratie (gelt? das frage ich Sie als Demokratie-Laie). Meine Verachtung über den Mord an den 3 Toten habe ich hier schon mehrmals bekundet. Die Bezeichnung "Barbarei" war hierbei ein Schlag zu tief. In der Türkei leben z.Zt. etwa 12-20 tausend Deutsche, die meisten davon in Alanya (v.A. des schönen Klimas wegen). Ich würde Ihnen nahelegen, ZUM BEISPIEL Kontakt mit diesen Deutschen aufzunehmen, sie würden Ihnen ein anderes Bild von der Türkei und ihrer Gastfreundschaft liefern. Sie geniessen volle Religionsfreiheit, betreiben ihre eigenen Unternehmen, haben ihre eigene Kirche und christliche Friedhöfer, wie es sich auch gehört. Geben Sie sich doch den Ruck und recherchieren Sie auch mal in die positive Richtung (etwa Google?). Wenn Sie keine Lust dazu haben; mir schadet es zwar nicht aber es würde zeigen, wer verbohrt ist und wer nicht. Über Demokratieträumerei oder Schwarzmalerei kann ja danach immernoch diskutiert werden.

Ist ja ganz interessant was man da an Kommentaren so liest. Wie toll der Islam sei, wie unterdrück Muslime in Europa sind und wie schlimm Christen sind.
Liebe Muslime, ich verstehe ja Euer Mitteilungsbedürfnis, nur bitte:
- Bevor Ihr auf die Christen schimpft schaut auf Eure eigene Geschichte die nun wirklich kein Ruhmesblatt an Friedfertigkeit ist. Was Gewalttaten anbelangt steht ihr in nichts den Christen nach - im Gegenteil. Schon Mohammed war eher Kriegsherr als alles andere und Euer Koran ist alles andere als ein Werk des Friedens.
- Hier in Europa dürft ihr sehr wohl Euren Glauben nachgehen und sogar öffentlich. Auch die Mission ist nicht verboten. Es gibt in Europa tausende von Moscheen und laufend werden neue gebaut - teilweise mit staatlicher Förderung. So etwas gibt es in keinen islamischen Land für christliche Kirchen. Im Gegenteil. Überall in der islamischen Welt werden Christen verfolgt und ermordet.
Also eine Bitte, wenn schon Christen in Namen Eurer Religion ermordet werden, dann legt wenigstens dann ein wenig Demut an den Tag und bleibt ausnahmsweise etwas mehr bei der Wahrheit. Und fangt endlich an etwas mehr gegen die Gewalt im Namen Eurer Religion zu tun. Jeder Tote ist ein Toter zu viel

Nach allem Protestgeschrei ist es inzwischen klar, dass die Mörder eindeutig religiös motiviert waren, was zahlreiche FAZ-Kommentatoren eifrig abgestritten hatten.

Mögen sich die Türken endlich eine Demokratie zusammenbasteln. Möglicherweise geht das sogar.
Es geht aber ganz sicher nicht, solange noch Türken glauben, der Glaube ihrer Kinder, ihres Nachbarn, ginge sie irgendetwas an. Solange Türken nicht verstanden und verinnerlicht haben, daß ein Glaube (woran auch immer) reine Privatsache des eigenständigen Individuums ist, solange kann es keine Demokratie und Achtung der Menschenrechte in der Türkei geben.
Solange noch Menschen verfolgt oder geächtet werden, weil sie sich für eine andere Religion entschieden haben, solange ist das Volk, dem diese Menschen angehören, absolut unreif für alles, was irgendwie nach Demokratie riecht.
Solange die Elternliebe dem Haß auf die Abwendung vom "rechten Glauben" unterliegt, verharrt das Volk in der Barbarei.

Noch vor 10 Jahren wäre das türkische Militär in einer solchen Lage, wie sich die Türkische Republik heute befindet (in der der Prämierminister offen verkündet, die Demokratie wäre nicht sein Ziel, sondern nur ein "Mittel zum Zweck") nicht so zurückhaltend und hätte schon längst einen neuen Putsch geliefert (dies nur als kleiner Beweis dafür, dass die Türkei sich bemüht!). Aber die haben sich nun ausgeputscht (bei allem Respekt) und das Volk (die Mehrheit) will nichts anderes als menschenwürdig unter einem modernen demokratischen Rechtsstaat, und zwar entgegengesetzt der Vision des Prämiers, mit Demokratie als ultimativem Endziel ihr Dasein behaupten...Bleiben Sie bitte offen für einen Dialog mit anderen Staatsangehörigen (nicht nur Türken), anstatt bei jedem (auch noch so gravierenden und bestürzenden) Zwischenfall wie dem Mord an den Bibel-Verleger über "andere" Völker verallgemeinernd herzuziehen.
mfG

Ich möchte den ersten Schritt machen und Ihnen (Hr. Steffen) entgegenkommen. Ich akzeptiere, dass die Institution "Religionsbehörde" keinen Platz in einer Demokratie hat und der Gedanke darin längst überholt ist, eine Abschaffung wäre wünschenswert. Aber gestatten Sie mir diesen Rückblick zu: die Idee des demokratischen Rechtstaates und des Laizismus in der Türkei wurde durch M.K. Atatürk nach jahrhundertelanger, jedoch zuletzt geschwächter Herrschaft des Osmanischen Reiches eingeführt. Es begann die Zeit des mühsamen Aufbaus eines neuen Rechtssystems und der Aufklärung. Dabei versuchten (nicht nur!) heimtückische Sektenführer und zahlreiche selbsternannte Scheichs und Derwische unter dem Vorwand einer völlig verzerrten Islamischen Lehre (wie sie inzwischen erneut herumgeistert!) mit Gewalt dagegenzuwirken. Was läge in so einem Chaos während des 2 WK's in einem Hexenkessel wie der Türkei denn näher, als die Religion unter staatliche Kontrolle zu bringen und intensive Aufklärung zu betreiben? Demokratie will gelernt sein und mein Land bemüht sich immens (nicht nur der EU zuliebe!!). Kritik wird hier auch gesund empfangen und durchdiskutiert aber nicht, wenn diese Kritik auf Rücksichtslosigkeit und Unobjektivität grenzt.

Frau Ayse Kul redet von der "Deutsche Hochheit an Mensch". Die einzigen, die sich hier als höhere Menschen aufspielen sind aber Frau Kul und ihre nationalistischen Mitschreiber.
Nehmen Sie Frau Kul bitte zur Kenntniss, dass es hier nicht um den EU Beitritt der Türkei geht und das die EU auch kein Verein der "Deutsche Hochheit an Mensch" ist, sondern eine europäische Gemeinschaft.
Es geht um die Ermordung von 3 Menschen in der Türkei, das Aufrechnen der türkischen Kommentatoren hier auf FAZ-Online und das Schwingen der Nazi-Keule.
Haben Sie eigentlich nichts besseres zu tun, als die Mehrheitsgesellschaft ihres Neuheimatlandes zu difamieren? Mir würde dies nicht im Traum einfallen.
Der Generalverdacht wird hier von türkischen Nationalisten provoziert, die sich in der ach so schrecklichen deutschen Gesellschaft zurechtfinden müssen.
Die alte Frage: Was macht der Nationalist im Ausland...
Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass wir in Deutschland eben auf Grund unserer Geschichte schlichtweg die Schn..ze voll haben von intoleranten Menschen, die uns ihre Religion, ihr Staatssystem und ihre populistische Meinung aufzwingen wollen.
Deutschland ist ein demokratischer Rechtsstaat, in dem es Presse und Meinungsfreiheit gibt

Es ist schier unglaublich, wie hier von Seiten türkischer Mitschreiber ein merkwürdiges Staatsverständnis offenbart wird.
Grundsätzlich: Was geht es den (irgendeinen) Staat an, woran und an wen seine Staatsbürger glauben?
Ein moderner (z.B. europäischer) Staat ist einzig dazu da, um die Demokratie und die Menschenrechte zu schützen und durchzusetzen. Und er hat darauf zu achten, daß die Berufung auf irgendeine Religion nicht die Menschenrechte oder die Grundrechte der Verfassung, sowie die Rechte Dritter umgehen und einschränken kann.
Und deshalb kann in der Türkei weder von einer Demokratie, noch von einem säkularen Staat gesprochen werden. Und genau diesen Zustand möchte man seitens der Zuwanderer auch in Deutschland herbeiführen. Es ist zumindest anmaßend, über die religiösen Neigungen etwa von Ex-Muslimen in Deutschland befinden zu wollen. Der deutsche Staat hat hier eine Bringschuld: Den Schutz dieser Menschen vor der gehässigen Verbohrtheit der Noch-Moslems im Lande.

Niemand gibt der Türkei einen General-Verdacht??! Lesen Sie doch mal bitte die Kommentare der deutschen Leser durch, was sich da für ein Ausmass an Vorurteilen und Missgunst unter Ihnen gebildet hat, werden Sie dann etwas besser beurteilen können... Es hängt mir langsam zum Hals heraus dass die meisten deutschen Kommentatoren keine andere Argumentation liefern können, als dass die Türkei nicht in die EU gehört! Nehmen Sie bitte alle in Kenntnis: die letzten Umfragen in der Türkei ergaben, dass 85% der türkischen Bevölkerung GEGEN einen EU-Beitritt sind. Dies bedeutet also dass es den meisten von uns der Arroganz und Überheblichkeit der meisten Europäer (vor allem Deutscher) übel ist. Aber DIE DA OBEN (sowohl bei euch als auch bei uns) kümmert es anscheinend nicht was der Plebs denkt! Lassen wir sie dann eben weiterverhandeln und Katz und Maus spielen, dauert sowieso bis in die Ewigkeit, deswegen seit beruhigt Eure Deutsche Hochheit an Mensch, wir kommen auch ohne euren Verein zurecht!!

Vielen Dank an den Schreiber, der uns aufgeklärt hat, wer G´tt wieder ins Spiel gebracht hat, wer die Religion erst wieder Salonfähig gemacht hat in der Politik.
In einem säkularen Staat haben sich die Religionen aus der Politik herauszuhalten. Das ist der Dank, dem wir u.a. der Aufklärung schulden.
Bis 1918 waren die evangelischen Landeskirchen unter der Vormundschaft des Kaisers, ja der Kaiser sah sich als oberster Bischof der ev. Kirche.
G´tt sei Dank sind diese Zeiten vorbei.
Ich sage es noch einmal: Religion ist Privatsache. Ich achte jede Religion, soweit mir keiner ihrer Vertreter aufzwingen will zu ihr überzutreten.
Überall, woo Religion zu politischen Zwecken missbraucht wird, leiden Menschen.
Und noch etwas: Warum wird hier andauernd auf die Morde von Solingen eingegangen? Niemand gibt der Türkei einen Generalverdacht aber mit unverminderter Härte wird darauf hingewiesen, dass in Deustchland ja die Nazis sind, waren und sein werden.
Dieses hineindrängen in eine selbstdefinierte Opfergruppe ist schamlos.
Marc Müller
Zürich

Christen gehören in christlich geprägt Länder und Muslime in muslimisch geprägte Länder!
Also keine Moscheen (2500 allein in Deutschland) in Europa!
Die türkei gehört bekanntlich nicht zu Europa, von den paar Quadratmetern Istanbuls mal abgesehen.
Das wäre eine schöne geordnete Welt!

Haben Sie vielleicht auch einmal überlegt wie es auf einen einen Nicht-Christen wirken könnte wenn er den Namen CDU hört? Würden wir genauso im dunkeln tappen wie Sie, würden wir eine ähnliche Schlussfolgerung ziehen und rein aus dem Namen der Partei behaupten, die Christlichen Demokraten wären nur für die Christen da, aber wir sind da ein bisschen aufgeklärter und der CDU gegenüber ziemlich neutral gestimmt. Würde in der Türkei jemand auf die Idee kommen eine Partei zu gründen mit dem Namen Islamisch-Demokratische Partei, würde sie von vornherein verboten werden, rein aufgrund dieses Namens. Wissen Sie überhaupt was die Religionsbehörde in der Türkei für Dienste leistet? Haben Sie irgendeine dubiöse Handlung dieser Behörde parat, mit der Sie sie bezichtigen können?

Wenn die deutschen ihre Geschichte kennen würden.Und die Geschichte der Türkei würden Sie vieleicht mal diese europäische Arroganz abstreifen.Das würde euch und euren türkischen mitbürgern weiter helfen. die christlichabendländische Aufklärung ist durch das osmanische reich und ihre grossen bibliotheken erst möglich geworden. erster europäischer nutzniesser war die florenzer Medici dynastie.die türken oder die moslems benutzt ihr um euch abzugrenzen, aber denkt daran wer gott wieder ins bewusstsein und in die gesellschaft gebracht hat: der islam,
Ich bin kein religiöser fanatiker, aber unterschätzt nicht den koran, gottes letzte offenbarungen und unverfälscht. das ist wissenschaftlich erwiesen. wie gesagt ich bin kein religiöser spinner. traditionell schätzt der muslim sogar den christen als quasi glaubensbruder. aber die wenigsten christen sind wirklich christen. das so einer jetzt umgebracht wird in der türkei ist umso tragischer.Von Nationalisten. Nationalismus ist übrigens eine europäische Seuche, die Gründer der türkischen Republik um Atatürk stammten übrigens zu einem grossen teil vom Balkan,wo jahrhunderte lang sehr viele türken lebten.
Meine empfehlung: geschichtsbewußtsein,toleranz,selbstkritik

Ayse Kul,
Sie können bitten was Sie wollen. Ein Staat, der eine Religionsbehörde benötigt, um zu urteilen (!), was der "rechte Glaube" (an was immer auch) ist, der ist eben nicht säkular.
Ich sagte ja bereits, daß die Begriffe "säkular", "Demokratie" und sogar "Menschenrechte" in Asien und der islamischen Welt eine völlig andere Bedeutung als in Europa haben. Danke, daß Sie dies bestätigen. Nur hat sowas in Europa keinen Platz.
Ihrer Logik zufolge sind dann die europäischen Staaten allesamt Theokratien: Weil sie keine Religionsbehörde, welche über den "wahren Glauben" wacht, kennen.

Ich möchte Sie bitten es zu unterlassen, so etwas zu verbreiten. Die Türkei ist seit Atatürk ein säkulärer Staat, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Die jetzige (fundamentalistisch gesinnte) Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Laizismus "neu zu definieren", was natürlich Zweifel der wirklichen Demokraten in der Türkei aufkommen lässt, und diese sind nicht in der Minderheit (siehe Millionen-Marsch in Ankara am 14. April, weitere Protestbekundungen werden folgen, z.B. 29. April in Istanbul). Die Religionsbehörde, die Sie -glaube ich- wiederholte Male hier angesprochen haben, wurde genau aus dem Grunde gegründet, um den Säkularismus zu bewahren. Diese Behörde sollte die Bürger über den WAHREN Islam, und die Lehre des Friedens aufklären, was sie mehr oder weniger auch tut (Siehe Begegnung: Religionsminister Bardakçıoğlu - Papst Benedikt). Sie soll verhindern, dass irgendwelche dunklen radikal fundamentalistischen und gewaltbereiten Organisationen, die eigentlich nicht das geringste mit der Lehre des Islam zu tun haben, die Menschen mit Unwissen und gefälschten Interpretationen des Koran vergiften. So demokratisch die BRD ist, fragen wir doch auch nicht, wieso es die "Kirchensteuer" gibt oder gab??

Einige sollten mal die Sachen Objektiv beurteilen.
In der Türkei herscht genauso viel Angst vor Christ. Missionäre wie in Deutschland vor dem Islam. Christiliche Missionäre locken arme Menschen mit Arbeit und Zukunft in Europa. Wenn man die türkischen Medien und die Deutschen Medien vergleicht, in keiner tr. Zeitung finden Sie eine Hetze gegen das Christentum, aber in den deutschen Medien ist das jeden Tag zu finden. Religionsfreiheit in Deutschland? Wo darf der Muezzin sein Gebet über dem Minaret ausrufen? In der Türkei leuten die Kirchen !!!!
Der Fall ist tragisch, die Mörder sind keine Menschen und keine Moslems.Das Leben kam von Allah und Allah wird es sein der das Leben nimmt, das weiss jeder Moslem. Die Mörder werden die Verdiente Strafe erhalten und bis zum Lebensende hinter Gitter sein.Die Türk. Republik und Ihre Bevölkerung kann man nicht beschuldigen. Der verstorben Deutsche sollte bewusst sein über die Gefahren in einer Stadt wie Malatya.Das ist genauso wenn ich in Rostock auf der Strasse mit der Türk. Flagge rumlaufe.
Viele haben vergessen was in dem letzten Jahrzehnt in BRD passiert ist. Zur Erinnerung Mölln und Solingen. Sie wurde Opfer des Rassismus. Sollte man wegen diesen Anschlägen die ganze Bev. beschuldigen

Natürlich muß man diese abscheuliche Morde verurteilen. Jeder soll nach seinem Glauben leben dürfen. Übrigens nicht nur in der Türkei, sondern auch in Deutschland, wo es moslemischen Frauen untersagt wird mit Kopftuch zu unterrichten (wo bleibt da die Glaubensfreiheit?), oder wo es mittlerweile fast unmöglich ist, eine islamische Moschee zu bauen.
In der Türkei dürfen die christl. Organisationen dagegen ihre Propaganda weiter betreiben. Das muß eine Demokratie ertragen dürfen. Deshalb bin ich gegen jede Art von Behinderung oder Angriff gegen diese Kirchen oder deren Anhänger.
Erlaubt ist nur die (gewaltlose) Kritik an der christl. Religion. Ansatzpunkt wäre z.B. deren blutige Geschichte, wie etwa die Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Zwangs-Christianisierung der Indios und die Judenverfolgung. Oder in der heutigen Zeit die Unterdrückung der Frauen (Verweigerung des Priesteramtes, Verbot der Pille) vor allem von konservativen Geistlichen wie Bischof Mixa.

auch in der Türkei kommt man langsam an in der "wirklichen" Welt. Die Zeitung Hüyriet hat es in einem Kommentar auf den Punkt gebracht: Die gesamte türkische Gesellschaft trage Mitschuld.
Das Verteilen einer Bibel, ja auch das aktive Missionieren darf keine "Untat" sein, die zu einem Klima des latenten Hasses führt. Auch ein "wettbewerb der Religionen" ist legitim. Solange das nicht auch in der Türkei anerkannt wird, rutscht sie auf Dauer in den Sog jener furchtbaren Mullah- und Taliban-Regime ab.

Auch durch gebetsmühlenhaftige Wiederholung wird nicht wahrer, was in Orwell'schem Neusprech ständig behauptet wird: Die Türkei sei ein säkularer Staat.
Das genaue Gegenteil ist der Fall. Kennt etwa jemand einen europäischen säkularen Staat mit einer Religionsbehörde? In Asien versteht man das offenbar etwas anders. Ebenso, wie man auch Demokratie und Menschenrechte etwas anders sieht.
Heute ist in der FAZ (S.42) folgendes zu lesen: "Seit dem Vertrag von Lausanne aus dem Jahr 1923 stellt sich die Türkei ihre Bürger als Muslime vor." Eine merkwürdige Vorstellung, die zugleich andere Staatsbürger ausschließt. Und: "..religiöse Minderheiten können sich höchstens als Stiftungen organisieren. Die Gemeinde .... darf kein Bankkonto eröffnen, keine Spenden einsammeln, und Eigentum haben darf sie auch nicht."
Im Sinne der Rechtsgleichheit (Gegenseitigkeitsprinzip) wäre es durchaus angemessen, türkische Bürger in der EU entsprechend den Gepflogenheiten ihres Heimatstaates hier ebenso zu behandeln, bis eine Änderung in der "säkularen" Türkei feststellbar ist.

Mir ist unbegreiflich, dass ein Land, dass sich in die EU aufnehmen lassen will einen solch nationalistischen Kurs fahren kann.
Beleidigung des Türkentums, Verbot der Missionierung. Und MÖRDER geben an für Glauben und Vaterland gehandelt zu haben.
Und dann diese Serie, die wahrscheinlich nach dem grottenschlechten Film mit gleichem Titel aufgemacht ist. Ein absolut lächerliches sich Grösse vorspielen.
Warum diese Furcht vor Missionaren? Warum diese Furcht vor dem Christentum? Warum diese Furcht davor Menschen selbst entscheiden zu lassen, nach welchem Glauben sie leben möchten?
Auf mich übten der Islam und das Morgenland immer eine starke Anziehungskraft aus. Bis dieser ganze Trubel begann.
Die Religion eines Menschen ist eine seiner privatesten Angelegenheiten.
Niemand hat das Recht jemandem vorzuschreiben, was er zu glauben hat.
Deshalb wird die Türkei, die sich langsam vomm kemalistischen Laizismus verabschiedet, zunehmend ein Jammertal, in dem der einsame Wolf, der Rufer nach mehr Demokratie, mehr Glaubensfreiheit und Individualität kein Gehör findet.
Marc Müller

70% der türkei will keinen eu-beitriit der türkei. die türkei ist ja nicht so demokratisch wie die eu und nimmt deshalb keinen rücksicht auf die meinung ihrer bevölkerung ! ok, einverstanden ! 85% der eu-bürger wollen nicht die türkei in eu haben, die eu ist demokratisch, warum hören sie nicht auf die meinung ihrere bevölkerung !? was für eine demokratie ist das ?! beantwortet nicht wie die türkei sich im verhandlungsprozess für einen beitritt in die eu sich verhält. beantwoertet warum die eu sich für einen prozess endschieden hat die für einen beitritt der türkei endscheiden will, das von anfang an 85% der europäer dagegn sind ! wenn die eu in dieser sache ehrlich und demokratisch ist, dann stoppt sie diesen prozess und schliesst die tür gegen die türkei. das wäre dann gerecht gegenüber der eigenen bevölkerung. die türkische regierung hat abermals deutlich gemacht, wenn sie das nicht haben wollen,sollen sie uns bescheid sagen, damit die türkei und die eu sich nicht umsonst anstrengen sollen.! wenn es um demokratisches handeln geht, dann ist die eu unehrlich,nicht die türkei ! wie gesagt, dieses prozess hilft der türkei um zu wissen das es in erster linie für die türkei darum geht, sich auf die eigene füsse zu stellen...!!!

mich kümmert eher wie wir uns verstehen. die sicht der europäer gegenüber der türkei ist so oder so generell negativ eingestellt. alle moscheen in deutschland stehen unter verfassungschutz, dabei wird das garnicht kritisiert, sondern man will sogar alles noch unter mehr staatlichen kontrollen stellen. man möchte sogar gesetzliche rahmen dazu beschaffen, menschen auf grund der zugehörigkeit ihres glaubens unter haft zu stellen (schäuble). obwohl man keine ahnung von islam hat, tut man so ob man alles darüber weiss. wenn es so wäre hätte man sich im namen der "freiheit" aus dem irak und afgahnistan rausgehalten und die umstände da besser gekannt als heute wie sie in der sackkasse stecken. man will noch, nach all diesen erfahrungen in iran angreifen , um angeblich den westen zu stabilisieren. dabei verstehen sie nicht das es mehr unsicherheit bringt als sicherheit ! nein ihr habt keine ahnung und ihr wollt nicht verstehen ! euch geht es nur um konsumieren, wer nicht mit machen will ist ein terorist und gehört ins u-haft ! das ist eure meinung, die jeden menschen aus dem islamischen raum für einen potenzielen teroristen hält. mir geht es um unseren bewusstsein und unseren zusammenhalt ! wir lassen uns nicht als teroristen abstempeln.!

... nahmen viele türkische Mitbürger in Malatiya von den Ermordeten Abschied. Das türkische Fernsehen berichtete in einer Sondersendung und der türkische Ministerpräsident Erdogan äußerte in einer Rede vor dem Parlament seine Bestürzung über das Verbrechen und sein Mitgefühl mit den Hinterbleibenen. Innenminister Aksu kündigte in der gleichen Parlamentsdebatte Maßnahmen gegen Nationalisten und Ultraorthodoxe und eine härtere Gangart im Umgang mit .....
Mit so einer Presse könnte sich die Türkei für Europa empfehlen. Doch leider: Ein Märchen.

Die alten Römer, die bis zum Jahr 300 n.Chr. ihre Zivilisation gegen die anstürmenden Massen der Völkerwanderung verteidigen konnten, wußten aus jahrhunderte langer Erfahrung im gesamten europäischen Raum einschließlich der Türkei, wie Menschen sind.
"Homo Homini Lupus."
Weder Bildung, noch Internet noch das Jahr 2007 retten uns vor irregeführten Menschen. Die Wortvariante "irre geführt" nach neuer Rechtschreibung ergibt hier eine interessante, ganz aktuelle Interpretation.
Religionen, die nicht mit der Zeit gehen, verlieren an Einfluß, und die Menschen fühlen sich von den Institutionen, die ihr Seelenheil befördern, im Stich gelassen, wenden sich schließlich enttäuscht ab, wenn ihnen keine praktische Lebenshilfe mehr geboten wird. Andere fühlen tief in ihrem Inneren, daß die Werte, die von den Vertretern ihrer Religionen vermittelt wurden, gemessen an der eigenen Erkenntnis nicht bestehen können. Sie fürchten, im Wettbewerb ihres kleinen, unbedeutenden Lebens ohne den festen Halt ihrer liebgewonnenen Religion unterzugehen.
Die Folge sind Depression, Minderwertigkeitsgefühl und Wut. Radikalisierung ist letztlich der Ausbruchsversuch aus der eigenen Schwäche und führt zum Niedergang im Amoklauf des religiösen Eifers.