
lieber Herr Teuber, war völlig absehbar, und es gab auch genügend Warnungen davor. Welche natürlich von den Leuten, die nach eigenem Bekunden öfters mal mit Jesus Christus frühstücken und nach irgendwelchen passenden Lügen suchten, um ihr langgehegtes Projekt der Beseitigung des Irak als lebens- und widerstandsfähige Einheit irgendwie durchzubringen, vom Tisch gewischt wurden.
Was die Leute im Irak heute durchmachen, haben sie George Bush und seinen Unterstützern und Sympathisanten zu verdanken, die den irakischen Staat zertrümmerten, ohne sich allzu viele erkennbare Gedanken zu machen, wie es danach weiter gehen soll, und jetzt die Chutzpah haben, Nuri al Maliki verantwortlich zu machen für das Chaos, das sie ausgelöst und dem sie selber trotz der vielen Toten ihrer brutalen Angriffe auf Falluja und viele andere irakische Städte nicht Herr wurden.
Wer Blut in ein Haifischbecken kippt darf sich nicht wundern, wenn die lieben Tierchen dann über einander her fallen - außer wenn er entweder ausnehmend dumm ist oder aber genau dieses beabsichtigt haben sollte. Immerhin hat man damit erreicht, daß Irak in der Region auf viele Generationen nicht mehr imstande sein wird, ein Machtfaktor zu sein.

haben sie vor allem einer gewissen- und skrupellosen Gruppe
von Fanatikern zu verdanken,die für den Irak alles andere will,nur keine Besserung.
Es scheint insbesondere in Europa noch mannigfaltig Menschen zu geben,die davon überzeugt sind,daß es sich unter einem Diktator doch eigentlich auch ganz gut leben läßt.
Man muß sich halt anpassen und den Mund halten!
Interessanterweise sind das dieselben,die im eigenen Haus bereits lauthals vom "Überwachungstaat" zu schreien beginnen,wenn Sicherheitsaspekte (wie zB
online-überwachung) auch nur andiskutiert werden oder
-wie in Heiligendamm- Chaoten im Zaum gehalten werden.

im Iran sind nicht zu rechtfertigen, und genau wie die Repression nach innen der falsche Weg, um Iran aus der Krise zu führen - das hätte ich in meinem Beitrag noch sagen wollen, hatteaber keinen Platz mehr frei.
Mit Bush und Ahmadinejad kommen wieder zwei zusammen, die sich genau im Sinne einer die Gegenseite betreffenden jeweils self fulfilling prophecy verhalten. Bush versucht mit allen Mitteln, Iran kaputt zu machen, um es dann besser befreien zu können, und Ahmadinejad gibt nach außen und innen den perfekt dazu passenden Kotzbrocken, der es Bush leicht macht, seine Strategie als Befreiung zu verkaufen.
Die Tragik liegt darin, daß Iran am weitaus kürzeren Hebel sitzt, der Führung aber die Einsicht hierein fehlt, weswegen sie eher das Land gegen die Wand zu fahren bereit ist als einzulenken.
Die "Nachrevolutionsgeneration", Herr Hartmann, wird wahrscheinlich nicht viel anderes machen können als die Führungen in Kabul und Baghdad. Eine Befreiung à l'Americaine überlebt ein orientalisches Land als funktionierende Einheit nicht ohne weiteres.
Vergleichen Sie den Wohl- und Entwicklungsstand Iraks vor dem ersten Golfkrieg (Iran-Irak) mit dem, was die Leute dank jahrelanger Sanktionen, Befreiung und Bürgerkrieg heute durchmachen.

Sie schaffen es in ihrem Beitrag wieder einmal dass zu machen, wozu er anregen soll: logisches Denken!
Nicht nur, dass sie jemanden der mit seiner Meinung zum Nachdenken verhelfen vollte, kritisiert ja fast beleidigt haben, nein sie stellen die USA als dass da was sie am liebsten sein würde, die WELTPOLIZEI!!
Wo auch immer ein Moslem seine Frau schlägt*, wo auch immer ein Diktator an der Macht ist*, wo auch immer die Menschenrechte verletzt werden*!!!!
Wir werden da sein um sie aufzuhalten, USA ihre Weltpolizei.
*ausgenommen von unserem Angebot sind Länder, die uns Öl liefern, oder mit sonstigen wirtschaftlich wichtigen Gütern mit der USA und GB handeln.

Da liegt ein Irrtum vor. Die Wahlen sind alles andere als orgentlich abgelaufen. Im Gegenteil: Es gab massive Manipulationen. Ich denke >95% der Perser wären froh, ein anderes System zu haben. Der Iran ist ein riesiges Gefängniss, nur im Privaten lebt man gewisse Freiheiten aus. Übrigens ausgestattet mit modernster Netzwerk - Technik "Made in the USA". Die meisten Iraner sind - im Gegenteil zu vielen Arabern - sehr positiv gegenüber dem "satanischen Westen" eingestellt, auch und besonders gegenüber den USA. Bleibt zu hoffen, dass die "Nachrevolutionsgeneration" irgendwann dem ein Ende setzt, möglichst bevor es zu spät ist.

Der Artikel legt die Machenschaften eines Despoten dar, und sie schaffen es, Amerika wiedereinmal die Schuld zu geben. Ob das die politischen Gefangenen, die zu ihrer Hinrichtung geführt werden, auch so sehen?

Herr Dupre, Ahmadinejad kann es nicht gleichzeitig um die Zerstörung Israels und die Macht gehen, denn wem es um die Macht geht, der ist kein Selbstmörder. Wer aber die Zerstörung Israels anstrebt, der ist ein solcher - Israel wird nicht zögern, gegen eine ernsthafte existentielle Bedrohung seine stets geleugneten Atomwaffen einzusetzen. Passt also nicht zusammen, Ihr Vorwurfscocktail.
Wohl geht es A. darum, den Hass gegen Israel aufrechtzuerhalten und wenn möglich auszuweiten. Das ist allerdings nicht besonders schwer - dafür liefert der jüdische Staat mit Aktionen wie der gegenwärtigen Aushungerung von Gaza - über die in deutschen Mainstream- Medien natürlich fast nicht berichtet wird - warum nur? - die allerbesten Steilvorlagen.
Nicht übersehen werden darf auch, daß die US Sanktionen schon seit langem viel weiter reichen als die offiziell vom Sicherheitsrat beschlossenen: so ist die Überalterung vieler iranischer Industrien und auch der Flotte von Iran Air auf den US Boykott zurückzuführen, der über die weitreichenden Verflechtungen der amerikanischen Wirtschaft eine Drittwirkung auch auf nicht- US- Unternehmen erzielt, die sich schon lange nicht mehr getraut haben, mit Iran Geschäfte zu machen.

Es brodelt im Iran. Die Minderheiten (insbes. Araber und Kurden) sind unzufreiden mit der persischen Hegemonie im Land. Und dass das gigantische Versprechen der sog. islamischen Revolution nur noch Folklore ist, scheint jedem halbwegs intelligenten Iraner klar zu sein. Dann ist Krieg nach innen und außen immer eine stabilisierende Maßnahme - die Weltgeschichte ist voll davon.
Wichtig für uns allerrdings, diese Gafahr nicht zu unterschätzen.

..jedoch nicht die Köpfe derjenigen, die für Misswirtschaft und Unfähigkeit verantwortlich sind, sondern die Köpfe politisch Andersdenkender. So war das schon immer und wird nunmehr vom Regime fortgesetzt, um von eigenem Versagen abzulenken und die Schuld für Missmanagement anderen zuzuweisen.
Damit hat A. den Anfang vom Ende seiner Herrschaft eingeläutet. Aber wo zeigen sich Alternativen?

mE ist dieser Präsident die grösste Gefahr für den Weltfrieden überhaupt. Er ist nicht nur machthungrig und aggressiv, sondern nutzt geschickt die Wankelmüting der westlichen Welt, um seine Machtposition mit dem Öl und jetzt der Nuklear- und Atompolitik aus.
Intern mordert er wahhlos, Menschenrechte gibt es nicht, er unterstützt massiv die schlimmsten terrroristischen Vereinigungen.
Ich kann nicht verstehen, warum hier der internationale Druck nicht massivst aufgebaut wird. Totales Embargo - die Ölwaffe ist doch stumpf, was will er denn mit Öl machen - er braucht doch hängeringend die Petro-Dollar, weil die religiöse Kaste ja auch höchst kriminell ihren eigenen Reichtum finanziert - in der Schweiz und sonstwo.
Wann begreifen wir diese massive Gefahr endlich?

450 Todesurteile.
Im Iran.
Und wo sind hier die Demonstrationen der "Menschenrechtler" und "Friedensbewegten",die sonst so gerne Sturm laufen,wenn in den USA ein rechtskräftig verurteilter Mörder (!) zur zugegebenermaßen diskutierbaren Todestrafe verurteilt wird.
Im Iran handelt es sich bei den Verurteilten mit Sicherheit nicht um Menschen,die Morde begangen haben.