Berlin: Wir bleiben am Hindukusch

Entführung in Afghanistan

Leiche deutscher Geisel mit Schusswunde

Der in Afghanistan umgekommene Deutsche soll schnell in der Heimat obduziert werden. Das Außenministerium bestätigte, dass der Leichnam eine Schussverletzung trägt. Die Todesursache sei aber noch unklar. Das Schicksal des zweiten Entführten ist ungewiss. Berlin wies Drohungen zurück.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Juli 2007 17:44

Kann Herr @Yusuf B. bitte einmal erklären, wie er das meint:

Wolfgang Kaiser (WolfgangKaiser)

"Aber kein Problem, das DEUTSCHE HEER ist zu allem im Stande, wie die Geschichte es uns schon aber mal bewiesen hat."

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24. Juli 2007 10:35

@ Yusuf B.

Marc Müller (Krzyzak)

Sie werden es kaum glauben aber ja, als Reserveoffizier würde ich daran teilnehmen und war sogar schon dort.
Es ist mir auch völlig unverständlich, dass sie diese wahnsinnigen Mörder in Schutz nehmen. Vielleicht habe ich da etwas nicht ganz verstanden, von wegen Mentalität usw.

Falls Sie Herr Barcic es aber noch nicht verstanden haben, dass die Bundeswehr dort nicht als Besatzungsarmee, sondern als Aufbauhelfer agiert, muss ich mich doch fragen, auf welche Propaganda Sie, Herr Barcic herein gefallen sind.

Ich bin weiss Gott kein Freund der Amerikaner aber ich sehe mit Bestürzung, dass diese Geiselnehmerindustrie ziemlich floriert. Unsere Soldaten und Zivilisten müssen wir beschützen.

Natürlich wäre es einfacher, die BW aus Afghanistan abzuziehen. Dann könnten die Taliban mit hren MGs und Jeeps auf denen sie Lafetten montiert haben (Militärparade, Kabul 2002) wieder an die macht kommen, Ungläubige und Beleidiger des Islam töten, in Fussballstadien Menschen hinrichten und die Moderne verteufeln. Bis auf Bomben, MGs, MPs und Autos. De braucht man ja im Kampf gegen uns Ungläubige.

Herr Barcic, überlegen sie, wem sie da huldigen.

Marc Müller

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23. Juli 2007 21:11

@ Marc Müller

Yusuf Barcic (LaBatil)

ihr Beitrag ist sehr amüsant.

"Wir selber haben es so weit kommen lassen, mit unserer falschen Toleranz. Es ist Zeit, dass wir diesen Fanatikern zeigen, zu was eine gut ausgebildete Armee fähig ist."

Die USA, die unumstritten das aller beste Millitär haben, haben es nicht geschafft Frieden im Irak und in Afghanistan herzustellen. Sie betteln förmlich um Unterstützung.

Aber kein Problem, das DEUTSCHE HEER ist zu allem im Stande, wie die Geschichte es uns schon aber mal bewiesen hat.

Mich würde mal interessieren, ob sie dann auch am feldzug teilnehmen wollen.

Ein bisschen überlegen, würde auch ihnen nicht schaden. Es handelt sich nicht um ein künstliches Problem. Der "Feind" ist nicht eine handvoller Taliban-Kämpfer. Der Westen versucht eine ganze Nation nach seiner Pfeiffe tanzen zu lassen und die Menschen wehren sich dagegen (bis heute und wahrscheinlich auch bis der letzte Besatzer abgezogen ist. Immerhin haben die Afghanen auch erfolgreich die zweitstärkste Macht der Welt, die Russen, erfolgreich verjagt)

Aber glauben sie ruhig weiter an die Allmacht der Deutschen Soldaten :-)

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23. Juli 2007 13:39

ganz einfach

Marc Müller (Krzyzak)

Die Sache ist doch recht simpel: Der Staat zahlt für die Geiseln. Das wissen die Taliban. Nun ist eine Geisel erschossen worden. Warum? Nun, der Mann konnte nicht schnell genug weitertransportiert werden. Also Todesschuss.
Es ist unmöglich für die Bundeswehr ihre Truppen abzuziehen und es ist unmöglich für die deutsche Regierung sich erpressen zu lassen. Von nun an sollte kein Lösegeld mehr gezahlt werden, sonst ist die Entführung deutscher Staatsbürger bald an der Tagesordnung.
Mittelalterliche Irre, geblendet von einer Fantasie der Weltherrschaft in Sandalen und mit Maschinengewehren versetzen die westliche Welt in Angst uns Schrecken. Lachhaft.
Wir selber haben es so weit kommen lassen, mit unserer falschen Toleranz. Es ist Zeit, dass wir diesen Fanatikern zeigen, zu was eine gut ausgebildete Armee fähig ist.
Für solche Terrorkämpfer sollte es keine Gnade geben und vor allen Dingen keine neue Einreise in die Bundesrepublik Deutschland, sollten Terrorverdächtige mit deutscher Aufenthaltsbewilligung oder naturalisierte Staatsbürger in diesen Gebieten von der Polizei aufgegriffen werden.
Das Mittelalter, in das uns der fanatische Islam treiben will, ist noch abzuwenden.

Marc Müllerrrrrrrrrr

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23. Juli 2007 11:26

Das Geschäft mit Entführungen- Afghanistan

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Afghanistan ein Geschäft mit Entführungen….
Entführt und erschossen. Die Geisel bricht erschöpft zusammen und wird erschossen?
Seit Jahren sind Truppen aus westlichen Ländern im Land aber geändert hat sich kaum etwas. Länder des Westens die zulassen, das in Guantanamo Menschen wie Dreck behandelt werden, können auch kein Bewusstsein für Menschenrechte vermitteln. Hochklingende Formulierungen in Menschenrechtskonventionen und Praxis- dazwischen liegen Welten. Wie weit die Regierung im Geschäft der Entführungen verstrickt ist sollte den Geheimdiensten bekannt sein. Zumindest sollte die Regierung für die Entführten und getöteten zivilen Helfer aufkommen.
Eine Regierung die nicht in der Lage ist denen die helfen zu schützen, kann auch nicht weiter unterstützt werden. Wir sollten uns zurückziehen sofort.
Walter Wasilewski

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23. Juli 2007 02:50

Leiche deutscher Geisel mit Schußwunden

Josef Bujtor (Mramorak)

Esist doch unwichtig wie der Mann ermordet wure - er wurde ermordet! Hat die Bundesregierung nicht zulange alles immer beschönigt und verharmlost, wenn deutsche Bürger von Terroristen entführt und oder Ermordet wurden? Nie wollte man es wahr haben, dass politische Terroristen, Al Kaida und Taliban, am Werk waren. Von Nord Afrika bis zu den Philipinen und Indonesien sind Deutsche Opfer dieser Verbrecher und auch Opfer der deutschen Politik geworden. Dass man jetzt noch davon spricht, dass er nicht erschoßen wurde sondern an Herzanfall starb, ist sehr kindisch und unsere Regierung macht sich noch lächerlicher in der freien Welt

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22. Juli 2007 18:54

Nun ist es so weit

Yusuf Barcic (LaBatil)

Die ersten Geiseln wurden ermordet und viele weitere werden folgen, wenn die deutsche Regierung seine Truppen nicht abzieht.

Wer behauptet, dass DEUTSCHE INTERESSEN in Afghanistan verteidigt werden, der hat wohl eher einen Reh gesehen, aber definitiv nicht die Wahrheit erkannt.

Wer die Augen aufmacht und die Wahrheit sehen WILL, der wird sie auch erkennen.

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22. Juli 2007 14:35

Elementares zur Formfrage gemacht

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Steinmeier beherrscht sein Metier als ehemaliger Chef der Geheimdienste. Er verabreicht die Informationen in kleinen verschlüsselten Portionen. Gerade noch so offen wie erforderlich.

Von Hinrichtung (trägt ja etwas von eigener Schuld in sich) über Schwächetod (ebenfalls ein Touch von Eigenschuld) wieder zurück, über die Vermutung eine Leiche sei beschossen worden, hin zur eigentlich ursprünglichen Wahrheit: Der Deutsche wurde ermordet.

Sinn des Ganzen, nicht unbedingt eine Verharmlosung, aber ein weiter Bogen um die Wahrheit, damit begehrt die Volksseele nicht so heftig auf.

In der Tat, der Steinmeier hat die Wahrheit nicht erfunden!

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22. Juli 2007 13:42

Leiche deutscher Geisel mit Schußwunden

Josef Bujtor (Mramorak)

Natürlich werden jetzt die blinden Ideologen für den Rückzug Propagand machen. aber ich hoffe, dass die beiden großen Parteien sich durchsetztn können und der Vernunft zum Sieg verhelfen können. Ein Rückzug wäre ein Verrat an den Milliarden Menschen, die noch unter Gewaltherrschaften leiden müssen.

Was muß noch geschehen, bis man in Berlin begreift, dass die Terroristen nicht halten vor u Land. wir haben die Wahl: entweder machen wir mit den anderen weiter im Kampf gegen die Unfreiheit oder wir verlieren unsere Freiheit! Es gibt keinen Ausweg für uns!

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22. Juli 2007 10:46

Deutsche Propaganda

Angelika Fritz (MyDocAngel)

Wie man weiss, ist unser Aussenminister Steinmeier nicht zimperlich und kaum mehr glaubwürdig - siehe Kurnaz et al...
der Arme weiss ja nie von etwas, hat nie von etwas gewußt und wird nie von etwas wissen! Sein Name ist Hase - notfalls verschwinden "aus Versehen" die beweisführenden Unterlagen für den Untersuchungsausschuss.

Bei Tötung der Geisel ist die Bundesregierung verantwortlich für dessen Tod und alle weiteren, die folgen. Das löst innenpolitisch eine Kette von Reaktionen aus - erwünscht von den Kidnappern - unerwünscht von der Bundesregierung und der Afghanischen Regierung.

Daher: Was nicht sein darf, ist nicht.

Also Propaganda - überall...

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22. Juli 2007 01:40

Eine einfache Ubung

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, wer sich in Afghanistan aufhalt, als Urlauber (dafur hatte ich uberhaupt kein Verstandnis) oder als Armeeangehoriger, oder in einer arbeitenden Kapazitat, der muss immer mit einer Entfuhrung rechnen. Man wird gefangen genommen und die Foderung der Geiselnehmer ist einfach, namlich den Abzug der fremden Truppen. Wird der Aufruf nicht Folge geleistert, ist es eine einfache Ubung den Menschen zu toten. Das ist die Waffe der Einheimischen und diese ist unantastbar, weil sie unschlagbar ist, deshalb ist diese Ubung so einfach.

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21. Juli 2007 22:17

Wunder Punkt von demokratischen Gesellschaften

thomas schulz (peanutbutter)

Wenn tausende von unschuldigen Menschen weltweit pro Tag an Hunger oder Krankheiten sterben, dann ist es fast nur noch eine Randnotiz wert. Sobald aber nur ein deutscher Staatsbürger (beschämender Weise gilt das nicht für eingebürgerter Einwanderer) in Gefahr ist, ist das Geschrei groß. Da schaltet sich auch mal die Bundeskanzlerin ein, wenn die Bildzeitung nur genug trommelt oder die Angehörigen eine PR-Campagne in Talkshows starten.

Mit Terroristen oder Kriminellen verhandelt man nicht, egal wie groß der öffentliche Druck ist. Dabei ist es vollkommen egal, ob der Einsatz der BW in Afghanistan gerechtfertigt ist oder Sinn macht. Jeder, der jetzt den Abzug fordert, macht sich ungewollt zu ihrem Handlanger. Aber das scheint vielen völlig egal zu sein, Hauptsache sie können ihren Spruch zum besten geben.

Die Geschichte der Menschheit ist nun mal eine unendliche Kette von Kriegen und das wird auch in Zukunft so bleiben. Sie ist eine Spezie, die das Atomfeuer entfacht und einen Menschen zu Mond gebracht hat, die aber immer noch mit uralten Instinkten ausgestattet ist - fressen oder gefressen zu werden.

Darauf zu hoffen, daß eigene Friedfertigkeit Kriege verhindert, ist leider nur eine Illusion.

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21. Juli 2007 16:18

Beck

Lill-Karin Bryant (kb26919)

Beck war doch der Wahnwitzige,der vorschlug man sollte mit den Taliban verhandeln.

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21. Juli 2007 15:30

Ein Krieg ohne Ende und ohne Gewinner

winfried krause (wikrazi)

Bereits ab 1978 wird Afghanistan von Kriegen geplagt. Man konnte ursprünglich von einem Stellvertreterkrieg zwischen der SU und den USA sprechen.
Zunächst unterstützte die Sowjetunion die Regierung, und die auf den Sturz der Regierung hinarbeitenden Rebellen (Mudschaheddin) wurden von den USA mit Waffen versorgt.
Dann griff die Sowjetunion selbst mit Truppen in diesem Krieg ein, bis unter Präsident Michail Gorbatschow der Rückzug der Einheiten zwischen Mai 1988 und Februar 1989 erfolgte. Da Nadjibollah sich ohne sowjetische Unterstützung nicht halten konnte, übernahmen die von den USA unterstützten Rebellen die Macht.
Nun griff der Taliban von Pakistan aus in die Auseinandersetzungen ein und erzielte schnelle Erfolge.

Die USA nahmen nun wieder den 11. September zum Anlass, um in diesen Krieg einzugreifen. Unter dem Schock, den das Attentat damals auslöste, wurde diese Maßnahme auch international befürwortet.

Es ist ein nicht endend wollender Kampf zwischen Ausländischen Interessen untereinander und religiösen Fanatikern gegeneinander in dem ein Volk aufgerieben wird. Deutschland hat überhaupt keinen Grund, sich an diesem Krieg zu beteiligen.

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21. Juli 2007 15:12

@ Herrn Müller

Gary Leif Sattler (satgar)

Ja, warum überlassen wir das Land nicht einfach einem totalen Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten? Uns kann es ja egal sein, schließlich leben wir hier in ausreichendem Wohlstand und schließlich sind wir Warenexportweltmeister.

Warum haben wir dann überhaupt im Kosovo interveniert, warum wollen die Franzosen denn jetzt unbedingt nach Darfur? Das ist doch deren Bier da unten, dass Schicksal wirds schon richten.

Das war jetzt Ihre Haltung überspitzt formuliert und es wird deutlich, wie engstirnig und wenig zukunftsfest diese doch ist.
Wir als eine der größten Industrienationen dieser Erde haben, dass ist meine ganz persönliche Meinung, die Pflicht dafür zu sorgen, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte, sowie die Sicherung der Stabilität überall auf dem Planeten fortbestehn. Diese Länder haben nämlich selber nicht die Möglichkeiten dazu. Wir sind es ihnen aufgrund jahrzehntelanger Ausbeutung durch Kollonialisierung fast schon schuldig.

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21. Juli 2007 15:07

kalte Planung...

Konrad Dehm (Ko-Ni)

Tote Geiseln nützen Entführern nur nichts, wenn es ihnen ums Geld geht. Geht es allerdings um Politik und werden die Forderungen nicht erfüllt, nützen tote Geiseln mindestens genausoviel wie lebende. Und wenn die Taliban sagt das die Geiseln tot sind, werden sies wohl sein. Ansonsten würden sie, wie bereits erwähnt, nicht mehr ernst genommen.

Was in den Köpfen der "Fanatiker" vorgeht? Durch Geiselnahme und Terror schüren sie bei den Besatzern Angst. Sie geben den Besetzten das Gefühl, das die Besatzer an den Anschlägen schuld sind. Des weiteren verhindern sie dadurch einen Wiederaufbau, was den Besetzten wiederum das Gefühl gibt, dass die Besatzer nichts fertig bringen, nicht zu ihren Versprechen stehen und nichts besser machen. Alles kalte Planung.

Zurückziehen und damit vor der Weltöffentlichkeit das Gesicht verlieren und der Taliban das Gefühl des Sieges überlassen? Auch wenn ich die Einsätze nicht befürworte, aber ein Staat darf sich vor Terroristen nicht verbeugen. Welche Opfer es auch kostet. Das wäre eine Einladung für das nächste Mal.

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21. Juli 2007 12:46

Taliban meldetn Tod beider deutscher Geiseln

Josef Bujtor (Mramorak)

Berlin hat sicherlich schon lange gesehen, was gespield wird in Afghansitan. Man hat sich aber so festgefressen wie eine verrostete Schraube. Gleich was gesieht, wir werden uns nicht bewegen. Verstärtkt versteckt man sich im Norden. Jeder Sinn für Freiheit und Solidarität scheint dieser Regierung entkommen zu sein!

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21. Juli 2007 12:29

Deutsche Afghanistan Politik

Philip Müller (lavieeternelle)

Ich vertrete die Meinung, dass jedes Volk nach seinem eigenen Glück suchen soll, seine Beziehungen zu Nachbarländern zu seinen Gunsten nutzen sollte und vor Allem im Stande sein sollte, alleine mit internen Problemstellungen zurecht zu kommen.

Also ist in diesem Sinne ein deutscher Aufenthalt in Afghanistan somit von vornerein völlig überflüssig.
Eine riskante Geldverschwendung auf Kosten der dort platzierten Soldaten.
Wagemutige Journalisten sind ihres "Schicksals" selber Schmied, traurigerweise verzeichnen wir bereits zahlreiche Opfer.

Warum zieht unsere sture deutsche Regierung nicht endlich seine Soldaten von dort ab und überlässt das Land seinem Schicksal..?
Es ist nicht an den Deutschen, aus pseudo Nachkriegskomplexen heraus etwas mit Besetzung (und Aufdrängen fremder Wertvorstellungen) wieder gut machen zu müssen.

Jeder Artikel über dieses Thema ist in meinen Augen einer zu viel.

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21. Juli 2007 12:25

Wie reagieren Geiselnehmer???

winfried krause (wikrazi)

Ein Taliban- Sprecher hat zwar nun auch die Tötung der zweite deutsche Geisel verkündet allerdings ohne Beweise zu liefern.

Man kann sich sehr schlecht in diese Hirne hineindenken. Sollten sie wirklich ernst gemacht haben, dann nützen die toten Geiseln den Entführern allerdings nichts mehr. Sie können höchstens bei der nächsten Entführung Nachdruck verleihen.

Sollten sie aber noch leben, dann nützen sie den Entführern auch nichts mehr, denn sie können ja mit keiner Erschießung mehr drohen, und geben sie zu, dass sie noch leben, dann werden sie nicht mehr ernst genommen.

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21. Juli 2007 11:38

Es war zu erwarten

Peter Szameitat (MAKSAS)

"Kriege entstehen, weil die Menschen sich auf den Konflikt, nicht auf den Frieden vorbereiten." {Trygve Lie, norwegische Politiker, 1. Generalsekretaer der UNO) So ist es auch in D und der EU. Willig folgt man den Wuenschen der USA die zwei verherende Kriege (Irak, Afghanistan) wegen des angeblichen Terrorismus der Ismalisten begannen. Frei nach dem Motto "Alle Islamisten sind Terroristen." Tatsaechlich aber nur wegen eines Anschlags 09/2001 vom amerikanischen Boden aus auf amerik. Boden. In Wahrheit geht es um Energierecoursen und Ausdehnung des Nato-Antlantikbuendnisses. Indirekt bestaetigt durch das Karlsruher Urteil. Wenn man aber eine Region ausserhalb der eigenen Staatsgrenzen als Sicherheitszone fuer sich beansprucht, hat man diese Region indirekt annektiert. Annektion heisst nach dem Duden und auch Wahrig "in Besitz" nehmen und hiergegen wenden sich die Okkupierten. Jede Besetzung durch Militaereinheiten unter welchem Vorwand auch immer, wird als Schmach empfunden und je laenger diese dauert, je haerter der legale Widerstand. Diese Konflikt ist zu loesen, wenn man aus W W K, -Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur- nicht Witwen- & Waisenkasse macht, sondern in dieser Reihenfolge den Laendern hilft.

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21. Juli 2007 10:48

Die zweite Frist ist nun auch verstrichen

winfried krause (wikrazi)



Es wäre furchtbar aber durchaus vorstellbar, wenn die Mörder in beiden Fällen ernst gemacht haben.
Was geht in den Köpfen von Fanatikern vor, die unschuldige Menschen welche dem Land nur helfen wollen, gemein und vorsätzlich umbringen?
Wem glauben sie damit zu dienen?

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