Libanon-Krise vorerst beendet

Der lange Atem der Hizbullah

Die von der Hizbullah geführte libanesische Opposition hat sich mit ihrer Forderung nach Vetomacht im Kabinett durchgesetzt. Nach der Einigung von Doha ist der Weg frei für die Wahl des Präsidenten am Sonntag. Von Markus Bickel

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Mai 2008 07:10

Gewaltlos?

Josef Bujtor (Mramorak)

Wenn man, wie Hisbullah, ales unter eigener Kontrolle hat und die Gegner im Einzelfall wegschaffen kann, kann man auch einen Gewaltverzicht aussprechen. Was kann schon passieren, wenn man Syrien und den Iran hinter sich hat? Der Iran ist ja nicht nur an einer A-Bombe interessiert um Israel zu vernichten. Er Will auch den gesamten Nahen Osten unter seine Kontrolle bringen. Nassralla spricht doch schon von einem anderen Libanon. Wenn der Iran mit dem Einsatz seiner Hisbollah-Bombe erreichen kann, was er will, braucht er, bis zur US-Präsidenten Wahl, keine A-Bombe. Denn die Herren im Iran hoffen auf ein "New America". Und da sie damit rechnen müssen, dass die Amerikaner ihnen einen Strich durch die Rechnung ohne den Wirt machen könnten, wollen die jetzt vollendete Tatsachen schaffen. Europa sitzt, wie üblich da, legt die Hände auf den dicken Bauch und redet vom Dialog - bis ihnen einer den Kopf abschneidet.

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