Lafontaine: Klar, daß Iran die Bombe will

Atomstreit

Lafontaine nimmt Iran in Schutz

Im Bundestag haben alle Parteien mit Ausnahme der Linken eine entschlossene Haltung Deutschlands im Atomstreit mit Iran gefordert und sich hinter die Kanzlerin gestellt. Oskar Lafontaine dagegen warf den Atommächten Doppelmoral vor.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Februar 2006 08:51

Mangelnde Vorstellungskraft

Jan Hlavac (Olav1)

Die Atombombe in den Händen eines islamischen Fundamentalisten stellt die Gefahr dar, dass er mit ihr dem Rest der Welt eines Tages drohen wird. Oder wird er sogar wollen, die ganze Welt in den siebten Himmel mit sich hinzureißen? Allah ist doch groß und sein Wille unergründlich! Der normale Mensch kann sich solche Möglichkeit gut vorstellen. Oskar Lafontaine wahrscheinlich aber nicht. Glücklicherweise vertritt dieser Politiker nur noch eine Randströmung im Spektrum der deutschen Politik.

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17. Februar 2006 19:17

In der Bundesrep. abgeschaut?

Henriette Kaschulke (Wissibesser)

Wir sollten auch nicht vergessen, dass die Aufrüstung der Bundesrep. durch die Katholiken ebenfalls Atomwaffen im Arsenal der Armee vorsah. So wie heute der Iran als erster Schritt in die Atomenergie einsteigen möchte, so lief es in der Bundesrep. unter Adenauer und Strauss auch. Erst Atomenergie, dann die "Bombe". Als Quasi-Atommacht war man "wieder" wer neben den anderen Atommächten, die teils nach dem Verlust ihrer Überseeimperien zu ganz "normalen" Staaten degradiert wurden. Unsere "Freunde" in Paris und "Bekannte" in London konnten sich immerhin mit der "Bombe" zu den Amerikanern und Sowjets an den Tisch setzen.

Darüberhinaus sollten wir uns überlegen, was die Eliten im Iran innenpolitisch mit der "Bombe" ausrichten wollen und was Aussenpolitisch. Vielleicht wollen die Männer im Iran endlich mal mit bei den "Grossen" am Tisch sitzen und nicht darunter?

Und überlegen wir weiter: Was bedeutet die "Bombe" im Konfliktfall? Einen atomaren Angriff auf Paris? Blödsinn! Aber ein militärischer Aufmarsch an der Grenze des Iran könnte schon gefährdet werden. Stellen wir uns vor, im Falle eines amerik. Aufmarsches würden die Eliten im Iran so ein Armeelager bedrohen können. Die US-Armeeführung hätte sicherlich schlaflose Nächt.

Die Frage ist dann, ob die US-Armee nach einen Atomangriff auf die US-Armee im Iran oder an der Grenze Kinder und Frauen in den Städten "atomisieren" darf.

Also, eine iransiche "Bombe" ist für "uns" gefährlich: Als politischer Faktor!

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17. Februar 2006 17:59

Was auf dem Tisch ist,braucht man nicht ins Spiel zu bringen

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Der gute Mann,der SPD-Aussenpolitiker Muezenich hat Recht,ins Spiel hat niemand die Militaerische Option gebracht.President bUsh vergisst es niemals zu betonen,dass er nie irgendien Option vom Tisch nehmen wuerde. Die Sache ist im Washington ganz klar.
Villeicht wuerde es nicht schaden,mehr amerikanisches Englisch zu verstehen...
Die Atommaechte wollen Iran mit den Nichtverbreitungs-abkommen gefuegig machen...
Denn in Wahrheit waeren fuer Iran Nuklearwaffen sinnlos,denn per Email kann man solche nicht verschicken.
Selbst,wenn man es koeonnte,der Feind hat mehrtausendfaches solches Vernichtungspotenzial.
Also,nach einem iranischen Angriff mit solchen Waffen,wuerde man jeden Quadratmeter iranischen Bodens zerbomben.
Anzunehmen,dass die iranische Fuehrung ganz Iran zum Selbstmordattentaeter machen will ist doch etwas
weit hergeholt.
Ich wuerde empfhelen; CALM-DOWN,
not COUNT-DOWN fuer den naechsten Krieg...

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17. Februar 2006 17:15

Lafontaine Will Den Westen Ausradieren

Thomas Bingel (tbingel)

Doppelmoral? Ha Ha Ha
Die Linke will die Zerstoerung des Kapitalismus mit allen Mitteln. Sie ist sich nicht zu Schade sogar mit Islamisten gemeinsame Sache zu machen.

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