Auf Kosten Deutschlands geht das immer, wenn sich England und Frankreich enger verbünden, das ist quasi historisch verbürgt. Neben der sicherlich richtigen Bemerkung um die „Emmisionsschummelei“ (Simon Pein), sehe ich aber noch weitere Dimensionen. Zunächst gibt es da die Super-Konzentration der Energiegiganten, vor allem in Europa, den eigentlichen Gewinnern einer EG ohne Verfassung. So lässt es sich verfassungslos neu aufteilen - dieses Europa, innerhalb, neben und über den Territorien der alten Nationalstaaten. Und so nebenbei geht der Kampf um die bessere Juniorpartnerschaft(en) an der Seite der USA in die nächste Runde. Die Deutschen müssen sich beeilen, wenn sie da mithalten wollen, vor allem in Afghanistan, lautet doch wohl die Botschaft!?
Die wollen doch keine neuen Atomkraftwerke in England oder Frankreich!
Der Hauptgrund des Zusammenschlusses liegt wie auch vom Artikel beschrieben im EXPORT von Atomkraftwerken in Entwicklungsländern. Wichtig für den Emissionshandel und für die Einhaltung des kioto protokolls!
Atomkraftwerke produzieren viel Müll, aber nur eines nicht: Co2 !
Wenn Frankreich und Grossbritannien Projekte anschieben in Entwicklungsländer,(natürlich von den Entwicklungsländern bezahlt) dann dürfen sie die DORT eingesparten Co2 mengen auf ihre Emmissionsbilanz HIER gutschreiben.
Anstatt neue Technologien zu entwickeln, werden alte Technologien aufgefrischt und verkauft, und Emissionen sich so erschummelt.
Wo das jetzt Innovativ ist, weiss ich auch nicht.
Leider bringt es ganz viel Geld.
Deutschland hat die selben Möglichkeiten mit dem Anschieben von Windenergieprojekten, das ist einfach nur Panikmache.
Wenn ich mir vorstelle, dass führende Nationen wie Frankreich und Grossbritannien massiv die Atomkraft zwecks sauberer und bezahlbarer Energie ausbauen wollen, dann stelle ich mir doch die Frage, ob diese Nationen denn im Vergleich zu unserem Atomausstieg "aus Gründen der Sicherheit" samt ihrer Bevölkerung nun gewissenlos handeln oder ob unser Atomausstieg vielleicht doch eine Narretei ist "!?
Detlef Stark
Die überlauten Töne in England zur Warnung vor einer Klimakatastrophe haben ganz offensichtlich den Zweck, die Bevölkerung auf ein neues Atomzeitalter vorzubereiten, was z. B. von der Times bereits vor Jahren beschrieben wurde. Der Grund dafür ist angeblich erhöhtes CO2 in der Atmosphäre
Allerdings kommt diese Theorie jetzt ganz erheblich in Bedrängnis. So steigen die globalen Temperaturen seit dem Jahr 2002 nicht mehr. Wie bereits von Lindzen vom MIT vor Jahren vorausgesagt, gibt es einen natürlichen Mechanismus, durch den Wärme vermehrt in den Weltraum abgeben wird: Durch Erwärmung wird vermehrt Regen gebildet was wiederum weniger Cirrus-Cirrus-Wolkenbildung hervorruft, was mehr Infrarot-Energie erlaubt, in den Weltraum abzustrahlen.
Und genauere Beobachtungen der Wolkenbildung lassen den Schluss zu, dass eine geringe Änderung der Wolkenbedeckung in der Lage ist, die Klimaveränderung der letzten Jahre zu erklären, wobei die Wolkenveränderung die Ursache ist für die Temperaturänderungen. Setzt sich das Wachstum des CO2 fort, dann wird sich die durch Menschen verursachte Erwärmung auf einen minimalen Wert reduzieren.
Die Arbeit von Spencer et. al.erscheint im Journal of Climate, peer-to-peer reviewed.
Wir werden den Briten und den Franzosen noch dankbar sein. Denn das hehre deutsche Vorhaben, aus ideologischen Gründen umweltneutrale und sichere Kernkraftwerke einzustampfen, hat sich inzwischen selbst in den grünsten Gehirnen als Schnapsidee geoutet.
Alternative Treibstoffe vernichten Regenwälder, ruinieren landwirtschaftliche Flächen und multiplizieren den Hunger in Entwicklungsländern. Wind- und Solarenergie können ohne hohe Subventionen nicht überleben und sorgen, sofern das Wetter mitmacht, für kosmetische Einspeisungen im unteren einstelligen Prozentbereich des Bedarfs.
Einem ehemals fulminanten Atomkraftgegner wie mir fallen diese Sätze nicht leicht; aber ich habe mich jahrelang informiert und wurde von Ökologen, Physikern, Entwicklungshelfern und Energiefachleuten eines Besseren belehrt.
Und jetzt der zynische Satz: Ob an der Rhone oder am Rhein ein Kernkraftwerk platzt, kann uns wurscht sein. Allein dadurch, dass in Deutschland keines mehr arbeitet, leben wir um nichts sicherer; wir sind von Meilern umzingelt.
Ein Restrisiko bleibt, obwohl die Technologie gewaltige Fortschritte gemacht hat. Doch ein Restrisiko birgt auch jedes Überqueren eines Zebrastreifens bei Grün.