Hinter Sicherheitsglas: Die Angeklagten im Terrorprozess

Terrorprozess

Hohe Strafen und überraschende Freisprüche für Attentäter in Madrid

Im Prozess gegen die Urheber der Anschläge vom 11. März 2004 in Madrid sind 20 der 28 Angeklagten zu teils hohen Haftstrafen verurteilt worden. Mehrere Beschuldigte wurden aber überraschend freigesprochen. Aus Madrid berichtet Leo Wieland.

Lesermeinungen zum Beitrag

01. November 2007 11:39

Globalisierte (Un-)rechtssprechung

Josef Bujtor (Mramorak)

Solche haltslose Urteile gibt es heute überal, alles ghlabalisiert! Die Mitschuldigen sind Zapatero und seine europäischen gesinnungsgenossen. Deren mehr als zwiespältiges verhalten im Kampf gegen den Terrorismus ermutigt diese Verbrecher auch heute noch zuzuschlagen!
Die "Gegner" der Todesstrafe schreien gleich, dass niemand das Recht hat einem anderen Menschen das Leben zu nehmen, und ich stimme dem - beschränkt - zu. An diesem Punkt bleibt deren Verstand stehen. Ob wohl es da noch viel, viel, viel zu denken gibt. Auch wenn ein Mörder, welcher Art auch immer, nach vielen Jahren frei kommt, kann und wird auch wieder Morden. Denn über 80% aller Verbrechen, in der globalisierten Welt, sind Wiederholungstaten. Wenn also ein Mörder frei kommt, kann er nochmal unschuldige menschen ermorden! Und diejenigen, die den freigelassen haben sind an dem Mord die Hauptschuldigen! Darum sage ich noch einmal, dass den Gegnern der Todesstrafe der Verstand stehen bleibt. Aber das zu verhindern reicht ja schon eine tatsächliche Lebenslange Haft.

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31. Oktober 2007 20:53

Todesstrafe

Christian Pfuhl (Christi23)

Todesstrafe? Wie oft ich so einen Mist lesen und hören muss. Niemandem steht es zu, über Leben und Tod zu entscheiden, auch nicht dem Inhaber des Gewaltmonopols.

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31. Oktober 2007 17:42

"Jede Medaillie hat zwei Seiten!"

Bernfried Loosen (B.Loosen)

Das "Strafmaß" könnte Maßstab sein, für künftig vermutlich noch einzurichtende "Kriegsverbrechertribunale".

Ich erinnere nur an die schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Ikak (vermuteter Massenmord und Kriegsverbrechen in ungeahntem Ausmaß).



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31. Oktober 2007 16:29

Immer noch zuwenig

Nils Gösche (cartan)

In ein paar Jahren sind die doch trotzdem wieder draußen, auf Bewährung, oder im »offenen Vollzug« oder so ein Blödsinn. Für solche Fälle wäre es wirklich praktisch, wenn man doch noch die Todesstrafe hätte. Alles andere ist doch ein Witz.

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31. Oktober 2007 16:13

Ein schöner Tag für die Gerechtigkeit eigentlich

Harry LeRoy (Cimon)

Aber Leider sehen die Gesetze in Spanien eine Höchstsdauer von Haftstrafen von 40 Jahren vor, mit der Möglichkeit sich nach 20 Jahren, gegen ein tränenreiches Reuebekenntnis die Freiheit zu erschleichen. Im Gegensatz zu den in Deutschland mittlerweile üblichen 15 Jahren ist das zwar noch recht viel, aber verglichen mit dem Leid der unschuldigen Opfern dieser Gewalttaten ist es viel zu wenig.

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31. Oktober 2007 15:40

@Marc Müller

Philipp Hendricks (Penta)

Ihren Beitrag unterschreibe ich, denn genau das ist mir auch beim Lesen durch den Kopf gegangen.

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31. Oktober 2007 12:57

Wird Allah das Urteil vollstrecken?

Marc Müller (Krzyzak)

So vernünftig und richtig auch eine Verurteilung der Täter ist, so unsinnig ist die Anzahl der Jahre, die die Täter hinter Gittern verbringen sollen.
Hätte nicht lebenslangliche Sicherheitsverwahrung gereicht?

Marc Müller

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