Stadt im Ausnahmezustand: Neapel am Donnerstag

Neapel

Ortstermin in der Konzernzentrale des Verbrechens

Wo die Mafia die Zukunft der europäischen Importwirtschaft entwirft: Eine Fahrt durch Neapel, zu den Stätten der Camorra-Morde, des Drogenhandels und der chinesischen Expansion nach Europa. Von Dirk Schümer.

Lesermeinungen zum Beitrag

03. November 2006 17:18

fast richtig

tom neuhaus (neuhaus61)

fande herrn schümer heute ausgeglichener und fairer, man spürt jetzt, dass er italien eigentlich mag. eine anmerkung aber doch: aufklärung wurde immer nur von einer oberschicht getragen, neapel stand dabei an europas spitze, hatte enge bande zum zukunfsstatt usa, der neapel als bollwerk der aufklrung sah. trotz des scheiters der revolution, der code civil blieb im königreich bestehend und galt für alle männlichen bürger, auch die unterschicht, die dann ihren weg ging, so dass neapel auch ein hort neuer industrien wurde (eisenbahnen, kleidung). die verbrecherindustrie heute hat einen anderen grund: die lage am puls des südamerikalinie, jede stadt würde sich leider auch zu einem hort für die drogenindustrie entwickeln, jede. das problem ist also eon globales, wie die camorra auch, die schon immer auch in deutschland auf gute geschäftspartner setzen konnte.

es lebe also neapel, ein wieder auszugrabendes urbanes paradies.

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