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Die Bundesanwaltschaft hat im Fall der drei in Kabul getöteten deutschen Polizisten die Ermittlungen übernommen. Die Beamten von BKA und Bundespolizei waren bei einem Bombenanschlag auf ihren Konvoi ums Leben gekommen.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. August 2007 00:29
Sinn u. Zweck des Einsatzes in Afghanistan  
Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

Die Hamburger Terrorzelle um M. Ata haben viele schon vergessen.

Die Schreckensherrschaft der Taliban u. Al-Kaida in Afghanistan mußte und muß immer noch beseitigt werden. Islamisten aus den verschiedensten Ländern der Welt besuchten die Trainingslager der Taliban u. Al-Kaida in Afghanistan (u. versuchen dies noch heute), um in ihre jew. "Heimatländer" zurückzukehren und Attentate in Spanien, England, Italien usw. auszuführen. (s. dazu auch folgenden Art. von le. Monat "Islamisten in Deutschland - Sie sind gekommen, um zu töten" http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E7E9D02193F364B35BC2999B751BE8F86~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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15. August 2007 23:08
Also, Abzug wird es nicht geben  
gisbert heimes (gisbert4)

weil das einen schweren Konflikt mit den USA zur Folge hätte.

Wie eine Nichtbeteiligung nach 9/11 denselben schweren Konflikt ausgelöst hätte; mit der wahrscheinlichen Konsequenz, daß die BW heute auch im Irak stände.

'Wir' verteidigen die 'Freiheit' der USA, und die USA dafür unsere.

Und die Freiheit besteht hauptsächlich in der Freiheit der Kunst, nicht wahr? Nun gut, auch noch im Vertrieb von Fonds, die die Häusle-Schulden von Mittelwestlern der USA zu unser aller Segen handelbar machen.

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15. August 2007 17:47
Koalition des Wegschauens  
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Die scheinheiligen Beileidsbekundungen der Berliner Funktionaere machen - mal wieder- wuetend. Hier haben wir es mit einer grossen Koalition des Wegschauens zu tuen. Da sich die Herrschaften zum Thema 'Afghanistan' von rechts bis links, ob gruen oder liberal - laengst oeffentlich festgelegt haben, gibt es fuer sie kein rhetorisches Zurueck mehr ohne Gesichtsverlust.
Wesentliches Merkmal des demokratischen Entscheidungsprozesses sollte es sein, einmal erkannte Fehlentwicklungen rechtzeitig zu berichtigen. Doch hier ist das Gegenteil der Fall. Trotzig wie ein verstocktes Kind haelt die Koalition des Wegschauens am Irrweg fest.
Leser Gerhard Both hat voellig recht mit seiner Feststellung, es beduerfe noch wesentlich mehr Toter, um den Weg zur Umkehr zu finden. So viel ist sicher - die Stunde der Wahrheit in Afghanistan wird kommen.

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15. August 2007 16:36
Gestorben für die Profilierungssucht der Politiker - mein Beileid  
Stefan Berger (stefberg)

was hätte unser Bundesverteidigungsminister denn zu tun wenn die Bundeswehr nur noch in Deutschland wäre - fast nix.

Der Bundesverteidigungsminister braucht Auslandseinsätze um sich selbst wichtig zu machen, ansonsten bekäme ja keiner etwas davon mit was er so macht.

Polizisten und Soldaten werden in einen echten Krieg geschickt und sterben dort und daheim sollen Computerspiele verboten werden.

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15. August 2007 16:34
3 oder 6 Tote sind noch zu wenig!  
Gerhard Both (g.both)

Wenn es wenigstens 60 oder 600 wären. Vielleicht würden dann die verantwortlichen Politiker endlich begreifen, dass wir Deutsche am Hindukusch nichts zu gewinnen sondern nur zu verlieren haben. Solange die deutsche Außenpolitik aber die Schlagzeilen bestimmt, bleiben die eigenen innen- und sozialpolitischen Probleme schön im Hintergrund, den Opfern sei Dank. Deutsche Soldaten-Mütter - wehrt Euch!

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15. August 2007 16:30
Die USA führen in diesem Land schon Jahrzehnte lang Krieg  
winfried krause (wikrazi)

nur um des Krieges Willen.

Als die Sowjetunion die Regierung der Demokratischen Volkspartei unterstützte, belieferten die USA die Mudschaheddin- Rebellen mit Waffen. Vor den Regierungstruppen flohen viele Angehörige islamischer Gruppen nach Pakistan, die sich wiederum zu Kampfeinheiten formierten und ebenfalls von den USA ausgerüstet wurden.
Nach Rückzug der SU kehrten die von den USA aufgerüsteten Taliban nach Afghanistan zurück. Jetzt kämpfen die USA gemeinsam mit der Nordallianz gegen den Taliban den sie vorher mit Waffen belieferten.


In diesem Kriegsgebiet hat kein Ausländer etwas zu verloren und wir schon gar nicht.

Mir tun die Opfer dieses unsinnigen Krieges leid, und ich verstehe nicht, wie man freie Menschen zu solchen Einsätzen zwingen kann.

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15. August 2007 14:34
Politiker selber in den Krieg  
Gerhard Wroblewski (gerhard3529)

wenn die Politiker selber in den Krieg ziehen müssten würde es wahrscheinlich keine solche militärischen Invasionen geben.

Mein Beileid den Angehörigen von den Opfern.

gerhard wroblewski

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15. August 2007 13:53
Trauern und hoffen  
Andreas Bächtle (Andreas_B.)

Trauern um die getöteten und hoffen dass solch ein Vorfall möglichst nicht wieder geschieht oder es zumindest lange auf sich warten lässt, ist das einzige was wir im Moment tun können.
Aber vielleicht sollte man den Vorschlag aufgreifen und wirklich einmal das Afghanische Volk befragen ob denn die Anwesenheit der Hilfskräfte gewünscht sei und ob im falle eines Abzugs der Kampfeinheiten die Sicherheit für die ausländischen Hilfskräfte von afghanischen Truppen gesichert werden könnte? Ob ihnen klar ist, das nach einem Abzug der Bürgerkrieg vollends Einzug halten würde und vermutlich die Rückkehr der Talibanregierung anstünde? Es würde mich wirklich einmal interessieren was denn in Afghanistan selbst über diesen Themenkomplex gedacht wird und nicht nur die Meinungen der Schreibtischtäter und Journalisten.

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15. August 2007 13:13
Eine wichtige Frage....  
Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Eine ganz wichtige Frage: Warum waren die Fahrzeuge dieser BKA-Beamten nicht gepanzert ? War das eine dieser berüchtigten Sparmaßnahmen ? Wie kann die Bundesregierung Beamte nach Afghanistan schicken und ihnen dabei eine schützende, sichere Ausstattung verweigern ?

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15. August 2007 13:05
@Herr Goldstein und alle "Schlechtmenschen"  
Andreas Bächtle (Andreas_B.)

Wenn es nach den von ihnen sogenannten Gutmenschen gegangen wäre hätten wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Einsatzkräfte in Afghanistan, soviel steht mal fest!
Langsam würde mich wirklich interessieren wer denn diese ominösen Gutmenschen eigentlich sein sollen, die je nach dem um welches Thema es gerade geht (und je nach dem wer den Kommentar verfasst) an praktisch allem Schuld sein sollen was in unserer Welt schief läuft?
Des weitern würde ich gerne mal wissen wie denn die Definition eines solchen Gutmenschen aussehen soll, der einerseits keiner Fliege etwas zu leide tun kann und viel zu Gutmütig für diese Welt ist, anderseits ohne Skrupel hunderte oder tausende von Menschen in Kriegseinsätze schickt, je nach dem, wie es den jeweiligen Kommentatoren grade in den Kram passt!

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15. August 2007 12:28
Afghanistan  
Jürgen Lummerich (TeufelNett)

Was hat eine deutsche Armee dort verloren ?

Selbst der alte Bismack wollte noch nicht einmal Grenadiere ins heute Serbien schicken. Dies war Anno 1880 und da hatten das Deutsche Volk noch Nationalstolz.

Heute sind wir nur noch der verlängerte Arm der USA und helfen bei den Kriegsverbrechern mit ihren Angriffskriegen auch noch brav mit.

Armes Deutschland !!!

Übrigens der Drogenanbau wurde erst nach dem Angriffskrieg der USA wieder gefördert. Ähnlich wie früher die CIA in Südamerika.

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15. August 2007 11:54
Verteidigung am Hindukusch  
Armin Ortwein (sozialist1)

Der Einsatz am Hindukusch wird enden, wie die meisten militärischen Abenteuer bisher geendet sind, mit dem schmachvollen Hinauswurf der Interventionisten. Wer wird das Abenteur bezahlen? Der deutsche Steuerzahler mit Milliarden Euro und das afghanische Volk mit Blut und Tränen.

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15. August 2007 11:52
Tragische Bauernopfer rot-grüner Gutmenschenpolitik  
Mathias Goldstein (saphit)

Das militärische Engagement in Afghanistan geht auf Rot/Grün zurück. Schröder drückte den ersten Einsatz mit gerade mal zwei Stimmen Mehrheit im Bundestag durch, weil er dies mit der Vertrauensfrage koppelte; Joschka F. durfte sich in den beiden Petersberger Konferenzen und der 3. Afghanistan-Konferenz in Berlin als Riesenstaatsmann inszenieren, in Folge wurde die Bundeswehr als Palastwache für Kasai instrumentalisiert und dessen Regime, das die Scharia in ihrer Verfassung schützt und Todesstrafen für Glaubensübertritte vorsieht. Nicht zu vergessen, daß die Bundeswehr in Afghanistan auch als Feigenblatt diente, um gegenüber den amerikanischen Freunden wegen des verweigerten Irak-Einsatzes nicht als weltpolitisches Weichei dazustehen.

Natürlich kann die Bundeswehr keinen Guerilla-Krieg gewinnen - das war weder der Roten Armee 20 Jahre zuvor vergönnt noch den USA in Vietnam oder Irak. Aber die Kriegsführung der ISAF-Truppen radikalisiert und die Entfremdung gegenüber der Zivilbevölkerung nimmt zu.

Wir werden uns an Todesnachrichten aus Kabul und Nordafghanistan gewöhnen müssen - tragische Bauernopfer rot/grüner Gutmenschenpolitik und einer CDU, die reflexartig sich von niemanden in Sachen pro-BW überbieten lassen möchte.

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15. August 2007 11:51
Anschlag in Afghanistan  
Peter Hintermaier (heilixblechlepeter)

Wann sehen unsere Politker endlich ein, wie gefährlich ein Einsatz unserer Leute in Afghanistan ist. Meine Frage geht dahin, was haben überhaupt in Afghanistan verloren. Diese Einsätze kosten den Steuerzahler jährlich Millionen und was kommt dabei heraus? Es werden zwar Schulen und andere wichtige Einrichtungen für die Bevölkerung gebaut - was ja wirklich gut ist, aber die Taliban ist bis heute nicht in ihre Schranken verwiesen worden. Auf der anderen Seite gibt es tote Soldaten und wie jetzt geschehen 3 tote BKA-Beamte. Ich würde die Politiker nach Afghansistan schicken, die Einsätze wären dann mit Sicherheit schnellstens erledigt.

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15. August 2007 11:44
Im Krieg stirbt nicht immer nur der Feind  
A. Malliki (a.malliki)


Diese Erkenntnis hat sich wohl in der friedvollen Zeit in Europa verklärt.

Die eingebildete Haltung unserer Regierung ist unübertreffbar und der Gutglauben der Zeitungsleser unerschütterbar.

Der deutschen Bevölkerung wird immer wieder erfolgreich eingeredet, dass im Krieg immer nur die "Feinde" und die inländischen Zivilisten sterben.

Offensichtlich ist der Stellenwert dieser Menschenleben weit niedriger als der unserer Soldaten. (BKA?)

Das Deutsche Militär hat in Afghanistan nichts zu suchen. Unsere Freiheit wird muss nicht in Afghanistan verteidigt werden. Das ist ein Verfassungsbruch, auch wenn es das BVG nicht so auslegt. Gesetze sind dehnbar und interpretationsfähig, d. h., die Interpretation liegt an dem, der die politische Macht inne hat.

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