
Ich denke es ist ein richtiger Schritt in einer Demokratie, besonders in einem islamischen Land. Ich finde es richtig, dass die Buerger dort das Tragen oder nicht -Tragens des Kopftuches im Rahmen der Selbstbestimmung entscheiden koennen.

... erstens wenn die türkei moslemisch ist und das 99% der bevölkerung ausmacht, dann glaubt die grosse masse der bevölkerung der weltlichen politik nicht, die im namen der demokratie und laisizmus ihnen das verbietet was seit einderthalbtausend jahren üblich gewesen ist.! das wird mit verboten und bestrafungen durchgesetzt und nicht mit aufklärung.! wenn das seine auswirkung auf zukunft haben sollte und das wird sie auch, dann wird sich die gesellschaft eher radikaliesieren als aufklären.! das kopftuchverbot aufzuheben ist ein stück aufklärung für gläubige und die sie aufrechterhalten wollen.!!! das so zu durchzusetzen wie die säkularen es machen, emfindet die mehrheit als eine verumglimfung.!!! die säkularen sollen ein schritt auch zur den werten machen, die ihre kultur auch vertritt.! die türkei ist seit ihrer gründung laisiztisch und säkular, das hat sie schon immer so mit verboten und bestrafungen gemacht.!!! angeblich fühlen sich die säkularen herrscher nach über 80 jahren in ihrer existenz bedroht, das heisst so wie sie es schon immer machen radikalisiert und spaltet die türkei.!!!!! erdogan ist mit sarkozy der inteligenteste und auch der weitsichtigste regierungschef in europa, er tut der türkei und seine zukunft gut.!!!

Aus westlicher Sicht ist man geneigt zu denken, dass niemand wegen seiner Kleidung diskriminiert werden sollte. Aber wenn man diesen Denkansatz 1 zu 1 auf die Türkei überträgt, macht man es sich zu einfach. Der Islam hat seit jeher eine politische Dimension. Und die hat in einem aufgeklärten und laizistischen Staat nichts verloren! Wer ein Kopftuch trägt, bricht mit laizistischen Prinzipien. Das kann er meinetwegen in seiner Küche beim Kartoffelschälen tun, aber nicht auf einem öffentlichen Campus!
Ich selbst bin Türke und ich würde es z.B. nie zulassen, dass eine Frau mit Kopftuch meine Kinder unterrichtete.
Atatürk erkannte sehr treffend bereits vor 80 Jahren: "Die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs Mohammed und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen haben in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet."

Des Weiteren hat sich offensichtlich noch niemand Gedanken darüber gemacht, was das Kopftuch eigentlich bedeutet. Es ist nämlich das, was das Kopftuchverbot angeblich sein soll, nämlich Unterdrückung der Frau. Strikte religiös angeordnete Unterdrückung. Ein solches Zeichen hat an Universitäten nichts zu suchen. Ebensowenig an Schulen, Ämtern, in Redaktionen u.ä.

wie Herr Binder und die fanatisierten Kopftuchgegner türkischen Geblüts die reale, eklatante, auf der Hand liegende Diskriminierung religiöser Frauen und Mädchen durch das Bildungsverbot für Kopftuchträgerinnen so gänzlich in den Hintergrund schieben können und stattdessen die völlig hypothetische und durch nichts, aber auch gar nichts zu belegende Gefahr, dass das Pendel jetzt in die andere Richtung schwingen könnte, nämlich Repression und Unterdrückung gegen nicht- Kopftuchträgerinnen an türkischen Universitäten anbrächen, als Grund heranziehen können, das derzeitige Unrecht lieber beibehalten zu wollen.
Mit einer glaubwürdigen, ausgewogenen Haltung zu bürgerlichen Freiheiten und Menschenrechten hat das jedenfalls nicht viel zu tun.
Auch nicht mit Demokratie: die derzeitige Regierung repräsentiert die große Mehrheit des Volkes. Die fanatischen Alt- Kemalisten stehen auf verlorenem Posten. Durch ihre Korruption und miserable Performance bei Modernisierung und Öffnung des Landes haben sie sich obsolet gemacht. Nur Gift und Galle spucken über die Religiösen, das können sie noch. Die Zeit wird auch hierüber hinweggehen...

Dass auch durch demokratische Wahlen ein demokratisches System sich selbst aushebeln kann, ist durch einschlaegige Beispiele nicht nur in Deutschland belegt.
Noch mag der Vergleich weit hergeholt erscheinen, aber die Unruhe der weltlich orientierten Minderheit in der Tuerkei ist aus dieser Perspektive verstaendlich.
Ueberall, auch in Westeuropa, war (bzw. ist) die nicht-religioese Bevoelkerung
lange nur eine Minderheit, die vor dem Druck der Mehrheit geschuetzt werden
musste, die ihr sonst ihre Dogmen bis ins Privatleben aufzwingen wuerde.

Dass auch durch demokratische Wahlen ein demokratisches System sich selbst aushebeln kann, ist durch einschlaegige Beispiele nicht nur in Deutschland belegt.
Noch mag der Vergleich weit hergeholt erscheinen, aber die Unruhe der weltlich orientierten Minderheit in der Tuerkei ist aus dieser Perspektive verstaendlich.
Ueberall, auch in Westeuropa, war (bzw. ist) die nicht-religioese Bevoelkerung
lange nur eine Minderheit, die vor dem Druck der Mehrheit geschuetzt werden
musste, die ihr sonst ihre Dogmen bis ins Privatleben aufzwingen wuerde.

Ich habe nichts gegen kopftuchtragende Studentinnen an den türkischen Universitäten. Es bleibt jedem selbst überlassen wie er seinen Glauben auslebt solange er seine Mitmenschen nicht damit belästigt oder nötigt. Es scheint aber in der Türkei generell eine Tendenz zu geben den Islam bzw. Sharia und staatliche Macht zu vermischen. Natürlich ist die Regierung vom Volk gewählt und legal. Mir scheint deshalb, daß die Mehrheit der türkischen Bevölkerung nicht wirklich die Aufnahme in die EU will. Sicherlich würden alle gerne von den finanziellen Vorteilen partizipieren aber nicht die westliche Form der Trennung von Staat und Religion akzeptieren wollen. Ich denke Ankara hat einen Schritt zurück in die Vergangenheit getan und es wird nicht der letzte Schritt sein. Erdogan wird es wohl nicht mehr erleben, daß die Türkei ein Mitglied der EU wird.

In ener freien Gesellschaft ist ein Kopftuchverbot undenkbar.

Ich denke, diese Sicht ist etwas blauäugig. Es geht hier nicht darum religiöse Frauen zu diskriminieren sondern eher die staatlichen Universitäten strikt unter weltlichen Gesichtspunkten zu leiten. In einem Land, welches dem Islam doch sehr nahe steht wäre eher das Gegenteil die Folge. Nämlich die schrittweise Diskriminierung der Frauen, die entweder nicht religiös sind, nicht dem Islam angehören oder aber gemäßigte Muslime sind. Das muss verhindert werden. Solchen potentiell radikalen Tendenzen muss früh Einhalt geboten werden. Wie genau das zu machen ist, kann ich auch nicht sagen. Allerdings fällt auf, dass bei Politik, die irgendwie Regeln des Islam tangiert, besonders viel Fingerspitzengefühl gefragt ist. Könnte man sicher sein, dass daraus keinerlei Benachteiligung von Studentinnen und Mitarbeiterinnen ohne Kopftuch hervorgeht, kann man diese Linie ohne Bedenken weiterführen. Dies ist jedoch nicht gegeben.

Endlich hat der pseudokemalistische Wahn in der Türkei ein Ende gefunden. Was sich in der Türkei zuletzt in Ankara zusammengerottet hat sind der klägliche Rest, jener Leute die sich jahrzehnte auf Kosten der Mehrheit austoben durften. Es ist nur ein letztes verzweifeltes aufbäumen gepaart mit der Hoffnung auf die unterstützung der Bevölkerung, das bislang ausgeblieben ist. Wie ein Mensch der all sein Habe verzockt hat klammern sie sich an ihren letzten Trumpf in der der Hoffung das Blatt dennoch zu weden. Sie müßen sich dem Westen als jene unterdrückten Geschöppfe präsentieren, die von der Regierung drangsaliert werden.