EU-Lateinamerika-Gipfel

„Vergeben sie mir. Hier ist meine Hand“

Beim EU-Lateinamerika-Gipfel in Lima hat sich der venezolanische Präsident Hugo Chávez bei Angela Merkel für seine verbalen Angriffe entschuldigt - und dann öffentlich hübsche Ranken um das kurze Gespräch geflochten. Die deutsche Seite musste manches Detail zurechtrücken.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Mai 2008 14:17

Ich glaube nicht das die Kanzlerin Chavez ignoriert...

Mehmet Mantikli (logisch74)

Sonst hätte Sie im Vorfeld der Südamerika-Reise nicht über Chavez was gesagt und weshalb auch Chavez reagiert hat.! Sie meinte auch der Präsident nicht die stimme von Lateinamerika sei, als dann Chavez sich zu Wort gemeldet hat, hat die Kanzlerhin verstanden das Sie ihm lieber aus dem weg gehen soll.! Ein Armutszeugnis für die Kanzlerin ist auch, das sie jemanden die Hand gibt der Sie mit den Menschen vergleicht die damals Hitler an die macht geholfen haben.! Als Chavez Merkel zurechtgewiesen hat, blieb der Kanzlerin nichts übrig als ihn zu "ignorieren".! Normalerweise wenn es ein Politiker wäre, den man wirklich politisch ignorieren könnte, dann hätte die BRD und seine Kanzlerin diese Beschimpfungen nicht dulden lassen und auf schärfste verurteilt.! aber sie wissen das Chavez in Lateinamerika den größten Gewicht hat und seine stimme ist die am stärksten.! Er würde sie blassstellen wenn sie reagiert hätte, an dem Foto ist zu merken das Chavez ganz eindeutig der Kanzlerin noch mal klar machen möchte, wer die stärkste stimme von Lateinamerika hat und die Kanzlerin kann nicht ausweichen. Ach...weiter Foto angucken...der Chavez hat Merkel voll im griff und dieses lächeln von Merkel auf dem Foto...Er ist einfach nicht zu ignorieren...

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
17. Mai 2008 03:51

Biokraftstoffe in Brasilien

Rolf Jansen (rolfjansen)

Sie schreiben: <ZTIAT>Vor allem in Brasilien wird der Anbau von Energiepflanzen wie Zuckerrohr, aus dem der Benzinersatz Methanol produziert werden kann, massiv betrieben. Europäische Kritiker befürchten, dass die wachsende Nachfrage nach Ackerland den Regenwald bedrohen wird.</ZITAT> 1. aus Zuckerrohr mach man Ethanol und nicht das giftige und viel leichter entzündliche Methanol 2. aus Zuckerrohr WIRD in Brasilien bereits seit Jahrzehnten Ethanol für die Verwendung im Straßenverkehr produziert, und zwar in einem Ausmaß den sich der typische europäische Kritiker nicht ausmalen kann. WERDEN KANN dürfte damit die Untertreibung des Jahres sein. Ethanol dürfte in Brasilien mit deutlich über 25 % zum Energiebedarf des Personenkraftverkehrs beitragen. Tendenz steigend, weil 90 % aller PKW-Neufahrzeuge die sog. TotalFlex-Technologie (Einspritzsystem von Bosch) besitzen. Ethanol und Benzin kann damit in jedem beliebigen Mischungsverhältnis verwendet werden. 3. Der größte Teil des Zuckerrohrs wird im Staate São Paulo angebaut, der Regenwald ist 3000 km weiter nördlich, und das Zuckerrohr würde dort sowieso auf dem Acker verfaulen. Soviel Autos/Straßen kann Brasilien gar nicht bauen, um Regenwald durch Zuckerohr ersetzen zu müssen.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
17. Mai 2008 01:09

Chavez

Lill-Karin Bryant (kb26919)

ist so selbstverliebt, dass er es nicht ertraegt wenn man ihn ignoriert

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 3 von 3 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche