Warten auf den Marschbefehl? Türkische Soldaten an der Grenze zum Irak

Kurden-Konflikt

Die PKK ist für viele nur der Vorwand

Aufmarsch an der irakischen Grenze: 100.000 türkische Soldaten warten auf den Marschbefehl - so viele wie noch nie. Das verunsichert die Kurden. Sie vermuten, das Ziel sei Irakisch-Kurdistan. Rainer Hermann berichtet aus Silopi.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Oktober 2007 09:11

Aufklärung an Warren Smith

Gökhan Canpolat (DoggyLoop)

Es ist schade, dass Leser wie WARREN SMITH, ohne die Geschichte und Hintergründe zu studieren, die Befreiung Türkischer Zyprer als eine barbarische Invasion betrachten. Aber dies ist nicht das aktuelle Thema hier und würde ausserdem das Forum unübersichtlich gestalten.

Dass so viele jungen Türken übernationalistisch sind, finde ich schade. Ich hoffe auch , dass die Menschen zwischen kurdischen Mitbürgern und Terroristen einen Unterschied machen werden.

Die 100000 Soldaten betreffend... Türkei hat doch genug Soldaten, warum also mit nur einigen Tausend Soldaten marschieren, wenn es mit 100.000 auch geht?
Wer weiss den , dass keine grosser Gegenangriff mitunter auch von den nordirakischen Peschmerge erfolgen wird? Und für das "homogene tote Land" haben, zwischen 1914-1923, Abertausende Menschen ihr Leben gelassen. Oder würden Sie, WARREN SMITH, ein Teil von Kreuzberg an die Türken schenken möchten?

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31. Oktober 2007 09:09

Wie bekämpft man Terror ?

Tiberius Durden (Tiberius_Durden)

Um Terror nachhaltig auszuschalten, muss man sowohl die Sympome als auch die Ursachen bekämpfen.

Bekämpfung der Symptome:
Jeder Staat hat das recht, sich und seine Bewohner vor terroristischen Übergriffen zu beschützen. Das gilt genauso für Deutschland als auch für die Türkei.
Aber wie bekämpft man Terror, der über die Grenze in das Land kommt ? Man fordert das Gastgeberland des Terrors auf, den feigen Mördern und Bombenlegern die Rückzugsgebiete zu kappen. Ist das Gastgeberland außerstande, dies zu bewrkstelligen, ist es das Recht des angegriffenen Staates, sich selbst den terroristischen Verbrechern auch auf fremden Gebiet zu erwehren.

Bekämpfung der Ursachen:
Die jetzige türkische Regierung hat mehr Reformen und Freiheiten für jeden türkischen Bürger (egal ob Moslem oder Christ, Türke oder Kurde, Europäer oder Asiate) auf den Weg gebracht, als alle anderen Regierungen nach 1980. Reformen machen sich aber nur allmählich bemerkbar, man muss den Menschen Zeit geben, sich auf die neuen Umstände einzustellen.

@Warren Smith: 1974 drohten d griechischen Zyprioten die Insel an Griechenland anzuschließen und ein Massaker unter der türkischen Minderheit anzurichten. Das türkische Militär hat damals einen Genozid verhindert

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31. Oktober 2007 08:58

Ein Volk, das seine Nachbarn ueberfaellt..

Hans-Joachim Duebel (aduebel)

..hat in der EU nichts zu suchen. Ob der Nachbar nun auf dem eigenen Staatsgebiet lebt, oder ausserhalb.

Die Tuerkei hat noch mindestens 50 Jahre, und wohl eine verheerende Kriegsniederlage, vor sich, bevor sie europaeisch werden kann.

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31. Oktober 2007 01:33

Projekt Nations-Staat und sytematische Verarmung des Kurdistans

Astyagan Shur (X_Shur)

Vor der Gründung der türkischen Republik versprach Atatürk den Kurden die Gleicberechtigkeit für ihre Zusammenkampf gegen die fremde Besatzungsstreitkräfte. Nachder die fremde Besatzungsmächte sich zurückzogen, vergaß der Atatürk was er den Kurden versprach. Atatürks Projekt war Bildung ein einheitlicher Nations-Staat aus einem Volk der sich Türke sagen muss. Gleich einiger Monat später begann kurdische Aufstände. Und diese Aufstände beginnen im Jahre 1924 und dauern bis 1938. Sie wurden blutig niedergeworfen und nach inoffiziellen Angaben ca. 500.000 Kurden ermordet worden und mehr als 1 Million wurde in die Westen ins Exil verbannt. Und seit der Gründung der Republik wurde kurdisches Gebiet systematisch verarmt zum Elend und Armut bestraft. Eine Embargo der Staat die Menschen mit dieser Weise bestraffen und unterdrücken wollte. Zwischen 1990 und 1998 durften die Bewohner des türkischen Kurdistan nur soviel Nahrungsmittel kaufen die von dem Staat bestimmt und genehmigt wurde. Bs. man durfte nicht in Brot mehr kaufen. Heutiges Resultat ist nur von dem Staat zugefügte Armut und Elend. Und heute noch würden diesen Staat-Baronen und Nationalisten gesamte Bewohner des Kurdistans verhungern wenn es sich nich EU und USA geben würde.

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30. Oktober 2007 21:42

1974 => 2007

Warren smith (agaporp)

Es errinnert mich an Zypern: ein Vorwand um Land zu besetzen. Traurig und barbarisch zugleich. Ich frage mich vofür die 100.000 Soldaten? haben die Turken mit USA ein Packt jetzt um die
Ölquellen (Kirkurk, Mosul) und die Pipelines nach Ceyhan zu "sichern" ? (homogenes totes Land). Und dieser Nationalismus, insbedondere der jungen und ach so progressiven Turken...

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