
Da ist etwas grausamen passiert, aber dennoch in einem Land wo er seine aktion die angemessene Strafe kriegt. Wär der Mord in Deutschland würde er max 10 Jahre wegen seinem Alter kriegen.

Leider scheint das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit in die türkische Rechtstaatlichkeit hierbei wieder mal, nach dem Mord an den armenischen Journalisten H. Dink, sehr stark zu leiden. Wo sind die innerstaatlichen Organisationen, wo ist der türk. Verfassungsschutz, der mal aktiv in die fundamentalistischen Kreise, sei es nationalistisch oder muslimisch orientiert, durchgreift. Diese "rechtstaatlichen Organisationen" kommen nur dann in den Schlagzeilen ausländischer Medien, wenn mal wieder eine anderslautende Stellungsnahme eines Journalisten oder Literars contra der kemalistischen verklärten (historischen) Ideologie zur Aussprache bringt. Leider existieren in der Türkei faktisch sehr zweifelhafte radikale Strömungen, die gegen politisch wie auch religös anderslautende Äußerungen z.T. mit äussersten Hetzparollen ihre Gefolgsleute zur Gewalt moblisieren können! Mit Sicherheit könnte sowas auch überall auf der Welt möglich sein, keine Frage, allerdings war dies (ganz besonders vor dem Hintergrund der Frage zum armenischen Völkermord) nur eine Frage der Zeit! Hier ergeben sich leider Paralellen, wie auch der Mord an dem katholischen Geistlichen, wie quasi der nicht erwünschten christlichen griechischen Gemeinschaft in Trabson.

Interessant, dass der mutmaßliche Täter aus derselben Stadt, Trabzon, stammt, in der vor knapp einem Jahr der kath. Priester Andrea Santoro in der Kirche von hinterrücks einem 16-jährigen erschossen worden war.

Jedes Menschenleben ist eine unersetzliche Habe. Aber Journalisten sollten auch bei Armenienfragen ihr Objektivitätsniveau nicht runtersetzen.
Zitat FAZ: "Von radikalen Nationalisten hatte er Morddrohungen erhalten. Dennoch hatte er keinen Polizeischutz bekommen."
>>>Aus verschiedenen Quellen kann erfahren werden, dass es von seiner Seite aus kein Verlangen nach Polizeischutz gab. Kann natürlich auch unrichtig sein!
Zitat FAZ: "Der Journalist sah sich wegen seiner Äußerungen zum Völkermord an Armeniern im Osmanischen Reich während es Ersten Weltkriegs massiven Anfeindungen von Nationalisten, Politikern und Staatsanwälten ausgesetzt. Die Türkei als Nachfolger des Osmanischen Reiches bestreitet, dass es sich bei den Tötungen um Völkermord handelte."
>>>Es ist kein Völkermord bewiesen worden. Die Behauptungen verschiedener Interessengruppen spiegeln den geheimen Wunsch Aller, die das Türkische Volk versuchen seit 3 Tausend Jahren auszulöschen.