Die Einseitigkeit von Kenneth Roth und seiner Organisationen ist geradezu schockierend.
Überall sieht er Menschenrechtsverletzung nur im eigenen Land scheint alles in Butter.
Ich schätze dass mindestens 80% der Erdbevölkerung bei der Frage, welche Regierung derzeit die kriminellste ist, auf die Bush-Regierung zeigen würde.
Und gerade der aktuelle "humanitäre Einsatz" im Irak sollte einer MR-Organisationen zweierlei zu denken geben: 1.) macht eine militärische Intervention alles noch viel schlimmer und 2.) bleibt von den Gründen, warum die USA & Co. in ein Land eingefallen sind, am Ende wenig übrig - und zwar je mehr Öl im Feindesland zu finden ist, desto weniger.
Joachim Guilliard, Heidelberg
Herrn Roths Aussage, dass die USA humanitäre Einsätze nie gescheut haben, entspricht nicht der Realität. So wurde dem Völkermord von April bis Juni 1994 in Ruanda tatenlos von den USA, aber auch von den UN, zugesehen. Um Kosten weiterer UN-Einsätze zu vermeiden und nicht wieder ein zweites 'Somalia' zu erleben. Die USA mögen die meisten humanitären Interventionen selbst geführt oder mehrheitlich unterstützt haben, jedoch wissen die Vereinigten Staaten, sich bei Menschenrechtsverletzungen rauszuhalten, wenn diese wirtschaftliche Interessen kreuzen könnten.
Ich unterstütze Human Rights Watch und verfolge mit Interesse ihre Publikationen. Jedoch sollte das kritische Auge auf alle Nationen gehalten werden.
Sinisa Novakovic