Der FAZ ist zu gratulieren, das Thema aufgegriffen zu haben. Es ist verwunderlich ist, wie deutsche Medien ohne weitere Überprüfung Meinungen übernommen haben, z.B. die, dass Lybien vor vier Jahren in einem Brief angeblich seine Verantwortung für das Attentat eingestanden habe. Wer diesen Brief gelesen hat (bei BBC konnte er heruntergeladen werden) weiss, dass dieser Brief nicht dergleichen sagt. Der Fall Lockerbie ist auch einer der öffentlichen Meinungsmanipulation.
259 Menschenleben als Teile eines politischen Ränkespiels. Keiner denkt an die Hinterbliebenen, die sicherlich Schwierigkeiten damit haben werden, mit ihrer Trauer um den Verlust der Angehörigen abzuschließen.
Solange dieses unwürdige Gezerre anhält und sich jedes Jahr ein anderer auf Kosten der Opfer profiliert kann ich nicht an eine gut und gründlich geführte Ermittlung glauben. Die Einlassungen des Ingenieurs tun ein Übriges.
Erinnern wir uns noch an die Oscar-reife Inszenierung vor den Vereinten Nationen, bei der die "Beweise" vorgelegt wurden, mit denen man später die Invasion des Iraks rechtfertigte. Schon die Kuba-Krise begann ja nicht mit den Raketen der UDSSR, sondern mit der fehlgeschlagenen Invasion der CIA in der Schweinebucht...
Bleibt die Frage offen, was an der These wahr ist, auch der 11. September hätte verhindert werden können, wenn die USA - oder sagen wir besser "gewisse aber einflussreicher Kräfte" in den USA - dies gewollt hätten.
Sind die Republikaner und unter ihnen die Lobbyisten der Rüstungsindustrie, allen voran Mr. Rumsfeld, die eigentlichen Terroristen?
Wer hat bei dieser Frage nicht langsam so ein "komisches Bauchgefühl"? (siehe die Dokumentation FAHRENHEIT 9/11)
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