Im Libanon war kürzlich schon auch der 18. Versuch gescheitert, einen Präsidenten zu wählen. Die Machtinteressen der Gruppierungen waren so stark, dass die Wahl eines neutralen Präsidenten unmöglich wurde. Nun versuchen geheime Kräfte, die Gegensätze, die zwischen den beiden größten Glaubensrichtungen im Islam, den Sunniten und den Schiiten herrschen, auszunutzen, um daraus Vorteile im Libanon zu erzielen. Man denkt, dass die Lösung im Laizismus liegt, die Staatsführung und die Religion von einander zu trennen. Dr. H. Ergun