Die Taliban hatten der Regierung ein Ultimatum gestellt

Spiel mit deutschen Medien

Die perfide Taktik der Taliban

Die Meldungen überschlugen sich: Wieder sei ein Deutscher in Afghanistan entführt worden, ein „Stern“-Reporter gar, und wieder seien es die Rebellen gewesen. Schließlich stimmte nichts davon. Wulf Schmiese über den Erfolg der Taliban im gezielten Kampf mit falschen Nachrichten.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Juli 2007 22:47

Die Taliban und ihre Techniken

Peter Hintermaier (heilixblechlepeter)

Die Drohungen de Taliban sollte man in Deutschland schon ernst nehmen, denn diese Leute sind auf Gewalt und Zerstörung aus, was nicht ihrer Linie entspricht. Doch sollte bei dem ernst der Lage aber keine Panik und Hysterie auftreten, auch die Vereinigung kocht nur mit Wasser. Es gibt in diesem Kreis auch Trittbrettfahrer, die in Deutschland nicht wahrgenommen werden können, da Afghanistan zu weit entfernt ist. Mit der Entführung von Reportern und Menschen muß gerechnet werden, weil man aus Geiseln Geld erpressen kann. Doch wird diese Methode auf dauer gutgehen, ich glaube es nicht. Sobald die betroffenen Staaten der Erpressung mit desinteresse begegen, wird es für die Taliban uninteressant weiterzumachen. Die Lage ist ernst, aber man sollte sich nicht verrückt machen von dieser Vereinigung.

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26. Juli 2007 11:04

Bedauernswert

Markus Teuber (arathorn)

Die angeblich so aufgeklärte,intellektuell anderen überlegene,umfassend informierte deutsche Öffentlichkeit -Abkömmlinge der Dichter und Denker -wäre selbst schuld,wenn sie sich von solchen Spiegelfechtern und Grimassenschneidern beeinflußen ließe .

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26. Juli 2007 10:32

Die perfide Taktik der Taliban

Alexander Steuernagel (alexconsult)

Die Taktik der Taliban ist natürlich perfide, aus deren Sicht der gezielten Desinformation der Öffentlichkeit natürlich erklärtes Ziel. Noch perfider ist allerdings die Sensationslust der Presse bzw. der Medien, hier muss eindeutig auch zunehmend die FAZ erwähnt werden, diesen Mist und Müll sofort ungeprüft und ungefiltert darzustellen! Hierzu verführen auch Online-Medien wie FAZ.NET, die unter dem Deckmantel der schnellen Information anscheined keine Grenzen mehr kennen.
Ähnliches findet derzeit mit der Tour-de-France-Berichterstattung auch in Ihrer Zeitschrift statt. Als gäbe es nichts wichtigeres.

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26. Juli 2007 09:00

Unterschiedlicher Wert eines Menschenlebens

Karsten Krug (kkrug)

für die Taliben -genauso wie andere Extremisten- ist der größte Vorteil, das das für sie Geiseln prkatisch wertlos sind, abers sie damit 'den Westen' erpressen und vorführen können.

Somit gilt "Der Erfolg gibt ihnen recht" oder wie wohl der Herr Scholl-Latour sagte: "Die Geschichte des internationalen Terrorismus ist eine Erfolgsgeschichte"

Solange der Westen sich mit Geiseln erpressen läßt, wird es auch welche geben. Analog gilt das für die Krankenschwesterngeschichte in Lybien. Der Westen wird sich daran verausgaben und eines Tages entkräftet werden.

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26. Juli 2007 08:49

Spiel mit deutschen Medien

Dieter Erkelenz (d.erkelenz)

Für jeden, der Teile der aufgeregten deutschen Presse
kennt, an der Spitze "Bild "und "Stern", kann die Taktik
der Mörderbande Taliban nicht verwundern.
Sie bietet sich geradezu an, um die Sensationsgier zur
Auflagensteigerung kaltblütig auszunutzen.
Der Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen, dass einige Medien bewusst Gerüchte in die Welt setzen.
Seltsam mutet es an, dass ein Reporter (natürlich vom Stern) "Urlaub "in Afganistan macht und gleichzeitig das
Gerücht aufkommt, dieser wäre entführt worden!!

D. Erkelenz

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26. Juli 2007 08:22

und wenn es sein muß, dann...

Marcel Meier (MarcelMeier)

werden die Amerikaner einen Taliban Gottesstaat in Schutt und Asche legen.

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26. Juli 2007 08:21

Wann lernen die es ?

Marcel Meier (MarcelMeier)

Was hat man als Deutscher in Afghanistan zu suchen?
Weder Reporter noch Hilsforganisationen sollten dort sein.
Überlassen wir sie einfach sich selbst.
Die Afghanen sin Opiumbauern Nr.1 auf der Welt, die werden schon zurechtkommen.

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26. Juli 2007 07:59

Bitte melde Dich.

St. Koch (Pensacola)

Ich glaubs ja wohl nicht - Urlaub in Afgahnistan ? Sowas total beknacktes kann -bei der allseits bekannten Sicherheitslage dort- auch nur einem Auslandsreporter vom STERN einfallen.

Was kommt als nächstes ?
"Sprung in den Tod - Reporter stirbt beim Sackhüpfen durchs Minenfeld... Bumm - Guten Abend, die Nachrichten ..."

Im übrigen sollten Firmen die Ihre Mitarbeiter ohne Schutz in Krisengebiete schicken um Geld zu machen sollten - im Falle das den Kollegen dort irgendwelche Unbillen zustoßen - vollumfänglich in die Kosten eingebunden werden die es braucht um die Leute wieder nachhause zu bringen.

Den STERN wird das aber nicht betreffen - dessen Mitarbeiter machen ja freiwillig AK 47-Urlaub zwischen zerbombten Hütten.

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26. Juli 2007 02:36

"...oder sogar Soziologe"

Ralf Schwiers (renzosch)

Was soll das eigentlich für eine Information sein, Herr Schmiese:

"Wieder sei >ein Deutscher< in Afghanistan entführt worden, >ein „Stern”-Reporter gar<"??

Welche Rolle spielt denn wohl die Nationalität des Entführten, solange es sich bei den Entführern nicht um afghanische Offizielle handelt, und was soll das "gar" vor dem Stern-Reporter? Käme Ihnen die Entführung einer Rot-Kreuz-Mitarbeiterin weniger skandalös vor?

"Am Ende des Tages" erinnert mich Ihre Schreibe doch sehr ans Englische, genauer: an den Soziologen aus der Hell's Grannies-Szene in Monty Python's "Wunderbare Welt der Schwerkraft".


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