Zehn Jahre nach der Asien-Krise

Die Wiederauferstehung Indonesiens

Viele sehen Indonesien auf dem Weg einer schleichenden Islamisierung. Aber über Experimente mit der Scharia kam es nicht hinaus. Zehn Jahre nach der Asien-Krise ist das Inselreich wieder stabil - und bei Investoren beliebt. Aus Jakarta berichtet Jochen Buchsteiner.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. August 2007 11:16

Das Potential ist riesig

Marc Heirbaut (marcheirbaut)

Indonesien hat jetzt endlich die Chance, sein Potential zu erfüllen. Mit einer Bevölkerung von 250 Millionen, einer strategischen Lage, viele Bodenschätze und einer wieder stark wachsenden Wirtschaft, müsste es in absehbarer Zeit zu einer der 20 wichtigsten Länder der Welt werden können.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
11. August 2007 12:49

Gute Analyse

Josef Bujtor (Mramorak)

Ihr Analyse ist sehr gut. Indoneseien ist sicher noch keine echte Demokratie, aber es ist auf dem weg dahin. Was man aber vermisst, ist die echte Hilfe aus der EU. Dem Vater des Terrors gibt man lieber Geld und Waffen. Indonesien scheint für viele Europäer Amerika zu nahe stehen. Die "NOGs" sind doch oft nur ein Hindernis und das in der ganzen Welt. Denn die meisten, wie Bono und Geldof, wollen nur ein Denkmal für sich selbst setzen. Die Indonesier sind besser aufgeklärt und gebildet als die meisten Menschen in den anderen islamischen Ländern. einer der gewählten Vorgängern des heutigen Präsidenten hatte in Deutschland studiert und sprach gut deutsch. Aber in Deutschland setzt man schon lange lieber auf nicht gewählte HERREN der Welt. Warum sind unsere Politiker so blind? Ich habe hier einige Indonesier getroffen, die in Deutschland stutiert oder gearbeitet hatten, und gut deutsch sprachen. Keiner war mit dem einfachen Volk unzufrieden, aber mit den Politiker.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche