26. Januar 2004 Bei mehreren Angriffen und einer Bombenexplosion in Irak sind in den vergangenen 24 Stunden insgesamt zehn Menschen getötet worden, darunter sechs irakische Polizisten.
Bei der Explosion eines Sprengsatzes kamen im Süden Bagdads am Montagabend zwei irakische Insassen eines Kleinbusses ums Leben, zwei Mitfahrer wurden schwer verletzt, wie ein irakischer Offizier sagte. Zuvor waren zwei Polizisten an einer Straßensperre südwestlich von Bagdad von Unbekannten erschossen worden. Bei dem Angriff rund 75 Kilometer von der Hauptstadt entfernt seien ein weiterer Polizist und zwei Zivilisten verletzt worden, sagte Polizeileutnant Salah Mehdi.
Drei Explosionen
Am Montagabend erschütterten nochmals mindestens drei Explosionen Bagdad. Ein Sprecher der amerikanischen Armee bestätigte die Detonationen, konnte aber keine Angaben zu ihrer Ursache machen.
In Ramadi, rund einhundert Kilometer westlich von Bagdad, schossen Unbekannte am Sonntagabend auf eine Polizeiwache und tötete vier Polizisten, wie ihr Vorgesetzter Ahmed Mohammed el Dulaimi sagte. Eine Viertelstunde zuvor hätten Soldaten die Wache verlassen. Die Täter seien keine Aufständischen, sondern Banditen gewesen, und sie seien entkommen.
Text: Reuters, AFP
Bildmaterial: dpa/dpaweb