Ahmadineschad: „Schlacht mit der heiligen Front der islamischen Welt”

Iran

„Israel wird ausradiert“ - Empörung über Ahmadineschad

Irans Präsident Ahmadineschad hat Empörung ausgelöst, als er die „Tilgung Israels von der Landkarte“ forderte. Der stellvertretende israelische Ministerpräsident Peres verlangte, Iran aus den Vereinten Nationen auszuschließen.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Oktober 2005 10:57

Die Reaktion der USA abwarten

Julius Franzot (JFranzot)

Diese unbeholfene Aeusserung aus dem Iran ist bestens geeignet, eine gewaltsame Reaktion seitens der USA zu provozieren. Nach dem Waffenstillstand zum Thema "atomare Aufrüstung" hat der Kriegstreiber Bush endlich ein handfestes Argument, um bald erklären zu lassen "Teheran is not a safe place". Die letzten Worte Rumsfelds vor den Bombardements auf den Irak.

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27. Oktober 2005 10:27

"Israel wird ausradiert"

Christoph Rhein (ChristophRhein)

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Die islamische Welt der Fundamentalisten zeigt offen ihr Gesicht, das Gesicht des Hasses. Wenn es stimmt, daß - wie das politische Magazin "Cicero" schreibt - der Iran Führungsmitglieder der "AL Qaida" beherbergt, dann steht wohl ein Bündnis zwischen Hizbullah und Al Qaida kurz bevor. Damit hätten wir den islamisch-ökumenischen Terrorismus. Daß beide zusammenarbeiten hat man im Fall Hariri gesehen.
Iran fühlt sich deshalb so sicher. Sieht denn die westliche Welt nicht die Achse des Bösen zwischen Damaskus und Islamabad laufen? Was ist, wenn Pakistan im Zusammenhang der neuen Zusammenarbeit der Terroristen dem Iran eine Nuklearwaffe zukommen läßt?
Man gebe Israel freie Hand Ordnung und Sicherheit zu schaffen, notfalls gewaltsam und man höre auf von einer Islamischen Demokratie zu träumen. Solange es im Koran den Dschihad gibt, wird Demokratie und das Zusammenleben der Völker im Nahen und Mittleren Osten eine Illusion bleiben.
Die Zeit zu handeln ist da, zuerst Syrien, dann Iran und schließlich die Ausschaltung der Nuklearmacht Pakistans. Und es ist nicht die Zeit für Mitleid mit den "armen" Erdbebenopfern. Die Umma sollte sich selbst helfen und nicht die Welt mit Terror überziehen. Geld hat man ja, das sieht man am Persichen Golf. Dann wäre die Möglichkeit zu einer gerechten Weltordnung da, sonst niemals.
Christoph Rhein

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27. Oktober 2005 09:56

Jetzt reicht es aber!

thomas just (justluthe)

Was muss eigentlich noch geschehen, damit die westliche Welt begreift, dass der Iran im Teufelspakt mit Syrien Israel vernichten und damit auch die zivilisierte Welt angreifen will? Ausschluss aus der UNO und Sanktionen, die eingehalten werden, wäre die passende Antwort. Aber nein, wir brauchen ja das Öl und können unsere wirtschaftlichen Interessen nicht aufs Spiel setzen! Warum lassen wir Israel wieder einmal im Stich? Warum haben wir keinen Mut, Israel´s Freiheit im Westen mitzuverteidigen? Ich kann nur hoffen, dass sich Israel wehren wird! Und nicht wartet, bis es zu spät ist!

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26. Oktober 2005 23:59

Ein offenes Wort

Georg Baron (g.k.baron)

Wenn es denn stimmt.

Möglicherweise begreifen die Menschen auch hierzulande spätestens anhand des Wortes "ausradiert", wie friedlich der Islam in seiner täglichen Anwendung resp. Auswirkung tatsächlich ist.

Wer dem jüdischen Volk wiederum mit der Vernichtung droht, darf nicht nur mit verbaler Mißbilligung durch die auch deutsche Politik scheinbar in die Schranken gewiesen werden.

Es kann sich in kurzer Zeit als tödlicher Fehler letztlich für Europa erweisen, kriegsbereiten islamistischen Staaten und deren terroristischen Gruppierungen weiterhin mit zarter, politisch korrekter Diplomatie zu begegnen. Im Iran scheint ein taktisch klügerer Mann zu sitzen als dies im Irak der Fall war.

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26. Oktober 2005 19:37

Jetzt ist's aus

Philipp Thönissen (PhilippTh.)

Man kann noch so offen sein und meinen, es sei toll gewesen, sich gegen den Irak-Krieg eingesetzt zu haben, aber diese Leute sollten endlich einmal bedenken, dass diese Einstellung nur Nachteile für die westliche Welt bringt! Man kann nur noch auf die USA hoffen!

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