Seeaufklärung am Horn von Afrika: Wie lange soll der Bündnisfall noch gelten?

Bundeswehr

Bundestag verlängert Anti-Terror-Einsatz

Die Bundeswehr wird sich ein weiteres Jahr an der von den Amerikanern geführten „Operation Enduring Freedom“ beteiligen. Außerdem verlängerte der Bundestag die Beteiligung deutscher Soldaten an der UN-Friedensmission im Sudan bis August 2008.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. November 2007 15:16

Anti-Terroreinstz oder Terrosistischer Einsatz

Samostojatel Samostojatel (Samostojatel)

Die US-Amerikaner und Ihre Verbundete unter dem Namen OEF terrorisieren die Menschen in Afghanistan. Diese bewaffneten Terroristen mörden Tag täglich die Zivil-Bevölkerung unter dem Deckmantel der Bekämpfung der Terroristen. Osama Binladen, Mullah Omar und die anderen leben und wohnen in Afghanistan oder Pakistan, aber die OEF-Terroristen sind nicht in der Lage die Zöglinge der CIA(Bin Laden oder Mullah Omar) zu töten, stattdesen sind aber sehr gut in der Lage die Kinder, Frauen und alten Männer zu töten.

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15. November 2007 22:47

wirtschaftliche interessen

Christian Bartke (DerBartke)

Wenn in diesem fall jemand wegen wirtschaftlichen interessen
vor die menschenrechte schieb dann ja wohl china die wegen öl aud dem sudan jede effektive maßnahme gegen den völkermord in darfur im sicherheitsrat unterbindet.

Die beiden bürgerkriege im südsudan die zusammen 40 jahre gedauert haben, haben bereits 2 mio. menschen das leben gekostet und zwar größtenteils südsudanesische zivilisten.
Dazu kommen noch 4 mio vertriebene südsudanesische zivilisten.
Und das ist nur der bürgerkrieg im südsudan, zusätzlich gab es noch von den 90gern bis 2006 einen konflikt im ostsudan und seit 2003 bewaffnet die regierung reitermilizen um darfur ethnisch zu säubern.

Dazu sollte man auch noch sagen das seit 1989 die gleiche regierung in karthoum herrscht.

Wie bereits vorher gesagt besteht die nato mission lediglich
aus beobachtern.
Also was soll diese regierung den noch anrichten bis ihrer meinung nach eine beobachtermission gerechtfertigt wird.

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15. November 2007 19:00

Danke, für Ihre zutreffende Analyse, Herr/Frau A. Malliki

Bernfried Loosen (B.Loosen)

"Wieder einmal sind Demokratien für die Wirtschaft im Krieg."

Den Begriff "Demokratien" würde ich allerdings in Anführungszeichen setzen.

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15. November 2007 17:16

Re: Einsatz für ÖL

Christian Bartke (DerBartke)

Das die Nato wegen dem Öl im Sudan sein soll, ist der größte schwachsinn denn ich seit langem gehört habe.
Haben sie auch nur irgenteine ahnung von a)der geschichte des Sudan und b) der art des einsatzes

Es stimmt zwar, dass es im Süden und im Westen des Sudan ölvorkommen gibt, aber wenn man sich die geschichte des Sudan und die Art des Einsatzes ansieht wird schnell klar, dass die Nato nicht wegen öl dort ist.

1. Der 1.Sezessionskrieg zwischen dem christlich bzw. animistisch geprägtem von schwarzafrikanern bevölkertem Südsudan und dem islamisch, arabisch geprägtem nord- und ostsudan hat bereits 1955 angefangen und damit sogar vor der unabhängigkeit des sudan von ägypten.
1972 gab es dann das erste friedensabkommen, welches aber Von 1983 flammt der Bürgerkrieg wieder auf bis zum waffenstillstand 2005. Indem waffenstillstand ist übrigens abgesehen von den autonomierechten(sharia gilt im süden nicht etc.) des südens auch die gleichmäßige aufteilung der öleinnahmen zwischem dem süden und khartoum geregelt.

Seitdem gibt es bürgerkrieg und genocid im ebenfalls christlich schwarzafrikanischen westsudan.

Die Natomission besteht nicht aus kampftruppen sonder aus beobachtern die helfen sollen den waffenstillstand zu sichern.

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15. November 2007 15:22

@Maliki

Elisabeth Müller (liemue)

Zu Ihrem Zitat:
"<über die Kontrolle der wichtigsten Erdölvorkommen und daß Afrika und hier der Abschnitt Tschad-Sudan im Zentrum der Konkurrenz steht ist der Bundesregierung nicht bekannt.>"

Es ist schön, daß Sie die ahnungslose bundesdeutsche FAZ-lesende Bevölkerung und die schlecht informierte ahnungslose Bundesregierung endlich aufklären konnten wie es um Erdölgeschäfte im Sudan tatsächlich bestellt ist.

Wenn hier alle so ahnungslos sind, wie kommt es dann nur, daß ich schon seit Jahren über diesen Sachverhalt durch deutsche Presse und Medien unterrichtet bin ??

Was Sie natürlich gänzlich unterschlagen ist die Tatsache, daß China bei seinen "erfolgreichen" Afrika-Geschäften sich einen Teufel um Menschenrechte und Bevölkerung in Afrika schert. Nicht zuletzt ist es auch dem China-Veto im UN-Sicherheitsrat zu verdanken, daß in Darfur munter weitergemordet wird.
Muslime schlachten dort Muslime ab, analog zu Irak/Afghanistan/Pakistan.

Soviel zu dieser billigen und ebenso einseitigen wie mittlerweile eintönigen "Kritik" an USA und westlichen Demokratien, die mich zunehmend langweilt.

Gruß
E.M.

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15. November 2007 14:21

NATO im Auftrag von US-Ölkonzernen im Sudan

A. Malliki (a.malliki)


Vor allem Angola, Nigeria, der Sudan und die Republik Kongo lassen das schwarze Gold nach Asien bzw. China fließen.

Seit der US-Invasion im Irak 2003 gibt es einen neuen kalten Krieg zwischen Washington und Peking über die Kontrolle der wichtigsten Erdölvorkommen und daß Afrika und hier der Abschnitt Tschad-Sudan im Zentrum der Konkurrenz steht ist der Bundesregierung nicht bekannt.

Dabei ist der Spätankömmling VR China relativ erfolgreicher im Sudan als die USA, auch weil er darauf verzichte, seine Wirtschaftsabkommen mit einer wachsenden Zahl afrikanischer Länder durch irgendwelche Vorschriften wie dem IWF-Strukturanpassungsprogrammen zu belasten.

China ist im Sudan so erfolgreich, dass die Ölförderung im Sudan verstaatlicht wurde und Studenten im Sudan chinesisch lernen.

Seit 2005 ist bekannt, dass auch im Süden Ölvorkommen gefunden wurden.

Somit kann man davon ausgehen dass der NATO-Einsatz eine Wende im Sudan zum Gefallen der US-Ölkonzerne bringen soll.-


Wieder einmal sind Demokratien für die Wirtschaft im Krieg.

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