
Deshalb haben die Europäer auch bei weitem keine so skeptisch-ablehnende Haltung der UNO gegenüber wie die Amerikaner.
Es wäre sehr wünschenswert, wenn der chinesische Staat und seine Bürger nicht die Fehler Europas wiederholen würde, und unter Berufung auf Begriffe wie „national interest“ (spätestens seit den Neunzigern ist dieser Begriff unter chinesischen Politikwissenschaftlern ja sehr in Mode) und „Souveränität“ den nationalen Ego-Trip fahren würde. Dies sind Begriffe der Vergangenheit und ein ausgesprochen schlechtes geistiges Rüstzeug für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Ich wünsche mir, dass China das nicht auf die harte Tour lernen muss.

Hmm, das ist mal interessant. Die vielen unflätigen, teilweise an Rassismus grenzenden Kommentare gegen Chinesen ("gelbe Gefahr") werden alle veröffentlicht, aber wenn ich den Irak-Krieg einen "imperialistischen Akt" nenne (eine Meining, die über 60% aller Deutschen teilen) schlägt die Zensur zu...

Der europäische Kolonialismus hat ein unseliges Erbe hinterlassen, auch in geistig-moralischer Hinsicht, keine Frage. Deshalb hat es in Europa, und insbesondere in Deutschland, eine sehr kritische Auseinandersetzung mit diesem Teil der europäischen Geschichte gegeben. Daraus resultierend ist das Konzept des Nationalstaats und seiner „unantastbaren Souveränität“ gehörig in Frage gestellt worden und Europa ist daher auf der Suche nach Konzepten und Übereinkünften, die die Schranken des Nationalstaats überwinden sollen. Nur so ist das Entstehen der Europäischen Union zu erklären, die Europa für lange Zeit befrieden soll, mit offenen Grenzen, einem offenen Arbeitsmarkt und vielen einheitlichen Regelungen und Übereinkünften. Gerade Deutschland war, vor dem Hintergrund seiner Geschichte, dafür bereit, Abermilliarden in die Europäische Union als Nettozahler zu zahlen und seine berühmte D-Mark zu opfern.

Zitat aus meinem (deutschen!) Lexikon: "Über Jh. erkannte der Dalai-Lama den chines. Kaiser als Oberhoheit an, löste sich jedoch nach dem Sturz der chines. Monarchie 1911 völlig von China"
Tibet wird übrigens auch von Taiwan (ROC) beansprucht - das sollten sich alle schwarz-weiß-Maler mal auf der Zunge zergehen lassen.
Gerade wenn man (z.T. berechtigte) Kritik an der chines. Führung übt, sollte man sie nicht durch unreflektierte Wiedergabe von Propaganda selbst entwerten.

ich weiss sehr wohl, dass in Taiwan ein grosser Teil der Becoelkerung keine Han-Chinesen sind und die haben natuerlich Vorbehalte gegen eine chines. regierung, was sich uebrigens innerhalb der taiw. Politik schon als konflikt erweist. Ihr Hinweis, dass Taiwan in den letzten 100 jahren fast immer fremd bestimmt war, ist mir sehr wohl auch bekannt, nur den deutschen Schreiberlingen hier nicht. im ausgehenden 17. jhrdt. haben die Qing eine chines. verwaltung auf Taiwan etabliert, die allerdings oft Zeichen der Schwaeche zeigte.
So weit so gut.
wie in allen anderen Regionen der Welt auch hat der Import des europaeischen Nationalstaatsgedankens fuer China eine neue Situation geschaffen. Insofern ist es eigentlich unangemessen die Situation in China, Afrika und dem Nahen Osten mit einem theoretischen Ruestzeug zu beurteilen, das auf dem Nationalstaatsgedanken basiert. . Faktisch hat sich aber der Imperialismus mit dem Nationalstaatsgedanken durchgesetzt und zur Gruendung von "Staaten" nach diesem Muster gefuehrt. Die Westler haben sich dabei an ihren Machtinteressen und nicht an historischen Tatsachen orientiert: am besten demonstriert durch die kerzengerade Grenzen in Afrika und dem Nahen Osten. Daher ruehren die Probleme.

... Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. - Also in Bauch und Bogen als anti-chinesisch zu verunglimpfen.
Über Unwissenheit würde ich mich an Stelle der Vorkommentatorin nicht allzusehr echauffieren, wenn dass die Voraussetzung ist, um die eigene Argumentation überhaupt glaubhaft machen zu können.
Gerne nochmal: Spätestens mit der Hinweis, der Dalai Lama glaube selber nicht an einen Nachfolger, als ein Argument gegen ihn (und somit für Ihre offensichtlich regimetreue Haltung), haben Sie klar zu verstehen geben, woher der Wind pfeifft.
Dass die Chance leider tatsächlich gross ist, dass der Dalai Lama keinen Nachfolger finden wird, hat mit der rücksichtslosen Repression zu tun, die China den Tibetern (gerade auch bei der doch offenbar in der Verfassung vorgeschriebenen Religionsfreiheit) angedeihen lässt.
Wären die Tibeter tatsächlich Teil Chinas (was sie frei bestreiten würden), so ist das Verhalten des Pekinger Regimes gegen die Verfassung und die eigenen Bürger gerichtet. - Anti-Chinesisch im wahrsten Sinne des Wortes!
Niemand wiederlegt Sie so gekonnt, wie Sie selber.

Durch staendige Wiederhloungen wird etwas nicht wahr.
Tibet war vor 1950 kein Staatsgebilde im europaeisch modernen Sinne, ebenfalls gilt das in gewissem Masse fuer China und viele andere 'neue Staaten' in Asien und Nahost.
Und aus vielen Aeusserungen hier spricht der blanke Fremdenhass, bzw. die Angst vor dem Fremden: Kiesinger 196?: ich sage nur China, China, China.
Was ich dreist finde, ist die Chutzpah mit der einige hier Phrasendreschen, natuerlich von keiner Kenntnis getruebt:
der Ungebildete glaubt sich immer im Recht

1.Ich finde es mutig, dass Sie sich der Diskussion mit einer zur Zeit extrem chinakritischen Öffentlichkeit stellen. Respekt!
2.Historischer Hintergrund: a) Im Falle Taiwans wissen Sie genauso gut wie ich, dass Taiwan und das chinesische Festland in den letzen 102 Jahren de facto nur vier Jahre von ein und derselben Regierung verwaltet wurde (nämlich 1945-1949) b) Die Chinesen argumentieren ja gerne mit der Geschichte. Nur: was kann man eigentlich daraus ableiten, wenn 80% aller Taiwanesen sich politisch und kulturell nicht als Chinesen, sondern als Taiwanesen sehen. Wenn die Deutschen genauso argumentieren würden, was wäre dann mit Österreich, Schlesien und Ostpreußen?
3. Bei aller berechtigten Kritik an einseitiger deutscher Sicht auf China. Seien Sie mal ganz selbstkritisch und fragen Sie sich, in wieweit Sie selbst von der chinesischen Propaganda beeinflusst sind. Wussten Sie zum Beispiel, dass sich die japanische Regierung bereits viele Male beim chinesischen Volk für die Untaten im 2. Weltkrieg entschuldigt hat? Oder dass sich Bill Clinton umgehend beim chinesischen Volk wegen der Vorkommnisse 1999 in Jugoslawien (Botschaft) entschuldigt hat? Falls nein: warum wohl nicht?

Wie Herr Teichmann unten schon kommentiert, darf Frau Merkel ihre Sturheit sehr wohl als Privatperson ausleben. Aber bitte schön in Ihrer Privatwohnung oder an einem neutralen Ort. Im Kanzleramt repräsentiert sie Deutschland und muss deshald deutsches Interesse vertreten. Da sollte man schon von ihr erwarten können, dass sie eine Trennung zwischen Privatperson Merkel und Kanzlerin Merkel zeigt.
Zudem ist Dalai Lama sicher kein geeignetes Symbol, um mehr Demokratie in China einzufordern. Selbst die Bezeichnung Popstar für Dalai Lama (in Analogie zu Papst) ist schon eine maßlose Übertreibung. Da fragt man sich wirklich, wo bleibt denn das Fingerspitzengefühl der deutschen Diplomatie.

Im Kommentar steht: "Dabei haben die Taiwaner getan, wie ihnen geheißen: Sie haben sich von einer Diktatur befreit und ein wohlhabendes demokratisches Land aufgebaut." Was hier verschwiegen wird: Taiwan wurde unter der Diktatur in den 70ern, 80ern und 90ern wohlhabend. Erst als fast alle Taiwanesen wohlhabend waren, haben sie als letzte Massnahme die Demokratie eingeführt. China bewegt sich in die gleiche Richtung. Nur, dass hier 1,3 Milliarden Menschen wohlhabend werden müssen. Der Druck für mehr Mitbestimmung wird automatisch grösser. Ein reicher, gebildeter Chinese lässt sich nicht mehr so einfach einschränken. Lustig, dass immer alle auf China herumhämmern, dabei geht es den Indern in der Demokratie wesentlich schlechter. Kinderarbeit zB ist vor allem ein indisches Problem. Aber Demokratien dürfen das ja. Ungefähr zeitgleich wie der Einmarsch in den Tibet hat Israel übrigens die Palästinenser vertrieben und Siedlungen errichtet. Die meisten Tibeter durften wenigstens im Land bleiben. Auch die Ein-Kind Politik Chinas müssen sie nicht befolgen. Die Palästinenser darben dafür millionenfach in unmenschlichen Lagern.

Hallo Frau Orienta,
vielen Dank für Ihr Echo.
Die Biographie und die bisherige Erfahrung mit Frau Merkel in vielen Positionen haben mich veranlasst, ihr keine vordergründigen Absichten bei der Einladung ins Kanzleramt unterstellen zu können.
Gerade in Menschenrechtsfragen ist sie unnachgiebig bis stur und das hat seine Gründe aus ihrer Grundhaltung heraus.
Sie hätte sich es einfach machen können, aber dann eine Symbolfigur für Frieden und Friedfertigkeit verloren und maßlos enttäuscht. Sie hätte quasi ihr ureigenstes Anliegen verraten müssen. Dafür können Sie eine Frau Merkel nicht gewinnen.
Mir fällt da spontan der Satz Luthers sinngemäss ein:
"Was nützt es, wenn du die Welt gewönnest aber dein Seelenheil verlörest." (Ich hoffe es ist so einigermassen richtig zitiert).
mfg
W. Haupricht

Die Beweggründe der Kanzlerin und ihrer Berater sind rational nicht ganz nachvollziehbar.
Da hätte sie mit Diplomatie - zugegebenermaßen nicht gerade eine preußische Tugend - mehr erreicht. Von ihren Französischen Freunden sollte sie sich da einige Berater ausleihen dürfen.
Wenn der Dalai Lama schon kein Staats- sondern nur ein Privatgast ist, dann hätte er auch nicht gerade im Bundeskanzleramt empfangen werden müssen - oder betrachtet sie dieses jetzt, in Ermangelung eines eigenen Reihenhauses bzw. Bungalows in Oggersheim, auch als ihre Privatresidenz?
Da tun sich doch die Briten mit Downingstreet Nr.10 um einiges leichter...
Im "Reich der Mitte" kann das offensichtlich auch niemand nachvollziehen, wie auch?

@hede zhou
Es gibt keine Tibet- und Taiwanfrage. Tibet war bis zum Überfall durch China selbständig, und die Volksrepublik China hat seit der widerrechtlichen Annexion Tibets nicht zum allgemeinen Wohlstand der Tibeter beigetragen. Es geht hier von Seiten der Volksrepublik China um reine Unterdrückungs- und Machtpolitik.
Taiwan ist - inzwischen - ein demokratisch regiertes Land, welches seine positive Entwicklung unter Garantie nicht der Volksrepublik China zu verdanken hat. Daß sich die westlichen Demokratien oppurtunistisch von Taiwan losgesagt haben, ist kein Ruhmesblatt für dieselben.
Die Regierung der Volksrepublik China ist ein verbrecherisches Unrechtsregime. Darüber können auch wirtschaftliche Erfolge nicht hinwegtäuschen.

...Legitimation, so benennen Sie seinen Status.
Respekt, das ist doch immerhin etwas in die richtige Richtung.
Die Aufmerksamkeit, die diesem Mönch bereits weltweit zuteil wird, spricht für sich.
Man kann ihn durchaus mit dem legendären Ghandi vergleichen, dessen gewaltlose Philosophie vielen Menschen und auch Staaten gut zu Gesicht stehen würde.
Wenn der Dalai Lama nunmehr noch mehr Gewicht und Ansehen bekommt, ist das auch auf die unverhältnismässige Einflussnahme Chinas gegenüber einem befreundeten Land und weit ausserhalb chinesischen Territoriums zurück zu führen.
Si tacuisses, China.

Ach so... Und diesen Fauxpas lese ich leider erst jetzt:
" Im uebrigen hat unlaengst eingeraeumt, dass er bezweifelt, dass es fuer ihn einen Nachfolger geben wird."
Dass Sie dies als Argument gegen den Dalai Lama anführen, lässt sowieso Rückschlüsse auf das Pferdchen zu, das Sie da reiten.
Peking behält sich nämlich das Recht vor (im Gegensatz zur tibetanischen Traditon) sich das selber zu richten. Ein Dalai Lama vor Pekings Gnaden. Der Gemeinschaft, welche nach alter Tradition die Reinkarnation des Dalai Lama finden müsste, wird dies einfach verboten werden. - Siehe Panschen Lama.
Da schreiben ebenfalls die Pekinger Funktionäre (von Haus aus eigentlich eingeschworene Atheisten im Sinne Lennins!) vor, wer der Richtige und Einzige sei.
Hede Zhou... Niemand könnte Sie besser wiederlegen als Sie selbst!

"...durch nichts als eine religioese Tradtion legitimiert ist. " Das ist richtig. Wird aber tatsächlich von einer überwältigenden Mehrheit der Tibeter als ihr legitimes Oberhaupt angesehen (was das Regime in Peking so, allerallerspätestens seit 89, nur sehr bedingt behaupten könnte)
Und durch was sollte er sich denn wohl legitimieren lassen können, bitte?
Vielleicht durch freie Wahlen in Tibet? (und sollten dann die von Peking reingedrückten Han-Chinesen mitwählen dürfen?)
Ihre Argumentation beisst sich auf sicherlich unfreiwillige Art und Weise in den eigenen Schwanz.
Na dann Mahlzeit!

Es ist doch immer das Gleiche. Wenn ein Land territoriale Ansprüche an ein anderes Lan stellt, dann werden dessen Vertreter delegitimiert und historische Herleitungen konstruiert. Eine jahrhunderte währende religiöse Tradition ist sicherlich stärker, als die kurzfristischen Ansprüche einer kommunistischen Diktatur. Welche Legitimation nehmen denn die niemals demokratisch gewählten Kommunistischen Funktionäre der KPCH für sich in Anspruch, außer die der Gewalt? Welche hat die völkerrechtswidrige Besetzung Tibets? Wenn Tibet nach fünfzig Jahren Besetzung ein Teil Chinas sein soll, dann ist Taiwan nach den Jahrzenten der Unabhängikeit mit der gleichen Legitimation unabhängig! Nicht nur die Welt muß lernen China zu verstehen, China muß vorallem die Welt verstehen lernen. Übrigens hat auch China die Charta der UN unterzeichnet und sollte sich daran halten.
Dazu gehört auch, die Entscheidung der deutschen Regierungscheffin wen sie empfängt oder nicht, zu respektieren, . So weit bekannt, ist die Bundesrepublik Deutschland eine souveräner Staat und nicht eine Provinz Chinas.

Es ist gut, wenn man ein einfaches Weltbild hat: hier die Boesen, wir die Guten und fuer alles gibt es eine einfache Loesung.
Die Taiwan- und die Tibetfrage sind nur in Rahmen einer wuerdigung des historischen Kontextes und unter Beruecksichtigung der Interessenlagen aller Beteiligten sinnvoll zu diskutieren. Aber dazu muesste man die Fakten kennen. Was hier rueberkommt in vielen Beitraegen ist Stammtischgebruelle. Prost!!
Frau Kolonko werfe ich vor, dass sie in dem Artikel die Komplexitaet der Probleme vereinfacht, obwohl sie als ausgewiesene Chinaexpertin sicherlich Zugang zu allen Informationen hat.
Im uebrigen sei angemerkelt, dass der Dalai Lama ein selbst ernannter Fuehrer des tibetanischen Volkes ist, der durch nichts als eine religioese Tradtion legitimiert ist.

Man kann durchaus mehr erreichen, auch ohne dieses große politische Tamtam betreiben zu müssen und die bilaterale Beziehung zu schädigen. Wer es tortzdem mit dem Kopf durch die Wand will, nenne ich zurecht eine Opportunistin. Zumal die Beweggründe Merkels durchaus bezweifelt werden dürfen.

Sie haben es offensichtlich gelesen.
Wie würden Sie denn diese Vorgänge nennen?
Diplomatische Floskeln waren mir noch nie eigen, außerdem sollte bei aktuellen Diktaturen das gleiche Gelten wie für die Nazis: verharmlosen ist gefährlich.

Frau Merkel hat das getan, was im Umgang unter Menschen und besonders Gästen gegenüber ganz normal und unspektakulär sein sollte.
Es war ihre persönliche Entscheidung und sie hat sich-Gott sei Dank-nicht von Beratern umstimmen lassen.
Den ideellen Schaden, wenn man das so nennen sollte, hat China genommen, das sich in diese peinliche Lage manövriert hat und nun den Spott und die berechtigte Empörung enttäuschter Menschen zur Kenntnis nehmen muss.
Ich bin sogar angenehm überrascht, dass die überwiegende Mehrheit der Kommentatoren Chinas Haltung kritisiert.
Unser Gemeinwesen funktioniert bestens und ich bin sicher, dass diese Haltung Signalwirkung für Deutschland, Europa und weiter haben wird.
Auch dies wird mit dem Namen einer unerschrocken aufrichtigen Frau verbunden bleiben. Alle Achtung!

Mit dem Treffen mit Dalai Lama bewies sich Merkel abermals als eine politische Opportunistin. Frau Merkel hat wohl die nächste Wahl in zwei Jahren mehr in Auge als das Interesse Deutschlands an eine gute Beziehung mit China. Sie wollte mit dem Treffen als unnachgiebige Demokratin in der Bevölkerung punkten, die ehe durch die Dämonisierung Chinas in den deutschen Medien eingeschüchtert ist. Dabei nimmt sie bewusst große Schäden in der deutsch-chinesischen Beziehung in kauf.
Die Bravo-Rufer hier im Forum zeigen aber auch, wie ignorant und arrogant wir Deutsche doch sind. Ignorant, weil wir wieder mal zeigen, wie unwissend wir doch über China bzw. ostasiatische Kultur wissen. Mit der Provokation kann man in ostasiatischen Ländern, Japan und Korea eingeschlossen, nur den Gegenteil davon erreichen, die man eigentlich beabsichtigt. Arrogant, weil viele von uns immer noch glauben, dass China ein armes Land sei und nur an den deutschen Tropfen hänge.
In welcher Utopie leben wir heute?!

Glauben Sie, dass Ihnen jemand zuhört, den Sie mit den Vokabeln "lächerlich", "Mittel aus dem Mittelalter", "Genozid", "rücksichtslos", "unerträglich" und "Dummheit" überschütten? Zeugt dieser Stil von Ihrer Einsicht in die Würde des Menschen?

Hier ist nichts "beschädigt" worden, Angela Merkel hat lediglich dazu beigetragen, einen vorhandenen Missstand wieder sichtbar zu machen. Und das ist langfristig sicher von Vorteil, nicht zuletzt auch für das chinesische Volk.

Mit dem Treffen mit Dalai Lama bewies sich Merkel abermals als eine politische Oppotunistin: Frau Merkel hat die nächste Wahl in zwei Jahren mehr in Auge als das Interesse Deutschlands. Mit dem Treffen wollte Merkel als unnachgiebige Demokratin punkten, ungeachtet der großen politischen Schäden, die sie durch ihr unbedacktes Handel verursacht.
Statt substantielle Änderungen in China durch Dialoge und gegenseitiges Respektierens herbeizuführen, betrieb Merkel große Symbolpolitik. Frau Merkel bzw ihre Berater hätten besser wissen müssen, dass man mit dem Prinzip Provokation gerade in ostosiatischen Kulturkreisen, Japan und Korea eingeschlossen, eher Trotzreaktion hervorruft als Nachdenklichkeit.
Die Bravo-Rufer hier im Forum zeigen auch nochmals, wie ignorant und arrogant wir Deutsche doch sind. Ignorant, weil wir wieder mal zeigen, wie unwissend wir doch über China wissen. Arrogant, weil wir immer noch glauben, dass China ein armes Land sei und an deutschen Tropfen hänge. In welcher Utopie wir doch alle leben!

Warum wollte oder sollte unser Land unbeschädigte Beziehungen zu der Größten und gewaltsamsten Diktatur der Welt haben? Es gibt doch so viele in unserem Land, die ununterbrochen von Menschenrechten reden und sich bei jeder Gelegenheit gegen die Todestrafe wenden. Nur wenn es um China geht, wird geschwiegen. Das ist Vogelscheuchen-Benehmen.
Wenn Deutschland sich nicht mit den anderen Demokratien zusammen tun will, um etwas gegen diese riesige Gewaltherrschaft etwas zu erreichen, soll es über Menschenrechte und und Demokratie, schwiegen. Da bleibt nur weiter zu Handel, denen alles technische Wissen schenken. Schnelle Züge aufbauen, damit die ihre Folter-Truppen und Polizei schneller von einem Ende das Landes zum anderen schicken könen.
Aber ich bin eigendlich nicht überzeugt, dass das Land nach aussen so mächtig ist, wie es sich gibt. Die UdSSR hat auch als unbezwingbar gegolten. Ein alkoholkranker Mann stellte sich in Moskau auf einen Panzer und die ganze UdSSR brach in Stücke - mit der so gewaltig geglaubten Roten Armee. Ohne das mutige und richtige Handeln des verstorbenen amerikanischen Präsidente, Reagen, würde heute immer noch an dr Mauer geschssen werden.

Die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland laesst sich von keinem Botschafer oder Presidenten eines diktatorisch regierten Landes vorschreiben, wen Sie empfangen darf. Das klingt zwar populistisch, ist aber die Basis unabhaengiger Aussenpolitik. Und chinesische Drohungen und diplomatische Reaktionen werden sich in aher Zukunft auch wieder abkuehlen. Schliesslich laesst sich China ja auch mit diplomatichem Druck nicht davon abbringen, Regime in Iran oder Burma zu unterstuetzen.
Allerdings kann ich den Vorwurf des Autors, niemand wuerde sich fuer die Belange Taiwans einsetzen, nicht nachvollziehen. Schliesslich kreuzt noch immer ein amerikanischer Flottenverband vor der Kueste Taiwans und eine vom Autor angedeutete militaerische Annektion Taiwans durch China wuerde mit Sicherheit nicht toleriert werden.

das selbstbestimmungsrecht eine Volkes mit dem Hinweis auf angebliche oder tatsächliche wirtschaftliche Abhängigkeit zu begründen ist lächerlich. Gerade die fünfigjährige Besetzung Tibets hat diesem Land jegliche selbständige Entwicklung verbaut. Territoriale Zusammenhänge oder frühere Siedlungsgebiete als Anspruchbegründung sind ebenfalls Mittel der Politik aus dem Mittelalter. Die Sachsen siedelten auch auf den britischen Inseln - würde der Freistaat Sachsen darus ableiten, daß GB nun ein Teil Sachsens ist? China betreibt in Tibet einen Genozid und dies muß immer und immer wieder deutlich gesagt werden. Im 20. Jhd wurden schon einmal die Rechte kleiner Völker oder Volksgruppen mittels Beschwichtigung eines großen Diktators mißachtet. Das Ergebnis war der mörderischte Krieg der Menschheit.
Trotz der vermeintlichen Stärke Chinas, die vor allem auf rücksichtslosen Menschenrechtsverletzungen und unerträglicher Ausbeutung von Mensch und Natur durch die KPCH und der Dummheit der politischen und wirtschaftlichen Führer des Westens beruht, müssen Peking seine Grenzen deutlich gezeigt werden. Es ist ein gutes Zeichen, daß sich Fr. Merkel nicht einschüchtern läßt - aber leider eben nur eine Zeichen.

Eine kleine Ergänzung noch zu einem vorhergehenden Kommentar:
Es ist ja durchaus nicht so, dass Taiwan prinzipiell bestreitet, Teil des chinesischen Kulturraumes zu sein...
Aber Formosa möchte nicht Teil DIESES Chinas werden, dass sich in keiner Weise durch die Achtung der Menschenrechte (weder gegen Innen noch gegen Aussen), geschweige denn Demokratie, auszeichnet.
Nähme Europa seine Ziele und seine Werte ernst, hätte es allen Grund nach wie vor Taiwan als legitimen und einzigen chinesischen Staat anzuerkennen und eben nicht Peking.
Betrachten Sie es doch einmal zugespitzt: Wieso weigert sich jene chinesische Diktatur von Peking der Republik China (formerly known as National-China - Taiwan eben) beizutreten?!
Ich wäre sofort für eine Wiedervereinigung. Unter echten demokratischen und entsprechenden rechtlichen Vorzeichen!!!
Auch Tibet könnte innerhalb einer gewissen Selbständigkeit - gem. Dalai Lama - gut mit China kooperieren. - Unter den entsprechenden demokratischen (und somit menschenwürdigen) Voraussetzungen!
Nur weil Tibet angeblich als Kleinstaat nicht lebensfähig sei (einst Grund für den Anschluss Österreichs an das Reich; by the way!) rechtfertigt doch nicht Chinas Verbrechen ebendort!

Finde ich sehr gut, was Frau Merkel da tut. Und ich kann nur hoffen, dass sich die EU geschlossen hinter die Bundesrepublik stellt.
Wer, wie auch einige Vorkommentierer, immer nur mit Notwendigkeiten und Abhängigkeiten argumentiert, kann nicht nur seine Prinzipien gleich über Bord werfen, sondern muss sich auch nicht wundern, wenn ihm das Gegenüber immer dreister auf der Nase rumtanzt.
Einfach Aussitzen und auf bessere Zeiten hoffen nutzt nix mit China. Das wird gerade auch die Olympiade überdeutlich zeigen. Hier ist das Olympische Komitee auch schon längst eingeknickt. Resultat: Keinerlei Fortschritte in Menschenrechtsbelangen, weiterhin offene Drohgebärden gegenüber "abtrünigen" Staaten und Dissidenten. Von den Umständen der Spiele selbst (z.B. Luftqualität, offene Doppingfragen) ganz zu schweigen.
Es wird Zeit deutlicher zu werden, nicht noch kleinlauter. Denn China istin weit mehr Konflikten zentraler Schlüsselfaktor. Wer sich beispielsweise beim Thema Menschenrechte in Birma aufregt, darf dies gerne auch direkt in Peking an den Funktionär bringen.
Klappe halten bringt - wie bei Russland heute auch - das Gegenteil des erhofften Effekts. Ein München 1938. Und sonst gar nix.
Weiter so, Frau Merkel!

ad Tibet
Die USA und England betrachteten Anfang der 50ziger Tibet als ein ideales Einbruchsgebiet nach China; im Antijapanischen Krieg hatte man das mit den "Flying Tigers", einer Lufttruppe erfolgreich schon praktiziert, nur war damals der Feind Japan.
Tibet hat keine wirtschaftliche Basis und war und wird immer von Lebensmittellieferungen abhaengig sein; im 19. Jhrdt. hat man einfach die Karawanen ausgepluendert
ein unabhaengiges Tibet wird ohne die chines. Hilfe am Tropf haengen, und das weiss der Dalai Lama auch, der im uebrigen sich von politischen Zielen weit entfernt hat: er laesst Buddha einen guten Mann sein, zieht seine Popart-Show ab und laesst es sich gut gehen; allerdings ohne die Forderung nach Unabhaengigjkeit verliert er das interesse des Westen und damit seine Einkunftsquelle. Im uebrigen hat unlaengst eingeraeumt, dass er bezweifelt, dass es fuer ihn einen Nachfolger geben wird.
Man merkt die Absicht des Artikels von PK und ist vesrstimmt.

Mich wunderts, dass die Koneservativen reflexartig wie die Linke in den 60/70ziger bei dem Wort "Selbstbestimmung, Befreiungbewegung" beispringt, nur gewichtend, ob der vermeintliche Gegner dieser Bestrebungen Fruendoder Feind ist und straeflich vereinfachend urteilt. So auch P. Kolonko, obwohl sie es besser wissen koennte/muesste. Die Konflikte China gegen Taiwan/Tibet so plump vereinfachend darzustellen, ist Propaganda.
ad Taiwan:
Taiwan ist mit Unterbrechung durch den japanischen Kolonialismus seit 1674 unter chinesischer Verwaltung; Bis in die 90ziger hat Taiwan den Anspruch erhoben, legitimer Nachfolger des Kaiserreichs zu sein und China zu repraesentieren.
Ein selbstaendiges Taiwan wuerde sofort in eine Militaerallianz mit Japan/USA eingebunden
Die zwei grossen Bevoelkerungsgruppen Hakkas und Chinesen vefolgen durchaus andere politische Ziele, die Konflikte stehen noch an
ad Tibet
Tibet war vor 1951 ein klerikale Sklavenhaltergesellschaft ohne wirtschaftliche Grundlagen; der Klerus schreit natuerlich nach Unabhaengigkeit und die meisten einfachen Tibeter wollen eine Verbesserung ihrer Lebensverhaeltnisse und sind trotz mancher Konflikte mit der chines. Verwaltung durchaus einverstanden

Kauft keine chinesischen Produkte und geht nicht zu den olympischen Spielen.
Merkle

- Menschenrechtsverletzungen, Platz des himmlischen Friedens
- Subventionen nach China
- Know-How Transfer nach China
- Plagiate
- Geld weg
- Unternehmen weg
- Pleite
Wo sollte für Deutschland der Benefit sein?
Welches Unternehmen liefert wirklich Waren nach China OHNE staatliche chinesische Beteiligung?
Da wird aber nichts unternommen Frau Merkel, oder?
Politik ist:
Vertreten der eigenen Interessen!
Und nicht kuschen!
"Laden" Sie doch einmal den chinesischen Botschafter ein.

"Die Wiedervereinigung Taiwans mit dem Festland ist ein „heiliges Ziel“ für die Staatsführung. Die Zugehörigkeit Tibets zu China „hat schon seit alters her“ bestanden und darf somit nicht in Zweifel gezogen werden. Nach dieser Logik unterstützt jeder, der mit Taiwans Präsidenten Chen Shui-bian oder dem Dalai Lama spricht, Separatisten."
Das klingt fatal nach Religionsersatz und/oder imperialistische Politik um ihrer selbst Willen.
China hat in den letzten Jahrzehnten vom Westen nur profitiert. Technologietransfer nennt man den Patenklau auf allen Gebieten. China nimmt sogar heute noch "Entwicklungshilfe" von Deutschland entgegen. Es ist höchste Zeit, daß diese Zahlungen überprüft werden, es sei denn es handelt sich um eine Art Schmier-, oder Erpressungsgeld. "Wenn ihr nicht weiter zahlt dann bekommt eure Industrie keine Aufträge mehr!". Man sollte sich aus der engen Sicht scheinbarer Vorteile kurzfristiger geschäftlicher Beziehungen befreien und sehen, was es wirklich bringt, mit diesem diktatorischen, kommunistischen Land Geschäfte zu machen.
Wir haben keinen Einfluß darauf, was für Verrücktheiten China in seinem Hegemonialbereich begeht. Sie sind kritikresistent.

Wer China dazu bewegen will, Tibet und Taiwan zu entlassen, muss China nicht die Menschenrechte erklären, sondern die Unwirtschaftlichkeit dieser Konflikte.
China hat nach eigener Auffassung seinen Weg an die Spitze diszipliniert und also sparsam und also ohne die Gewährleistung von Menschenrechten gemacht. Denn aus wirtschaftlicher Sicht ist die Gewährleistung von Menschenrechten nur eine von vielen Produktionsbedingungen und zwar eine teuere. Warum sollte China sich jetzt von den damaligen und heutigen Gegnern von diesem erfolgreichen Weg abbringen lassen? Für was? Was bietet man China an für die Übernahme unwirtschaftlicher Produktionsbedingungen? Freundschaft? Ist es Freundschaft, erst zu Besuch zu kommen und zu kritisieren und dann zuhause, obwohl man inständig darum gebeten hat, es bleiben zu lassen, auch noch einen Kritiker persönlich zu empfangen? Man kann nicht einfach eine weitere Person an einen imaginären runden Tisch einladen, ohne den bisherigen Gesprächspartner gefragt zu haben. Dies widerspricht dem Konsensgedanken des runden Tisches. Nach Meinung Chinas hat Frau Merkel so ihr wahres Gesicht gezeigt, ein sehr autoritäres. China ist sehr enttäuscht.

Für so einen unbedeutenden Kasper wie den Dalei HaHa nimmt sich Frau Merkel Zeit und beschädigt nachhaltig die ehemals guten Beziehungen zur Weltwirtschaftsmacht China
Dummer als die Polizei erlaubt.
Von denwichtigen Themen in Deutschland will sie wohl ablenken:
2,6 Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut, ein 13-Jähriger muß nach Hartz-IV mit 2,57 Euro den ganzen Tag für Essen und Trinken auskommen !!!.
Armut trotz Vollbeschäftigung.Altersarmut.
Seit 20 Jahren Nullrunden der Einkommen in der Mittel- und Unterschicht.
Organisiertes Verbrechen breitet sich ungehindert in Deutschland aus.
Der Überwachungsstaat wird perketioniert usw..
Aber Dalei HaHa empfangen und den Chinensen vor,s Bein treten, dafür ist Zeit da- die Deutsche Wirtschaft und 100.000 de Bechäftigte bedanken sich schon heute bei dem Merkelchen .

Sofortige Einstellung jeglicher Zahlungen an China. Importverbot. Das komplette Programm!
Ein land, dass seine eigenes Volk in diesem Stil ausbeutet, die Umwelt in einem rasanten Tempo zerstört und dafür auch noch von uns Millionenbeträge bekommt... KANN UND DARF SICH SOLCH EIN VERHALTEN NICHT LEISTEN!
FREIHEIT FÜR TIBET!!!!!!!

Vielleicht wird es auch einfach mal Zeit, dass Deutschland sich von dem Schmusekurs verabschiedet und eine härtere Linie fährt.
Inzwischen ist die wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen der EU und China weitaus größer und China kann es sich ohne weiteres auch nicht leisten, falls dieser Markt plötzlich weitaus schwieriger werden würde, z.B. wenn man Richtlinien einführen würde, dass die Produkte die in der EU verkauft werden einen Mindeststandard an ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit haben.

Als ein Chinese, ich verdanke der Autorin (moeglicherweise, der Kanzlerin auch) fuer ihres innerlich schoenes Wunsch fuer China, dass mein Land bald eine wahre, demokratische Maechte wird, etwa ein Land wie Deutschland, oder wenigstens wie Indien, oder Japan.
Aehlichewise, Ich respektiere die Tun und Handeln von den Fuenfte Dalai Lama: Er macht dieser alles fuer seinen politische/theologische Karriere und Existenz, und, auch fuer der gewollte Gute der Tibetanisches Volk. Aber bedauerlich, ueber Nacht, mit PR-show und untypische Buddistiche/Kanzlerliche Provokationen, macht man keine Geschichte oder Revolution von Demokratie und Human Rights, in Tibet oder woanders.
Tibet hat eine sehr komplexe Geschichte und eine sehr sensitive Geopolitische bedeutung. Und jetz wenn Frau Autorin und Frau Merkel moecheten serioes hinsichtlich der Tibetfrage, den erstern Dinge koennte dieser sein: recherchieren die Fachliteratur, und, wenn moeglich, reisen nach Tibet, vestehen der Was, Wann, und Wo der Tibetfrage und die Herausforderung fu'er China, und der Welt. Schon, ein Privatgespraech mit ein Tibetaner ist ein Luxus, wenn verglichen mit Chinas gigantische jaheliche Entwicklungshilfe zu AutonomieregionTibet. (sorry for errors )

As a Taiwanese, I admit that I do feel envious about the success and supports Tibet enjoys regarding their struggle for autonomy. I can understand that most big countries do not want to anger China by recognising Taiwan's democracy and independence. However, I am really glad that Ms. Merkel decided to meet Dalai Lama despite protests from the Chinese government. It shows that the West is NOT willing to bow to the Chinese in every single matter. Way to go, Frau Merkel! I hope other leaders in the EU will have the same courage as you do!

Der Besuch von Dalai Lama bei Kanzlerin Merkel (CDU) wird das Verhältnis zu China massiv verschlechtern.
Für China ist Tibet integraler Bestandteil der Volksrepublik
China wie HongKong, Macaou oder Taiwan. Warum verschlechtert die deutsche Kanzlerin bewußt die Beziehung zu China, die mit FJ Strauß, Kohl und Schröder
so exellent für die deutsche Wirtschaft entwickelt wurden?
Mit Recht verweist Petra Kolonko darauf, daß die einzige
echte Demokratie in der Region: Taiwan, politisch null(!) Unterstützung erfährt, obwohl bis Ende der 80-er Jahre die CDU die einzige politische Kraft in Europa war, die
Taiwan anerkannte und politisch unterstützte - offizielle Kontakte und Besuche hochrangiger Politiker Taiwans bei der Bundes-CDU bis 1989 -
Diese offiziellen Bande sind mit dem 1. Besuch Kohls in China in den 90-ern der Realpolitik zum Opfer gefallen.
Frau Merkel kommt aus der alten DDR und weiß vielleicht nicht um die alten Bande der Bundes-CDU mit Taiwan.
Jetzt geht sie hin und erhebt den erklärten politischen Hauptfeind Chinas zum anerkannten Gesprächspartner
Deutschlands dem größten Partner Chinas in Europa.
Frau Merkel ist nicht Richard Gere und China ist nicht Burma! Bitte, kämpft nicht gegen unsere Interessen!