High Wycombe bei London: Nichts ist mehr wie es war

Vereitelte Terroranschläge

Die Verwandlung der höflichen jungen Männer

Die meisten Verdächtigen der vereitelten Londoner Anschläge haben pakistanische Eltern. Sie waren unauffällige Briten mit normalen Jobs und interessierten sich für Fußball und Kricket. Doch dann geschah etwas in ihrem Leben.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. August 2006 14:45

Lassen wir die Ethik

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


einmal ganz beiseite, mit der wir nach den Worten Blairs uns gegen die Angriffe dieser verstörten Jugendlichen und deren gewissenlosen Anstifter auch wehren sollen.

Das taten alle, die sich für zivilisiert halten, bislang und es hat zu weiterer Eskalation geführt.

Die Erkenntnis, daß die Überlegenheit westlicher Zivilisation sich aus seiner Ethik speist, die dem Islam in der gegenwärtig fanatisierten Praxis völlig abgeht, treibt die Apologeten zu immer größerer Wut und sinnloseren Verbrechen.

Erst wenn die westliche Zivilisation sich - für die kurze Zeit des aufgezwungenen Kampfes - von der Zurschaustellung eigener Ethik verabschiedet, legt sich hiernach die Wut der Gegner und sie werden sich von gleich zu gleich besiegen lassen.

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14. August 2006 12:56

was ist der Grund?

Shahriar Shahed (shahed)

Der asiatische Mittelstand in UK sieht keine gesellschaftlichen Werte mehr im Westen wie die Familienzugehörigkeit, die Tradition, das Recht auf Leben und dergleichen mehr.
Andererseits predigt der Westen die Demokratie und als Resultat sieht man den Irak, Palästina, Libanon und bald den Iran. Alles aus der Sicht der asiatischen Bevölkerung in UK der clash of the civilisation.
Man geht in die Opposition zum Westen, ja man wird radikal. Der Westen interveniert immer dort, wo die eigenen Interessen auf dem Spiel stehen.
Alles ein gefundenes Fressen für die fundamentalistische Glaubensrichtung des Islam.

Shahriar Shahed

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13. August 2006 18:23

Zeit ohne Ziele

Gerhard Finsterbusch (bahlsen)

Vielleicht gibt es in jeder Generation ein Potential was so lange vergeudet wird bis es sich mit einem stinknormalen Leben oder dem "Arsch hochkriegen" arrangiert. Z.B. für das Bauen großer Schiffe aus kleinen Stäbchen, whatever...

Durch die Werbung sind sie geil auf Klamotten und Autos, haben Jobs, die sie hassen und kaufen dann Mist den sie nicht brauchen. Sind es die Zweitgeborenen der Geschichte? Männer ohne Zweck und ohne Ziel. Sie haben keinen großen Krieg. Keine große Depression. Deren Krieg ist ein spiritueller. Deren größte empfundene Depression das Leben. Sie wurden durch das Fernsehen und die Eltern, als einziger Bezug in einem fremden Land, verhätschelt aufgezogen in dem Glauben, dass sie irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden Sie aber nicht. Und das wird ihnen langsam klar...

Thats's life!?

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