
Genau das ist nicht der Fall. Sie setzt sich nicht durch. Allein ihre blamable Reformversuche in der Gesundheitspolitik, wo sie kläglich versagt hat und den Ländern nachgegeben hat. Was kommt bei raus? Höhere Krankenkassenbeiträge. Selbst die Kassen demonstrieren gegen sie. Und in der Außenpolitik rennt sie wie ein Dackel hinter Busch her. Eigene Meinung ist nicht. Einzige Kommenare von ihr--> da sind wir nicht unmittelbar beteiligt, wir warten ab...
Das ist doch keine Politik einer Frau die sich "Führerin" nennt. Wobei sie allein für diesen Begriff bestraft gehört.
Mal sehen was sie zu Israels Antrag sagt. Wenn sie diesem Zustimmt rennt sie erneut hinter Busch her.
Diese Frau sollte wieder ins Labor gehen. Sie ist Physikerin und keine Politikerin. Da gehören Leute mit Charakter und Charisma ran. Leider haben wir sowas in Deutschland nicht. Wir meckern zwar aber folgen trotzdem.
Diese Politik wird dieses Land in den Abgrund treiben, scheller als je zuvor. In ein paar Jahren ist Deutschland und seine Bevölkerung bankrott.

Die Realität ist, das an einem Deutschland mit 85 Mio Einwohnern und seiner immer noch starken Wirtschaft auch die Großen nicht vorbeikommen. Wichtig ist, das sich Frau Merkel in der Männerwelt der Politik durchgesezt hat und dadurch auch in der Lage sein wird deutsche Interessen soweit möglich zu vertreten.
Ein Bush oder Putin können nur deshalb Stärke zeigen weil sie die entsprechende "Legitimation" Ihres Volkes und der Wirtschft hinter sich haben (egal auf welche Weise).
Früher habe ich noch gehofft, dass ein vereintes Europa in der Lage sein würde mit einer Stimme zu reden und zu handeln, aber dies ist bei nun 25 Mitgliedern in weite Ferne gerückt.
Wenn wir nicht mal im eigenen Land reformfähig sind und in der EU unsere Interessen schwer umsetzen können, kann man schon fast froh sein überhaupt eingeladen zu werden.

Sie sind auf dem richtigen Weg, "nehmen wir das Öl weg, was bleibt?". Nur leider hören Sie nach diesem Statement auf zu denken.
Wollen Sie die Ursachen einfach nicht erkennen, weil sie nicht in ihr Weltbild passen?
Diesen Ländern wird nicht einmal erlaubt, den eigenen Reichtum umzusetzen, das übernehmen ausländische Multikonzerne und schaffen die Gewinne außer Landes.
Eine eigene Infrastruktur aufzubauen, wir mit allen Mitteln unterbunden. Sollte es doch passieren, werden terroristische Hintergründe erkannt und alles wird zerbombt.
Diese Politik wurde früher KOLONIALISIERTUNG genannt, wenn die Einheimischen nicht mehr bereit waren ihre Reichtümer für Glasperlen zu verkaufen oder es wagten, sich gegen die neuen Besitzer zu wehren.

Pfui Deibel, was für eine peinliche Hofberichterstattung.

Mit dem "Bezahlen" haben Sie natürlich insofern vollkommen Recht, als selbstverständlich die Rohstoffe mit Geld (manchmal auch mit anderen Waren) bezahlt wird. Sicher ist es im Grunde nicht mal Papiergeld sondern vielmehr sogar Buchgeld. Aber: Es ist doch Geld und es wird grundsätzlich ein Preis für den Rohstoff am Markt ermittelt. Dieser ist dann - entsprechend der gekauften menge - auch zu bezahlen. Das Problem dürfte weltweit sein (und da unterscheiden sich Länder und Systeme zum Teil nur sehr wenig), dass von dem riesigen Reichtum an Rohstoffen nur sehr wenige Menschen des jeweiligen landes etwas haben.

bereits nach relativ kurzer Zeit - vermutlich 25 bis 30 Jahren - werden die Industrieländer, zu denen dann auch China und Indien gehören werden, kaum jedoch islamische Staaten, von den Energieressourcen der letztgenannten weitgehend emanzipiert sein.
Die Erdölländer werden wetteifern, ihr Öl liefern zu dürfen. Die dortige wirtschaftliche Entwicklung dürfte stagnieren. Man wird sich erinnern und an die vergangene arrogante Überheblichkeit der Ölbarone in Nahost und anderswo.

... kann nur funktionieren, wenn die verschiedenen Seiten freiwillig teilnehmen und nicht in eine Rolle gezwungen werden. Dann gewinnen alle. Die Kommentare hier zeigen, wie der Nahe und Mittlere Osten mit denselben Vorurteilen der brutalsten Kolonialisten gesehen werden. Man unterschätzt aber die Menschen in dieser Gegend, wo die Kultur entstandend ist, und wundert sich dann, wenn sie sich mit Recht verteidigen.

Was hat Wirtschaft mit benehmen zu tun? Sehr viel.
Wenn man die Arabische Liag hinstellt als wären sie rückständig dann würde ich mir die Frage stellen warum ist das so und seid wann??? Dann kommen wir auf eine Ära der Menschheit die man auch Kolonisierung nennt. Wer kennt das Britische Empire nicht? Wir haben die Menschen zig Jahre versklavt, ausgenutzt, getötet und missbraucht!!!!! Anstatt vor 60 Jahren zu versuchen alle Länder ins Boot zu holen für eine besswere Welt, haben wir zwischen Westen und Osten unterschieden. Dieses alte Feindbils West Ost Süd bringt nichts. Wir haben daran schuld, dass da Scheiche und Diktatoren Leben. Wir haben dies durch unsere Mißpolitik, Machtwahn und Geldgier gezeugt. Nun müssen wir mit den Folgen (Teror, Diktaturen etc) leben. Aber anstatt jetzt zu handeln, fällt diesen Schwachmaten nichts weiter ein außer erneut "Nachwuchsnazis" zu unterstützen. Wir wollen aneren unseren Lebensstil aufzwingen und das ist kein gutes Benehmen. Die Menschen wollen einfach nur so toleriert werden wie sie sind. Und sie sind nun mal keine Demokraten. Wer sagt das unser Staatssystem das beste ist??? Wer nimmt sich das heraus? Die Länder da unten sind älter als unsere!!!!

Frau Orti,
ich weiß nicht ,woher Sie Ihre ANsichten nehmen.
Diese Länder haben wohl auf der Welt am wenigsten das Recht ,irgend jemanden irgendetwas zu lehren,Frau Orti!
Diese Länder befinden sich in einer geistigen,sozialen,wirtschaftlichen und kulturellen Rückständigkeit unglaublichen Ausmaßes!
Intolerantere,zum Teil höchst agressive Gemeinschaften wie in den arabisch-islamischen Regionen gibt es sonst nirgends auf der Welt.Es gereicht diesen Ländern wohl kaum zur Ehre,daß es regelmäßig nahezu diktatur-gleiche Regierungssysteme(zB Ägypten,Pakisten,Jordanien etc)bedarf ,um in diesen Länder halbwegs
funktionierende und gemäßigte Gesellschaften zu garantieren. Vor -und NUR vor diesem Hintergrund- war auch die Entfernung S.Husseins ein schwerer Fehler.
Im übrigen braucht der Westen diese Länder nun wirklich nicht für den Lauf der eigenen Wirtschaft.Das ist dann schon eher umgekehrt.Außer dem Besitz von Öl gibt es dort kaum Entwicklungen von (welt)wirtschaftlicher Bedeutung.Nehmen Sie das Öl weg,was bleibt dann ?
Und hat sich der Westen "artig" zu benehmen,weil schließlich das Öl aus dieser Region fließt?
Der "Westen" BEZAHLT für jeden Tropfen mit bahrer (harter)Münze.

Es ist schon irgendwie widersinnig: Da herrscht Krieg in der halben arabischen und islamischen Welt und wir sollen uns belehren lassen (d. Westen). Ich frage mich über was? Über die richtige Religion?? Nun ja Moscheen haben wir ja genug! Viel eher plädiere ich für eine stärkere Abgrenzung der Kulturen, da es ja praktisch nicht funktioniert alles zu harmonisieren. Diese Abgrenzung kann durchaus Sinn machen um wieder zur eigenen persönlichen Identität zurückzufinden und dafür sind Religionen und Ideologien wie die Vergangenheit lehrt nicht die besten Ratgeber. Die wirtschaftliche Abhängigkeit auch nicht: Das heißt der Westen sollte sich langsam mal vom Druckmittel des Öls frei machen.

sollten die islamischen und arabischen Länder lernen sich zu benehmen!!! Wenn man abwägt wer hier mehr zu "lernen" hat, kommt man zu einem klaren Ergebnis:
Es ist NICHT der Westen!

Arabische und islamische Länder sollten den überheblichen Westen belehren, wie man sich politisch benimmt, um gute wirtschaftliche Beziehungen zu haben.

Ich harre sehnsüchtig des Tages, da es der FAZ gelingen wird, "Prodi, Merkel, Blair und Chirac" zu schreiben ohne dem Namen unserer Bundeskanzlerin ein die Frau als Sonderform des Mannes (=des Menschen schlechthin) kennzeichnendes "Frau ..." voranzustellen...

Die Freude Bushs über Fr. Merkel kommt nicht von ungefähr. Nach den Jahren der Regierung Schröder, in denen die deutsche Außenpolitik in Berlin gemacht wurde ist der Ära Merkel gewichen.
Dies bedeutet eigentlich, dass das AA in Berlin bis auf weiteres geschlossen werden könnte. Eine eigene Position ist ja kaum zu erkennen.
Auch die gemeinsame Erklärung für eine Friedensregelung im Nahen Osten macht dies deutlich: erst einmal die anderen, dann die Libanesen, ach ja, Israel ist ja auch irgendwie im Spiel.
Eine gemeinsame Position ist etwas anderes, als die Position der Amerikaner zu übernehmen.
Für ein erstarkendes Deutschland mit dem Anspruch eines Sitzes im UN-Sicherheitsrat wäre ein eigenständige, selbstbewußte deutsche Außenpolitik sicherlich nicht abträglich.
Der Juni hat uns gelehrt, dass Patriotismus und Nationalismus etwas anderes sind. Aber auf dem Weg aus dem Berliner Olympiastadion nach St. Petersburg kann man das schon mal vergessen, wenn Georgie der Angie von hinten ...