Der verschmutzte Gelbe Fluss in Lanzhou

Umwelt

Die chinesische Wasserkrise

Chinas Gewässer sind zu giftigen Rinnsalen in merkwürdigen Farben mutiert. Rapide Industrialisierung und ungeplantes Städtewachstum bedrohen die Umwelt in China. Chinas Wasser, seine Seen und Flüsse sind so stark verschmutzt, dass das Leben der Menschen in Gefahr ist.

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Juli 2007 15:22

Dejavue

Andreas Bächtle (Andreas_B.)

Dazu fällt mir ein immer wieder gerne genommenes, weil wahres, Zitat ein:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.‘‘

Vor 20-25 Jahren herrschten in unseren Flüssen ähnliche Verhältnisse, also ich hätte damals keinen Fisch aus deutschen Flüssen essen wollen, heute kann man das wieder meist bedenkenlos tun, ohne gleich eine Schwermetallvergiftung zu bekommen. Und wem verdanken wir das? Den hier immer wieder gerne gescholtenen Umweltaktivisten die nicht müde wurden immer und immer wieder auf Missstände hinzuweisen und dies bis heute tun. Das sollten sich mal all jene vor Augen halten die noch immer versuchen, die Gefahren die die Industrialisierung für uns alle birgt, klein zu reden. Und damals wie heute, in China oder sonstwo sind es die skrupellosen Geschäftemacher die nur den (eigenen) kurzfristigen Profit im Kopf haben und dafür über Leichen gehen. Die sich mit allen mittel dagegen wehren härtere Umweltauflagen einzuführen nur um die Rendite Ihrer Aktien oder das Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden, dafür aber alle Hemmungen über Bord werfen und letztlich mit der Zukunft der Menschheit spielen. Aus purer Gier!

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06. Juli 2007 11:29

Globalisierungsgewinner

Peter Lange (lebowski1)

Gott sei dank ist China zusammen mit Indien einer der Gewinner der Globalisierung. Das kriegt man von jedem Ökonomiehansel in jeder Talkshow aufs Brot geschmiert.
Angeblich sterben 750.000 Menschen jährlich in China durch Umweltverschmutzung. China hat neben der Wasserverschmutzung eine gigantische Luftzverschmutzungund ist ein Hauptbetroffener der globalen Verwüstung.

Was nützt einen das schönste Wirtschaftswachstum, wenn die Luft zum Atmen und das Wasser zum Trinken fehlt.

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06. Juli 2007 10:54

Mehr geht nicht!

7162 Petersen (7162)

Die Chinesen treiben es mal wieder auf die Spitze. Mehr Bilder bitte, es muß doch auch lilafarbene und weiße Flüsse geben. In China mal so richtig die Sau rauslassen, davon träume ich langsam auch.

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06. Juli 2007 10:34

Ja, ja, Geiz ist geil...

Thomas Schmitt (redfish)

Tja - das sind die Folgen von "Geiz ist geil".

Jeder will hierzulande alles nur billig, billig und nochmal billig haben. Und die Chinesen produzieren´s billig... um welchen Preis, ist denjenigen, die hier lauthals "Geiz ist geil" krakeelen und den chinesischen Luxuskühlschrank in "Fach"markt B nochmal 50.- Euro billiger als in Markt A bekommen, schietegal.

Aber dem noch nicht genug. Unsere Industrie spielt dieses miese Spiel noch mit. Statt deutschen Arbeitnehmern in Deutschland anständige Löhne zu zahlen, "verlagern" sie ihre Produktion nach - ja, nach China eben. Mini-Löhne, null Umwelt-Standards... der Traum jedes Industrie-Konzerns. Hauptsache, man kann die "Geiz ist geil"-Krakeeler in Deutschland dann ebenfalls mit billiger Ware zufrieden stellen.

Was wir tun können? Waren von Konzernen, die in China produzieren, boykottieren. Und bereit sein, für gute Ware, die in Deutschland zu fairen Arbeits- und Lohnbedingungen, in guter Qualität und bei entsprechenden hohen Standards in Sachen Umwelt und Ressourcen produziert wird, endlich wieder den Preis zu zahlen, den diese Ware wert ist.

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06. Juli 2007 10:22

Nicht schlimm..

Marcel Meier (MarcelMeier)

Wie immer wird der Markt auch Chinas gigantische Devisenreserven regeln.
China hat zuerst Geld aufgrund von rücksichtsloser Industrialisierung verdient, nun müssen sie es aufwenden um das Volk nicht weiter zu vergiften.
Alles regelt der Markt.

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06. Juli 2007 09:21

Umltschutz sind Kosten...

uwe mildner (recfarm2)

Die in China sehr schnell einschlagen. Das Wunder ist in Wirklichkeit eine Einspaarung an allen Ecken und Kanten, die wir in den entwickelten ländern dieser Erde schon lang aufgeben mußten.

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06. Juli 2007 08:43

Mehr Beamte

Rene Meyer (matrix1329)

Man könnte ja vielleicht einfach ein paar der schätzungsweise 30000 Internetpolizisten der Sepa zuordnen. Die würden dann, anstatt Dissidenten zu fangen, Umweltsünder dingfestmachen :-)

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