Der AKW-Bau, der in jeder Hinsicht ein absoluter Wahnsinn ist, welcher Natur und Bevölkerung sehr ernstlich gefährdet (und im Falle einer Katastophe auf die EU, die so blöd ist, diesen korrupten Wahnsinn mitzuspielen, zurückfällt) wird mit dem unstillbaren Energiebedarf Bulgariens begründet. Das ist die - naheliegende - Begründung der Atomlobby (um sie nicht gleich wieder als Mafia dieses Kulissenstaates zu bezeichnen) . Den Tatsachen entspricht dies aber keineswegs: Ein Viertel bis ein Drittel der Energieleistung Bulgariens geht einfach nur durch marode Leitungen verloren. Heisst: Es herrscht kein Mangel, sondern Überfluss! Genau diesen Prozentsatz liesse sich - billiger UND vernünftiger- einsparen. Bloss wäre dies natürlich nicht ein einzelnes Milliardenprojekt, an dem es sich so trefflich Geld abzweigen liesse, sondern es wäre eine nachhaltige Investition in die Infrastuktur, würde im ganzen Land verteilt und müsste noch in jedem Gemeindebezirk mitgetragen werden (= volkswirtschaftlich wesentlich sinnvoller). Was meinen Sie wohl, warum dies nicht geschieht? Helfen Sie lieber mit die ernsten Probleme Bulgariens zu lösen, als hier auch noch jene zu verurteilen, die darauf aufmerksam machen. Es trifft doch auch SIE!
herr zoltan,all diese projekte, von denes sie reden,kommen natürlich mit der ausdrücklichen einwillgung von der EU zustande.man hatte immer wieder betont,dass die ski-pisten in bansko regelverletzend waren.was hat sich am ende herausgestellt- es wurde dopplet so viel von der natur geschönt als von fis vorgeschrieben.bulgarien ist ein land in entwicklung-natürlich muss die natur geschützt werden-schliesslich muss aber auch ernährung für die menschen geschaffen werden.mein kommentar vom "hass" basiert nich nur auf ihren letzen beitrag,sondern auf all die anderen,in denen sie den bulgaischen namen außer kontext einmischen.und bitte,glauben sie nicht an allem,was sie in den medien lesen.deswegen habe ich sie gefragt,ob sie je in Bulgarien waren-außerhalb der deutschen touristen-hochburgen.bzgl. der energie-was schlagen sie vor,wie soll sich bg mit energie versogen,haben sie eine alternative?
Sie verwechseln Hass mit ernster Sorge. Eine Sorge, die EU-Koordinatoren in Sachen Polizeiwesen mit mir teilen (gerade auch betr. mafiöser Unterwanderung) und schon vor dem Beitritt geteilt haben. Sie wurden einfach ignoriert. Die Folgen sind bereits spürbar. Die EU-Gremien sind es schon leid Bulgarien immer wieder darauf hinzuweisen. Sorge, grosse Sorge sogar, ist angesichts dieser Entwicklungen durchaus berechtigt! Ihr Reflex, berechtigte Befürchtungen einfach zu unberechtigtem Hass zu erklären, ist einer Lösung jedenfalls nicht zuträglich. Darunter zu leiden hat vor allem auch die bulgarische Bevölkerung. Falls Sie tatsächlich Beispiele bräuchten (obzwar ich davon ausgehe, dass man schon willentlich wegsehen muss, um nicht zu bemerken, was vor sich geht), möchte ich nur die Vorenthaltung der Opferrenten (für Geschädigte des kommunistischen Regimes) durch stete "bürokratische" Verzögerungen anführen, das Atomkraftwerk Belene (wird auch mit EU-Geld durch "Atomsjoexport" in Überschwemungsgebiet UND Erdbebenzone gebaut!) oder das gigantomanische Skiprojekt "Edelweiss" (Im Nationalpark Rila wird zum Weisswaschen russischer Mafiagelder einfach abgeholzt!). Wäre besser für Bulgarien, Sie würden sich ebenfalls etwas sorgen!
herr zoltan,sie reden immer mit einem besonderen hass von bulgarien.duerfte ich mal fragen,ob siie ueberhaupt in diesem land waren und eine ahnung haben von der situation,ansonsten sind ihre woerter ein reiner populismus.bulgarien hat schon immer ein besonderes verhaeltnis zu russland gehabt,aber dass sie hier die russiche mafia einmischen,ist, laecherlkich. eigentlich gerade die mafia und die schattenwirtschaft ist diejenige,die ueberhaupt kein profit von der eu-mitgliedschaft haben kann.deswegen ist auch dieses ganze theater.denken sie darueber ein bisschen nach!
Es wäre nicht das erste Mal, dass Serben aus einer hoffnungslosen Lage etwas Großes entstehen lassen. Wenn ich an die Wiederaufbauarbeit denke, die diese Menschen nach diesem grausamen europäischen Bombenhagel geleistet haben. Wo ist die Schamgrenze von Politikern, die die Vertreibung von Einwohnern als humanitären Befreiungsakt feiern. Der Kosovo ist die Wiege der serbischen Nation, nicht der der albanischen Eindringlinge. Mich wundert es schon lange nicht mehr, wie dieses Volk über 600 Jahre osmanische Gewaltherrschaft überstehen konnten. Wer bei der Aufnahme von Serbien in die EU jetzt mit billiger Moral kommt, sollte mal darüber nachdenken, wie weit er dem europäischen Gedanken selber gerecht wird. Es wäre eine Ehre für Europa, wenn sich Serbien trotz dieser Provokationen sich Europa anschließen will.
Natürlich gibt es viele Leute, die auch diese Gelegenheit ergreifen werden, um den Amerikanern und der NATO die Schuld der serbuischen Sozialisten in die Schuhe schieben. Nicht die NATO hat mit dem Bombardieren angefangen. Es waren die Sozialisten unter Misevic, die angefangen haben, wahllos die Kosovren zu vertreiben und auch ermorden. Und die sollen jetzt wieder einflußreich werden. Es war leider kein klarer Sieg der Demokratie in Serbien.
Nicht jeder Nationalist ist automatisch doof (obwohl das Reduzieren sämtlicher Probleme auf ein Problem des Nationalstolzes in Verbindung mit dem Ausblenden jeder Eigenverantwortung natürlich schon eine gewisse Beschränktheit voraussetzt, die natürlich auch weit über Serbien hinaus zu finden ist). Und so war zwar schon immer klar, dass man auf die Russen zwar als "grosse Brüder" und panslawische Garanten serbischer Forderungen zählen kann. Aber dass bei einem schwindenden Einfluss Europas und zeitgleich steigenden russischen Ansprüchen nur die Auswirkungen der Schattenwirtschaft wachsen würden, wissen die Serben besser als die meisten Leser der FAZ: Schliesslich ist der Kulissenstaat Bulgarien, in dem die russische Mafia fleissig wirtschaftliche "Bruderhilfe" leistet, gleich nebenan. Wie es denn Bulgaren selbst dabei ergeht (OBWOHL sie Mitglied der EU sind), kriegen die Serben mit. - Wie also bereits einmal prophezeit: NATÜRLICH wollen auch die Nationalisten lieber an den Tröpfen der EU hängen, als für die halbseidenen russischen "Investoren" zu bluten. Aber eben nicht zu Europäischen, sondern zu serbischen Bedingungen. Die EU wird sehr gut abzuwägen haben, wie viel sie Serbien entgegenkommen sollte (und Bulgarien erst recht!).
Wer hier mathematisch vorgeht, redet von hauchdünn, weil die Zahlenverhältnisse dies nahelegen. Wer näher hinschaut erkennt einen großartigen Erfolg von aufopferungsvollen Bemühungen in Serbien, die schon einen langen Weg zurückgelegt haben. Ihre Gegner sitzen auch in massgeblichen Gremien der NATO, die es jetzt einiges schwerer haben, ihre rücksichtlose Machtpolitik mit "bösen Serben" zu rechtfertigen. Es ist eine Schande für Europa, dass dieser unmenschliche Bombenhagel auf unschuldige und zivilisierte Menschen wie eine Selbstverständlichkeit gehandhabt oder totgeschwiegen wird. Kosovo ist die Wiege der serbischen Kultur, eine der ältesten in Europa. Die uralten Kirchen, die von den inzwischen zu Besiztern gewordenen "Gästen" angezündet und zerstört worden sind, wird niemand aus dem Andenken der Menschen verbannen können.
War auch nichts anderes zu erwarten gewesen. Natürlich sprechen jetzt alle (westlichen) Medien von Überraschung und Eindeutigkeit der gesetzten Zeichen!!! Leider läuft in den östlich von alten Europäischen Grenzen gelegenen Ländern seit einigen wenigen Jahren alles nach einem erstaunlich ähnlichen Schema: die Pro-Europäer und Pro-USAler gewinnen, obwohl die Mehrheit der Völker seine eigene Identität bewahren möchte, sprich Ukraine, Georgien, usw. Na ja, irgendwann sind auch diese Staaten bei den Geberländern und der Weltbank hochverschuldet (sprich jedes westliche Land) und die Menschen das nicht mehr hinnehmen werden.