Der Krieg in Afghanistan ist genauso unsinnig, wie damals der Einmarsch der Sowjets(RUS)! Worauf stützt sich meine Meinung: ganz einfach: ein Volk (Taliban) lässt sich durch gewachsene kulturelle Gegebenheiten nicht auslöschen, geschweige denn "umerziehen". Ich verachte den Terrorismus, weil er tödlich ist, Menschen manipuliert und keinerlei Perspektiven aufzeigt, lediglich situativ auf Ereignisse reagiert. Doch warum kämpfen sie so fanatisch: ganz einfach, man verspricht ihnen alles, ja, bis hin zum Paradies. Ergo GLAUBEN sie es.
Wie sieht dies in unseren Breitengraden aus, ähnlich: sei ein rel. Gutmensch, und du kommst ins Himmelreich! Der Unterschied: wir DÜRFEN uns entscheiden, ob wir diesen Maximen folgen, oder auch nicht. Somit haben wiir die im GG verbrieften Rechte uns aller monotheistischen Welt-Anschaungen zuzuwenden oder eben NiICHT.
Wenn wir dies unseren Mitbürgern, jedweder Religion/Anschaung sie auch sind, NAHE bringen, und sehr deutlich dies durch Taten kundtun (wirklichen Respekt und Toleranz), und dennoch dies "abgelehnt" werden sollte (Negierung der Verfassung etc), dann sollten wir so mutig sein, diesen Bürgern, die Option bieten, dieses Land auch verlassen zu DÜRFEN.
Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen!!
Déjà-vu! Wenn ich mich recht entsinne, verwendet man das Wort für ein sich in gleicher Form wiederholendes Ereignis "Déjà-vu".
<br>Ich beschreib das Jahr des Herrn 1979, als die Sowjetunion beschloss zur Unterstützung der „Demokratische Volkspartei Afghanistans“ und zur engeren Angliederung des Landes an das kommunistische Mutterland, Truppen nach Afghanistan zu entsenden. Die Nachrichten über die Invasion der roten Armee in Afghanistan schlugen in den westlichen Medien wie ein Donner ein, man sah, wie der Kommunismus sich ausbreitet. Es wurde nicht gefragt, was vorher geschah. Es war eine Invasion der Sowjets, basta!
<br>Nun ja, ein Blick in die Geschichte, so heißt es doch im Deutschen, hilft weiter. Bereits 15 Jahre vor der Invasion wurde aus der Mitte der Gesellschaft unter den Schriftstellern Nur Muhammad Taraki und Babrak Karmal die kommunistische Partei im Untergrund gegründet. Sie setzten sich als Ziel, das Land mit allen Mitteln in die Moderne zu führen, vor allem in Fragen der Bildung, der Frauenrechte und der Industrialisierung des Landes. Bei den Gemäßigten der Partei sollte der Islam, was im Widerspruch der Praxis im kommunistischen Mutterland stand, in säkularer Form in der Gesellschaft fortbestehen.
Leser Brand ist zuzustimmen, was den Terminus der Verwundung betrifft. Darüber hinaus stellt sich immer wieder die Frage, als was der "Einsatz" am Hindukusch denn zu qualifizieren ist.
Phänotypisch spricht manches für: Krieg. Die Art der Waffen, die verschanzten Feldlager, der Einsatz einer starken Luftwaffenkomponente etc.
Gut, die Politik - insbesondere die deutsche - scheut jenen Begriff wie der Teufel das Weihwasser, aber objektiv wird man daran kaum daran vorbei kommen, einzuräumen, dass Afghanistan ein Kriegsschauplatz ist, die Akteure mithin "Kombattanten". So gerne man den Taliban auch den Status des iustus hostes verwehren will, so sehr sind sie es. Auf das Dilemma von deren Gefangennahme: Kriegsgefangene, oder Straftäter, will ich nicht eingehen, nur auf eines hinweisen: im Kriege werden möglicherweise auch Anschläge verübt, wie z.B. vor Jahr und Tag auf dem Markt in Kundus, es erfolgen aber auch reguläre "Angriffe", die den Truppen des Gegner gelten, um deren Schlagkraft zu beeinträchtigen. Wer wollte es einer kriegführenden Partei verwehren, Ihren Gegner - hier leider die friedliche Bundeswehr - anzugreifen?
Nota bene: ich billige das Ergebnis weder als Angriff, noch als Anschlag.
...und alle politischen Mutmassungen des Westens sind nichts als Possen. Die NATO, einst ein Verteidigungsbuendniss ist zu einem globalen Kriegseinsatzkommando geworden, ohne das die Menschen der Mitgliedsstaaten je dazu gefragt wurden. So ist nur verstaendlich, das die Mehrheit in D diesen Einsatz ablehnt, aber auch mehr und mehr die NATO. Hier verteidigt D nicht seine Freiheit, sondern verliert an Glaubwuerdigkeit und schlittert in einen noch jahrzehntelangen Krieg. Die bisherigen Sanktionen und milit. Einsaetze haben den legalen Widerstand gegen die Besatzer verstaerkt und nach dem Norden getragen. In diesem Land der Staemme (Afghn.), der der Westen, der glaubt der Nabel der Welt zu sein, westl. Demokratie aufzwingen will, wie auch Irak, Iran aber auch China, ist die " Operation Enduring Freedom " so zum Scheitern verurteilt. Man hat aber auch durch dieses regiede Vorgehen die meisten Kommunikationswege abgeschnitten. Kabul ist >NUR< die Zentralregierung; die Staemme und deren Fuehrer sind das staatstragende Volk. Man kann jahrhundertalte Lebensweisen nicht einfach ausradieren wollen. Somit raus mit der Bundeswehr! Statt Winterpause wie zu lesen war, wird es nach einer Info. fuer die BW noch schlimmer kommen.
MAKSAS
Die offizielle Anzahl de Toten US-Soldaten im Irak liegt ja, laut letzten Berichten, bei ca. 4.000 und eine Grenze, wie viele Sokdaten und vor allem Zivilisten noch sterben müssen, gibt es nicht.. nach dem Motto: der US-Regierung ist die Anzahl der toten US-Soldaten egal - open end! Doch wie verhält es sich bei den Verletzten bzw. verwundeten und Toten deutschen Bundeswehr-Soldaten gibt es für die Deutsche Regierung eine Zahl, bei wie viel Toten, die Deutschen Soldaten zurückgeholt werden, oder macht man es solange, wie die Blechsärge reichen... Anscheind hat die Bundesregierung noch viel Reserve an Blechsärgen und noch viel mehr Platz in Bundeswehrkrankenhäusern.
