
Verurteilen muss man diese rassistischen Angriffe, sich ueber sie wundern darf man aber nicht. Australiens Aussenpolitik der letzten Jahre - der kleine Helfer der USA in Afghanistan und im Irak - und die Aussage des Premierministers John Howard, dass ein Terrorangriff auf australischem Boden sehr wahrscheinlich ist, hat eine Stimmung aus "angst and anger" erzeugt die hier nun ihren Ausdruck findet.
In Zusammenhang mit diesen Angriffen muss man aber auch an die systematische Vergewaltigung einiger junger Maedchen durch Australier libanesischer Herkunft vor ein paar Jahren erinnern. Diese jungen Maenner sind vor kurzem fuer 10-20 Jahre hinter Gitter gewandert, aber viele der 5000 betrunkenen "Weissen" haben am Wochenende sicher auch an eine spaete Rache gedacht.
Dieser Mob glaubt aber, dass Australien ihm nun einen Freibrief gegeben hat gegen die, die ihm nicht passen mit Gewalt vorzugehen. So hatte dann auch ein Schlaeger sich folgende Botschaft auf den Koerper gemalt: "It's time for a fucking war!"
(siehe Artikel, Seite 1 in The Australian vom 12. Dezember 2005)
Brisbane, Australien, 13. Dezember 2005

Überall auf der Welt brennt es in den sog. multikulturellen Gesellschaften.
Andalusien, Bradford, Oldham, New Orleans, Paris, Stockholm und jetzt Australien.
Multikulturelle Gesellschaften zeigen die ersten Anzeichen der Implosion.
Das wird alles böse enden. Es wird Zeit dieses mißglückte Experiment so schnell wie möglich zu beenden. Denn sonst wird vom Westen nicht viel überbleiben.