Islands Ministerpräsident Geir Haardes (rechts): „Nichts ist sicher“

Island vor der Pleite?

Tanz auf der Vulkaninsel

Ein Notstandsgesetz ermächtigt Islands Regierung, Banken zu übernehmen. Der Ministerpräsident sagt: Das System muss sich ändern. Dabei hat er es selbst mit geschaffen. Nun bekommt das Land die Quittung für rasantes Wachstum auf verseuchtem Boden. Von Sebastian Balzter

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Oktober 2008 10:05

Staatsverschuldung

Peter Szameitat (MAKSAS)

Die Regierung Islands handelt nach der Devise: Ablenkung. Der Finanzkapitalismus ist nun der grosse Suendenbock, so die Politik, aber nicht nur in Island. Viel Schuld am verbrennen von Steueremilliarden liegt auch an der mangelnden Fuehrung der islaendischen Politiker, die sich am schnellen, auf Schulden aufgebautem , Wachstum des Kapitalmarktes berauschten. Die verantwortungslosen Banker sorgten sich nicht um die Einlagen der Normalbuerger, sondern sonnten sich an ihren angeblichen Gewinnen und dem Lob der Politik. Ignorant und rechthaberisch wurden die ersten Kritiker schon in 2004 mit Hinweis auf die "globale Finanzwirtschaft" abgewiesen. Effektives Managment handelt anders. Wenn jetzt nicht Russland hilft, ein europaeisches Land, droht der Staatsbankrott, denn die EU hat schon abgewinkt. Die Staatsverschuldung auch bei einer Hilfe, von wo auch immer, wird ein teures Unterfangen denn - Geld kostet Geld, es ist die teuerste Ware der Welt. Wie auch immer, es bleibt ein grosses Desaster fuer Island und seine Steuerzahler. Dies zeigt aber auch auf, das die EU dringend einheitliche Regeln fuer seinen Finanzmarkt braucht, fuer eine einheitliche Fuehrung beim Krisenmanagement. Hoffnung sollte man immer haben. MAKSAS

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07. Oktober 2008 21:30

an die Redaktion?

Christian Gaillard (gaillard1)

"zusammengenommen fast zwölfmal so groß sind wie das isländische Bruttoinlandsprodukt von zuletzt 14,6 Millionen Euro. Ökonomen veranschlagen eine Summe von 75 bis 100 Milliarden Euro" 75 bis 100 Millionen Euro, NICHT Milliarden? Oder?

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07. Oktober 2008 20:45

Gier nach Geld ist eine Krankheit,die keine Grenzen kennt.Das neue Goldene Kalb?

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Ist der Mensch die Kron der Schoepfung?Ds duerfte aber ein gewaltiger Pfusch gewesen sein...

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07. Oktober 2008 20:40

Retter Russland

Gerhard Finsterbusch (bahlsen)

Hier scheint Russland zu "helfen".... Wo werden die Chinesen "helfen"?! Genügend Reserven haben sie ja und es wurde das erlaubt, was hier gerade untersagt wird: Aktien mit geliehenem Geld zu kaufen. Wenn das keine Einladung ist...

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