“Wir würden gerne unsere Freunde in diesem Kampf an unserer Seite sehen“

Kampf gegen PKK

Erdogan: EU lässt Türkei im Stich

Der türkische Ministerpräsident Erdogan kritisiert, dass „kein Land Mitglieder der PKK an die Türkei ausliefert, obwohl diese zur terroristischen Organisation erklärt wurde“. Zuvor waren in Ankara irakisch-türkische Krisengespräche über den Nordirak gescheitert.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. November 2007 10:53

entdecke den Che Guevara in Dir

Christian Braun (christianbraun)

scheint hier das Motto einiger Landsleute zu sein.

Und da soll noch einer behaupten,
der Deutsche hätte nichts aus seiner
Geschichte gelernt.

Früher metzelte er unterm Stahlhelm
Frauen und Kinder "alles Terroristen"
nieder und noch in den 68ern waren
ihm langhaarige Revoluzzer "müsste
man wegmachen" eher suspekt.

Widerstandskämpfer und Gutmenschen
wie Scholls und Stauffenberg bejubelte
er nur auf dem Schafott.

Aber wenn's um die Türkei geht, dann
blüht plötzlich sein großes Herz für den
romantischen Guerrillero auf und schützend
stellt er sich vor den vom bösen türkischen
Staat wegen ein paar läppischer Anschläge
verfolgten Freiheitskämpfer.

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04. November 2007 00:09

unverschaemte vorurteıle!

adem öztürk (adamos)

Gleıch am anfanh moechte ıch eın eın Wort zu Herrn Astyagan Shur sagen.sıe sınd gar nıcht ın der aus der Ferne so eın Urteıl zu faellen.alles was sıe von sıch geben ıst reıne hoeren/sagen von turkeıgegnern.Ich bın sehr enttauscht und traurıg uber dıe Kommentare.Es sınd kommentare mıt Hass,Vorurteılen,Beleıdıgungen und vor allem unwıssenheıt.Und das letztere ıst fuer mıch am bedeutenste,und traurıgste.Wıe kann ın eınem Land wıe Deutschland ,das fast ın allen Gebıeten Fuehrende Natıon auf der welt ıst,ın Angelegenheıten der Tuerkeı so eıne unwıssenheıt ,Vorurteıl und Falschheıt von sıch gıbt .Dıe Kommentera sınd fuer wıe eıne Umfrage.Und was beı dıeser Umfrage heraus kommt ıst nur reıne unwıssenheıt,Vorurteıle und Hass.Und das macht mıch traurıg.
ICH MOECHTE DAS DIE KOMMENTATOREN,DIE ES WOLLEN DIESE ZEILEN RICHTIG LESEN UND NACHDENKEN.ICH BIN EIN KURDE MIT TURK.STAATSANGEHOERIGKEIT.ICH LEBE IN DEUTSCHLAND UND AUCH IN DER TUERKEI.IN DER TUERKEI GIBT ES KEIN KURDENPROBLEM.IN DER TUERKEI LEBEN CA.15-20 MIO.KURDEN UND SIND ALLE TURK.STAATSBUERGER MIT GLEICHEN RECHTEN UND PFLICHTEN.DAS PROBLEM IST DIE PKK UND IHRE ANHAENGER.DENKEN SIE MAL NACH:KANN MAN 20 MIO.MENSHEN UNTERDRUECKEN ,DIE IN ALLEN INSTITUTIONEN DER TUERKEI FUEHREND SIND?

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01. November 2007 00:43

Richtigstellung

Bernd Federer (federer)

Ich glaube Herr LeRoy hat Aydogdu Sezer nicht verstanden.
Die Delegierten zum konstituierenden Versammlung vom 1920
wurden nicht durch Urnengang gewählt, sondern durch
Entsendung von Wahlmännern(Electors), die von verschiedenen
Gebieten der damaligen Türkei jeweils von einer bestimmten
Schicht determiniert wurden. Anders wäre nicht möglich gewesen.
Die Frage bleibt offen, ob man diesen Modus demokratisch legitimiert
bezeichnen kann?

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31. Oktober 2007 16:36

Quod erat demonstrandum, Herr oder Frau Sezer

Harry LeRoy (Cimon)

Mit Ihrem Doppelkommentar haben Sie meine Aussagen so vollkommen bestätigt, dass Sie sich den Verweis auf die angeblich freie Wahl der Delegierten von 1920 sparen gekonnt hätten; zuerst relativieren Sie die freie Wahl als konstitutives Element der modernen Demokratie und dann stellen Sie auch noch die unsinnige Behauptung auf, freie Wahlen gäbe es auch in nichtdemokratischen Regierungsformen. Was mit Sicherheit nicht der Fall ist, wenn es sich um demokratische Wahlen handelt, also frei geheim und gleich und dies natürlich für Männer und Frauen. Und nein: Die konstitutionellen Monarchien Europas sind heute allesamt Demokratien mit einem machtlosen Monarchen als zeremonielles Oberhaupt.

Dann aber bestätigen Sie in ihrem zweiten Kommentar alle von mir gegenüber Atatürk erhobenen Vorwürfe. Sie räumen sogar ein, dass sich seine Macht auf das Militär alleine stützte. Wozu also noch das Märchen mit den demokratischen Wahlen von 1920, wenn Sie doch vorher in ihrem Text behauptet haben, diese wären damals in der Türkei überhaupt nicht möglich gewesen?

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31. Oktober 2007 09:38

(Zu)Viele Auslegungen der Demokratie

Josef Bujtor (Mramorak)

Demokratie ist gegeben, wenn die Bürger frei wählen können und ebenso frei die gewählte Regierung nach bestimmter Zeit ABWÄHLEN können. Das konnte man nicht bei Hitler noch bei keinem anderen Diktator machen. Man kann den Mugabe ebensowenig wie Castro oder die HAMAS abwählen. Oder versuchen sie doch mal die syrische Regierung oder irgend eine andere des Nahen Ostens abzuwählen.
Viel zuviele Politiker in den demokratischen Ländern, also gewählte Politiker reden gar nicht mehr von Demokratie. die reden von Stabilität. Nun, die Türkei ist nicht mal ein stabiles Land. Cuba, Nord Korea, Burma jetzt auch wieder, China, und viele anderen von gewaldherschern regierte Länder sind stabil - stabile Konzentrationslager und Folterkamern.

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30. Oktober 2007 21:59

westorientierung der türkei

Ahmet Kocaman (ahmet_kocaman)

Eine kleine Bemerkung:
Die Westorientierung der Türkei hat nicht mit Atatürk, sondern mit der Tanzimat(Neuordnung)-Periode am Anfang des 19. Jahrhunderts begonnen.

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30. Oktober 2007 20:26

LeRoy und kein Kommentarmehr, Teil II

Aydogdu Sezer (aydogdu)

Für die Volksherrschaft, also die Demokratie, müssen bestimmte subjektive und objektive Bedingungen als Voraussetzung vorhanden sein. In einem Land, wie damals der Türkei, waren diese Bedingungen nicht vorhanden.: Die Flüchtlingswellen aus den verlorenen bzw. abgetretenen Gebieten, mangelnde demographische Bevölkerungsdaten, das Fehlen von Wählerlisten, ein Analphabetentum von ca. 90%, eine desolate Wirtschaftslage, feudale Strukturen, eine mittelalterliche Rechtsauffassung, der Einfluss der Religion etc. stellen nur einige nennenswerte Gründe dar. Durch langwierige Umwälzungen, Reformen, Innovationen musste das Land erst für die Demokratie vorbereitet werden. Herr LeRoy hat die historische Ausgangslage der damaligen Türkei nicht verstanden und fordert für die Einführung der Rechtsstaatlichkeit, die Absage an das Mittelalter, die Etablierung der Wissenschaftlichkeit und die Trennung von Staat und Religion eine demokratische Legitimation ein. Die demokratische Legitimation ergibt sich aus dem Befreiungskrieg des türkischen Volkes an der Seite von M.K. Atatürk, die Legitimation der konstituierenden Versammlung vom 23.April.1920 durch die Entsendung der gewählten Delegierten aus allen Gebieten der damaligen Türkei.

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30. Oktober 2007 19:08

Herr/Frau @Almas Ghandi

Ferdinand Reemtsma (Reemtsma)

Ihr nachfolgender Beitag, welchen ich auszugsweise noch einmal wiedergebe, hat mir gefallen:

"SAMMELPUNKT DER KURDEN
DER VANSEE LIEGT IM OSTEN DER TUERKEI. VON DEN 10 MILLIONEN KURDEN IN DER TUERKEI LEBT EIN GROSSER TEIL IN DEM GEBIET UM DEN VANSEE. DIE KURDEN, DIE VERSTREUT IN DEN GEBIRGSREGIONEN DES IRAN, DES IRAKS, SYRIENS, DER TUERKEI LEBEN, BILDEN WELTWEIT DIE GROESSTE ETHNISCHE GRUPPE, WELCHE KEINEN EIGENEN NATIONALSTAAT HAT.

AUFSTAENDE, DIE EINE AUTONOMIE ZUM ZIELE HATTEN, WURDEN BISHER OFT BLUTIG NIEDERGEWORFEN.

WARUM SOLLTEN DIE KURDEN AUF EINEN EIGENEN NATIONALSTAAT VERZICHTEN?

BIS DAHIN WIRD DER FREIHEITSKAMPF DIESER ETHNISCHEN GRUPPE (ES SIND WOHL 25 MILLIONEN MENSCHEN) WEITERGEHEN."

Vielfach wird übersehen, daß es sich beim kurdischen Volk um eine ethnische Einheit handelt. Ich bleibe bei meiner Meinung, daß auch diese menschen ein recht auf Selbstbestimmung haben.

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30. Oktober 2007 16:55

LeRoy und kein Kommentar mehr Teil I

Aydogdu Sezer (aydogdu)

Für gemeinhin meint Demokratie die institutionell vermittelte Herrschaft der Bevölkerung, die ihren politischen Willen in Form von Wahlen zum Ausdruck bringt. Es wird dies auch das Prinzip der Repräsentation genannt. Man kann sie auch die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit(en) nennen. Nach LeRoy geht allein der Urnengang mit der Legitimation des Volkes einher. Diesen gibt es aber auch in Monarchien und Diktaturen. Vergessen wir nicht, dass auch Hitler durch einen Urnengang an die politische Macht kam. Der Rest ist bekannt. Den Urnengang zum Maß aller Dinge zu erklären, erweist sich also als problematisch.

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30. Oktober 2007 11:42

Wieder an Sie Herr oder Frau Kaya

Harry LeRoy (Cimon)

Ich bezweifle nach wie vor, dass Atatürk eine echte demokratische Legitimation für sein Handeln hatte, auch wenn Sie dies noch tausendmal herunterbeten sollten.

Ihr Verweis auf die deutsche Geschichte läuft völlig ins Leere: Auch wenn dies heute im deutschen Geschichtsbewusstsein nicht unbedingt mehr präsent ist, so mangelt es nicht an demokratischen, parlamentarischen und rechtsstaatlichen Bestrebungen in der deutschen Vergangenheit; wegen der Kürze sei hier auf den deutschen Liberalismus und Parlamentarismus im 19. Jahrhundert, die Revolution von 1848 und die Weimarer Republik von 1919 hingewiesen.

Außerdem verkennen Sie die Rolle des Militärs, ohne dieses wäre Atatürks Werk schon längst den Weg aller Dinge gegangen; Güls Wahl ist daher allenfalls ein Pyrrhussieg der Demokratie, ähnlich wie die Wahl der Hamas, denn es ist sehr fraglich ob Gül nun seine neue Macht nicht benutzen wird, um die Kreaturen der AKP beim Militär zu installieren.

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29. Oktober 2007 23:11

@"Jerusalem1187"

Fred Zimmermann (Fred.Zimmermann)

Das war jetzt aber ein bißchen viel "Propaganda".

Deutschland verteidigt am Hindukusch gewiß nicht seine "Freiheit", sondern in erster Linie "wirtschaftliche Interessen" und leistet vielleicht noch ein wenig Aufbauhilfe für ein weitgehend zerstörtes Land.

Die Türkei aber muß dem Volk der "Kurden" ein gewisses Selbstbestimmungsrecht inräumen. daran führt kein Weg vorbei.






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29. Oktober 2007 22:35

Was mich irritiert........

wolf haupricht (emilgilels)

......ist die Tatsache, dass das Verhältnis der Türken zu den Kurden "schöngeredet" wird.
Dem ist leider nicht so.
Als ich mich 1988 das erste Mal in der Türkei aufhielt, wurde mir das Problem "Kurden und Türken" bewusst.
Es waren Kurden, die das Problem der Anerkennung als vollwertige Bürger in der Türkei zur Sprache brachten.
Türken hingegen wiesen ein solches weit von sich.
Seit diesem Zeitpunkt hat mich diese Frage beschäftigt.
Wenn nun in Berlin das Problem zwischen Kurden und Türken bereits auf der Strasse ausgetragen wird, ist das der letzte Beweis dafür, dass es ein Problem der Türkei mit den Kurden und umgekehrt gibt.
Dieses zu negieren, ist ein großer Fehler.
Ein Versäumnis dazu, weil die Türkei als Staat einer Behandlung/Lösung der Kurdenfrage in praxi aus dem Weg geht und entsprechende Gespräche nicht stattfinden. Man kann ein Volk von rd. 25 Mio Menschen nicht ignorieren und diese automatisch als "Türken oder Bergtürken" bezeichnen.
Nur wenn die Türkei sich hier bewegt und den Kurden ihre von Geburt und Geschichte herrührenden Rechte ernst nimmt, kann ein Weg aus diesem endlosen Dilemma gefunden werden.
Da ist Hilfe von außerhalb nicht hilfreich.

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29. Oktober 2007 21:38

Herr Danyel Kaya

Fatih_Mehmet Uenal (Jerusalem1187)

vielen Dank für Ihre Kommentare.Ich stimme Ihnen mit ganzem Herzen zu.Ich möchte anmerken, dass einige Kommentatoren die Türkei oder das osmanische Reich immer noch als Feind der abendländischen Christenheit sehen.Ihren eigenen Traditionen der Intoleranz und der Mordsucht in Erinnerung rufend stelle ich fest, dass nach 500 Jahren türkischer Herrschaft es immer noch eine Griechisch Orthodoxe ,oder serbische oder bulgarische Kirche existierte. 100Tausende Juden in dem ach so barbarischem Reich zuflucht und schutz suchten und fanden.Ich möchte ferner feststellen, und das mache ich wirklich nicht gerne, weil ich dieses Land Deutschland liebe. Aber diese "Kulturnation" hat es in 14 Jahren fertiggebracht eine Jahrtausende alte europäisch jüdische Kultur zu zerstören.Und das vor gerade mal 65 Jahren.Diese grosse Nation ist erst mit in d 50 Jahren mit der Demokratie (ausser Weimar)in Berührung gekommen.Und das ineinem von ausländischen Truppen besetztenLand.Ratschlägemöge man uns geben aber schaut erstmal selber in den Spiegel und hört auf uns zu bevormunden. Ihr seit gewiss keine Lehrmeister.Deutschland verteidigt seine Freiheit am Hindukusch.Die Türken müssen Ihr Land an der irakischen Grenze verteidigen.Mit Gottes Hilfe wirds gelingen

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29. Oktober 2007 21:03

EU lässt Türkei im Stich

Berthold Zorell (Ezeciel)

Ob die EU die Türkei im Stich lässt, diese Frage kann ich nur mit Nein beantworten.
Daß die EU-Institutionen und die Türkei die EU-Bürger übers Ohr hauen wollen, dieses Gefühl haben wir seit langem. Und zwar handeln beide unaufrichtig. In meiner Bekanntschaft wollen 99% keinen Beitritt der Türkei in die EU. Wer einen schnellen Beitritt will, sind ein Teil der Unternehmer und Spekulanten.
Es sind die stillen Teilhaber, die den Bau von FerienAnlagen an türkischen Küsten finanzieren. Und zwar mit dem Hintergedanken, die Marge, die die Werterhöhung dieser Anlagen um (300-400)% durch den EU-Beitritt, kassieren zu wollen. Und die stillen Teilhaber orte ich in den EU-Institutionen und bei den Abgeordneten. Die Wollen deshalb den Beitritt der Türkei in die EU forcieren.
Und die Straßenkämpfe in Köln und Berlin erhöhen eher die Abneigung, die Türkei als Mitglied in der EU willkommen zu heissen. Und die Stille Freude einiger Kommentatoren darüber, bestätigen meine Ansichten. Außerdem scheinen die Angriffe auf Kurden hier, das Bild zu bekräftigen, daß die Kurden in der Türkei terrorisiert werden. Also der Beifall für die Krawalle in der EU bezüglich Türken und Kurden ist eher ein Schuß in das eigene Knie.

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29. Oktober 2007 20:49

Zurück zum Thema, sehr verehrte Anti-Kemalisten

Onur Tanrikulu (Tanrikon)

Ich habe mir lange genug "soziolog." Argumentationen anhören müssen, daß der Terror der PKK ein von der türk. Regierung provoziertes Problem sei. Auch in GB fanden Terroranschläge statt, denen mehr als 50 Menschen zum Opfer fielen. Wurde dies anfangs mit der Beteiligung am Irakkrieg begründet, so wird klar, dass es andere Gründe geben muss, zumal ähnliche Anschläge in Dtld. vereitelt worden sind. Niemand meiner Vorredner, vor allem nicht diejenigen, die ihren aggressiven Anti-Türkismus in einen wertkonservativen Mantel hüllen wollen, wird auf die Idee kommen, daß diese Anschläge Resultat einer religiösen oder polit. Unterdrückung in Dtld. seien. Daß das Ausmaß des Terrors in der Türkei ebenfalls bestenfalls unbegründet ist kommt niemanden in den Sinn. Der Unterton, der hier erhobenen Anschuldigungen, gleitet ins Irrationale ab und versucht einen historischen Kontext herzustellen, der nicht vorhanden ist. Niemand hat die EU gezwungen, die PKK auf die Terror-Liste zu stellen. Mit diesem Schritt wurde aber eingestanden, dass die PKK ein Sicherheitsproblem darstellt. Verweise auf "Marco" oder auf den "Despoten" Atatürk sind gezielte Provokationen, die mit dem heutigen Problem nichts zu tun haben und an einem falschen Bezug kranken.

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29. Oktober 2007 18:57

Freiheitskämpfer oder Terroristen?!

Ferdinand Reemtsma (Reemtsma)

Der Begriff "terroristische Organisation" ist in den letzten Jahren systematisch misbraucht worden.

Im Grunde ist diese Begrifflichkeit "keinen Pfifferling mehr Wert".

Der ethnischen Gruppe der Kurden (es handelt sich wohl um mehr als 20 millionen m enschen) muß man ein Selbstbestimmungsrecht zugestehen.



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29. Oktober 2007 18:24

War M. Kemal "Atatürk" ein Despot...?

wolf haupricht (emilgilels)

M. Kemal gilt als Gründer der modernen Türkei; dabei war er bei der Durchsetzung seiner Ziele keineswegs zimperlich.
Er hatte eine offene Antenne Richtung Europa und die Öffnung seines in starren Traditionen verharrenden Landes nach westlichen Vorbild (Sprache, Organisation einer modernen Verwaltung etc.) wurde gegen viele Widerstände durchgesetzt. Teilweise zeigten seine Maßnahmen auch diktatorische Züge.
Mit Sicherheit war er ein ausgeprägter Machtmensch.
Seine Ziele waren jedoch die Einheit der Türkei und die Vertreibung fremder Mächte.
Hitler und Mussolini als faschisitische Figuren und Diktatoren lehnte er ab.
Ihn allerdings als Despoten zu bezeichnen, dürfte nicht haltbar sein.

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29. Oktober 2007 18:03

Wieder an Sie Herr LeRoy...

Danyal Kaya (dkaya)

herr leroy ich bitte Sie zu bedenken, dass in einer Demokratie keine Legitimation für jede Reform und auch kulturelle Revolution erfolgen muss.Diese Legitimation ist den Politikern schon durch Ihre Wahl gegeben und "muss" nicht erneut eingeholt werden.
Die Eu-Verfassung wurde doch auch nicht durch die deutsche Bevölkerung direkt legitimiert oder fand wie in Frankreich ein Referendum hier zu Lande statt?

Ihre Annahme,dass ein Volk seine Ansichten nicht so radikal und schnell ändern kann sollte gerade nicht von Ihnen kommen,da wir uns ja schon zuvor über die Geschichte Deutschlands unterhalten haben.

Ich muss Ihnen jedoch auch in einer Sache Recht geben.Ja die Türkei hatte große Probleme damit Ihr Militär von Ihrer Politik fern zu halten, die sich das Erbe von Atatürk zu schützen geschworen hatte.
Jedoch finde ich, dass sich die Türkei in diesem Punkt einer großen Probe gestellt und diese auch gemeistert hat.
Obwohl die Wahl des Staatspräsidenten Gül ein No-Go für das Militär war, haben diese ( auch wenn es kanpp zu esklaieren drohte) die Regeln der Demokratie letztendlich eingesehen und akzeptiert. Dies war auch auf einen großen Druck durch die Bevölkerung zurück zu führen.
Zeugt dies denn nicht von demokratsicher Reife???

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29. Oktober 2007 17:27

Die Generaldebatte über die Türkei ist ausgebrochen.

Harry LeRoy (Cimon)

@Herr oder Frau Sezer: Ich bestreite in keiner Weise die Taten und Leistungen Atatürks, allerdings aber deren demokratische Legitimation; daher bitte ich um Beweise, dass Atatürks Kulturrevolution von der Mehrheit der Türken durch freie Wahlen oder Abstimmungen gebilligt worden ist. Es würde mich sehr wundern, wenn ein Land, das lange mit der propagierten Vernichtung der abendländisch-christlichen Kultur zu kokettieren pflegte, so mir nichts dir nichts der fixen Idee verfallen würde, seine komplette kulturelle und religiöse Tradition über Bord zu werfen und sich zu verwestlichen. Dies geschieht in Diktaturen auf Geheiß des Potentaten, aber nicht in einem freien Land. Indes die Aufklärung, die auf das freie und selbstdenkende Individuum abzielt, mit Zwang und Gewalt einführen zu wollen ist ein Widerspruch in sich. Am deutlichsten zeugt davon die jüngere türkische Geschichte, in der ständig das Militär die religiösen Eiferer durch Staatsstreiche und Putschdrohungen in Schach halten musste, damit Atatürks revolutionäre Nachbildung des Westens nicht von einer religiösen Reaktion hinweggefegt wurde.

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29. Oktober 2007 16:22

@ Le Roy

Danyal Kaya (dkaya)

Ich finde es auf eine gewisse Art amüsant wie Sie ohne handfeste Beweise darauf beharren den Staatsgründer der Türkei zu beleidigen.

Eine Bemerkung zu Ihrer Diskussionsmethode: Sie vermeiden es über Fakten zu reden und stellen Ihre persönlcihe Meinung als "die Wahrheit" dar.

Ich finde Ihre Argumentation hinsichtlich der modernen Türkei und der Stabilität Ihrer Demokratie sehr schwach.Könnten Sie mir freundlicher Weise einen Vorfall nennen, der Ihren Zitat von Stalin gerechtfertigt?Dies ist eine unbegründete Beschuldigung und in einer ernsten Diskussion sehr kontraproduktiv.
Zu Ihrer Bemerkung über die BRD, dessen Geschichte wir von mir aus ab 1949 beginnen lassen...Der Despot ist zwar dann nicht mehr in Ihrer Geschichte aber ich bitte Sie mal zu erkennen dass dies eher ein Erflog der damaligen 4 Mächte war die der BRD die Demokratie diktierten.
Sie werfen der Türkei vor die Demokratie zu Instrumentalisieren? Wie stabil und verinnerlicht die Deutsche Demokratie ist zeigt uns die Debatte um die NPD.So viel zu Ihrem Argument der Instrumentalisierung der Demokratie...

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29. Oktober 2007 14:50

Leroy

Aydogdu Sezer (aydogdu)

Wenn einer wie LeRoy sich anmaßt Atatürk, als Despoten hinzustellen, dann
ist dies Ignoranz erster Güte und beweist, dass LeRoy die historischen Bedingungen der Türkei in den zwanziger und dreißiger Jahren überhaupt nicht verstanden hat.

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29. Oktober 2007 12:46

@LeRoy

Aydogdu Sezer (aydogdu)

Die Türkische Republik wurde nach dem Zusammenbruch des Osmanischen
Reiches gegründet. Dabei wurde nicht nur das bis dahin geltende
theokratische System und das Kalifat abgeschafft, sondern es wurden
auch die Ideen der Aufklärung radikal implementiert. Dies ist singulär in der
islamischen Welt. Die laizistische Türkische Republik verdankt diese
Umwälzungen ihrem Gründer M. Kemal Atatürk.



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29. Oktober 2007 02:15

Nicht auf die EU verlassen

Emre Ertürk (HSCD)

Die EU hat noch nie etwas für die Türkei getan, im Gegenteil. Es ist bekannt, daß sich viele terroristische Anti-Türkei-Gruppen in EU-Ländern tummeln. PKK-Chef Öcalan hatte bei seiner Verhaftung sogar einen FÄLSCHUNGSSICHEREN Paß aus Zypern, mit einem griechischen Namen. So einen Ausweis kann man genauso wenig fälschen wie einen BRD-Ausweis. Da haben offensichtlich Geheimdienste mitgemischt.

In der türk. Zeitung HÜRRIYET las ich, daß die Kurden im Irak ihren Strom zu 100 % aus der Türkei bekommen. Und zu geringen Preisen. So müssen Türken etwa dreimal mehr für ihren Strom bezahlen.

Deshalb bin ich für eine Schließung der Grenze. Die Kurden brauchen die Türkei für ihren Öl-Export und den Drogenschmuggel, ihre einzigen Einnahmequellen. Die Türkei wird dieses Jahr Waren von über 100 Mrd Euro exportieren (jährlich Steigerungen von 25% !). Da spielen die 3 Mrd nach Irak keine Rolle.

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28. Oktober 2007 22:29

Motto der Europäer:Der Feind meines Feindes ist mein Freund?

taskin kayman (barisemre69)

Wenn man die antitürkischen Kommentare liest,ist man fast sprachlos.Aus welchen Quellen werden die Informationen bezogen? Die PKK ist und bleibt eine der blutrünstigsten Terrororganisationen der Welt.Die Versuche einiger "Kommentatoren"die PKK legalisieren zu können sind zum Scheitern verurteilt,da können sie sich auf den "kopf stellen".Die PKK hat allenfalls 5-8 tausend bewaffnete Terroristen,wenn sie die Kurden-angeblich 25 Millionen-ansatzweise repräsentieren würden,müsste ihre Zahl ein mehrfaches betragen? Oder sind die Kurden ein feiges Volk,die für ihre angeblich angestrebte Unabhängigkeit nicht kämpfen will? Bereits dieser Ansatz wiederlegt die Behauptung,wonach die Pkk die belange der Kurden verfolgen würde.Es erhärtet sich vielmehr der Verdacht,dass die Eu und einige der hier antitürkischen kommentatoren nach dem Motto der" Feind meines Feindes ist mein Freund" handeln.Wie sonst ist zu erklären,dass selbst unsere lieben griechischen und armenischen "Freunde"bedingungslos bei jeder Gelegenheit Partei für "die Kurden" bzw.PKK ergreifen.Die haben wahrlich nichts mit dieser Sache zu tun oder Herr Sarikakis? Der Eu dienen die Kurden als willkommener Vorwand,um weitere Barieren für den angebl.Eu-beitritt aufzustellen...

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28. Oktober 2007 22:22

@Herrn Dr. Ali

Martin Winkler (MartWink)

"Die Werte, die wir heute für unveräußerlich halten, haben in Europa erst hier ihren Anfang und entstanden erst nach der Emanzipation von der Kirche und Religion. Und zwar nicht wegen sondern trotz "christlichen Prägung". Die Epoche heißt übrigens Aufklärung."

Sehr geehrter Dr. Ali, Ihre Kenntnis der Europäischen Geschichte in Ehren, aber die Aufklärung auf "Emanzipation von der Kirche und Religion" zu reduzieren, zeugt von einem ziemlich oberflächlichen Geschichtsverständnis. In Deutschland gab es sogar Bischöfe der römischen Kirche, die die Aufklärung entschieden förderten: v. Dalberg, v. Schaffgotsch, v. Sinzendorf, um nur drei zu nennen.

"@LeRoy: Kurdischstämmige Türken haben die vollen Rechte als türkische Staatsbürger. Kann man das als türkisschtämmiger Deutscher in Deutschland behaupten?"

Abgesehen davon, daß ich bezüglich der Umsetzung der rechtlichen Gleichheit von Türken und Kurden so meine Zweifel habe: Ja, kann man. Vielleicht sogar mehr als das: Drei meiner türkischstämmigen Kommilitonen waren, ohne deutsche Staatsbürgerschaft, Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zivil- oder Wehrdienst dagegen haben sie weder hier noch in der Türkei geleistet. Wenn das Diskriminierung ist, dann positive.

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28. Oktober 2007 22:15

Türkenkrieg

Erol Güngör (erolg)

Immer wenn es um die Türkei betreffende Themen geht, versuchen einige Leser das auszunutzen, um ihren Hass auf Türken und Islam Ausdruck zu verleiten. Es geht weder um Kurden noch Armenier.

Im jahr 1854 haben die Europäer in Frankreich beschlossen, einen armenischen und einen kurdischen Staat zu gründen. Im Falle Armenier haben sie es mit viel Blutvergiessen geschafft (türkische, kurdische und armenische). Nach Sevres hatten sie es aufgegeben einen Kurdenstaat zu errichten, weil die Kurden mit den Türken Seite an Seite gegen diese Feinde gekämpft haben. Der Westen sah damals vorerst ein, dass sie die Türken und Kurden nicht trennen können. Die meisten Gedankenväter des türkischen Nationalstaates waren Kurden, siehe z.B. Ziya Gökalp. Wenn es wirklich 15 Mio Kurden in der Türkei gibt und diese wirklich die Trennung von der TR wollten, könnte sie keine Kraft der Welt aufhalten.
Kurden und Türken sind Brüder und wollen gemeinsam leben. Der Demokratisierungsprozess in der Türkei sollte weitergehen und man sollte in der Türkei eine beispielhafte demokr. Republik schaffen, dass Andere sich als Beispiel nehmen, nicht wegen EU sondern für die eigenen Bürger.
Das von EU geförderte Blutvergiessen soll eindlich ein Ende finden.

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28. Oktober 2007 21:47

Um Berücksichtigung der verantvortlichen Instanzen, bevor Konflikten in Deutschl

Astyagan Shur (X_Shur)

Wer in der Türkei eine Konflikt und Massaker zwischen Kurden und Türken will und sich damit engagiert und die Türken provoziert.
Die sind so der Reihe nach.
1. Generalstabchef: Yasar Büyükanit
2. Generalenkast
3. MHP ((rechtsradikale)Nationalistische Bewegung Partei) oder wie si sich benennen: Grau Wölfe und deren Untergrundattentätern (Ülkücüler).
4. BBP (Eine rechtsradikale ultra Nationalistische Partei)
5. Aus dieser 4 gegründete türkische Gladio. Die sind zuständig die Zivilen, Schriftsteller, kurdische Patrioten, und für den Staat Gefahr bildende Menschen zu ermorden. Provokationen organisieren. Alle mögliche illegale Handlungen zu machen. Schwarzgeld Wäscherei, internationale Drogenhandel, Waffen Geschäft, Frauenhandel, usw.
6. CHP macht politische diplomatische Balance unter denen. Auch eine rechtsradikale ultra nationalistische Partei.
7. Hürriyet : meist verkaufte türkische Zeitung, lebt von täglich injizieren der ultra Nationalismus, Kurden- Armenier- Christen- und Europahass den türkischen Bevölkerung in der Türkei und Europa.
8. Mehrheit der türkische Medien täglich provozieren die Türken gegen die Kurden und verbreiten Hass gegen die anderen
.
Ich hoffe die verantwortlichen Instanzen die Berücksichtigen.

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28. Oktober 2007 21:15

Wissen Sie...

Aydogdu Sezer (aydogdu)

Seit Jahrzehnten beteiligt der legale Arm der PKK beim Parlementswahlen, kurioserweise kommen sie nicht über 6,5% nicht aus. Auch bei der letzten Wahl am 22.Juli bekam die AKP im Südosten der Türkei mehr Stimmen als die Kurdenpartei selbst. Wer weiß von Herrschaften hier wie viele Minister im türkischen Kabinett kurdischer Abstammung sind?
Wer weiß, dass ein stellvertretender Minister-präsident ein Kurde ist? Dass im Südosten der Türkei die Bürgermeister alle Kurden sind? Dass alle Kurden wählen und gewählt werden? Dass alle Kurden überall in der Türkei sich niederlassen, Arbeitsuchen, den selbständigen Tätigkeiten nachgehen, eigene Sprache sprechen, eigene Publikationen in kurdischer Sprache veröffentlichen, eigene Musik in eigener Sprache machen machen können? Wer weiß, dass Abdullah Öcalan eine Zeitlang im Grundbuchamt als Beamter
tätig war? Wer weiß, dass zur Zeit im türkischen Parlament eine Kurdenpartei
(Legale Arm der PKK) mit eigener Fraktion präsent ist?
Es gibt allerdings im Staats- und Schulwesen nur eine Sprache und dies ist die türkische Sprache sowie in Frankreich, USA, Deutschland usw. Dies ist unantastbar.

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28. Oktober 2007 21:03

@Astyagan Shur

Danyal Kaya (dkaya)

Ihr Beitrag hat ein paar grobe Fehler.

Hier der größte: Die PKK richtet Ihre Gewalt leider nicht nur an das Militär sondern übt diese auch an Zivilisten an öffentlcihen Orten aus. Die Gewalt durch die PKK exzistiert nicht nur an den Grenzgebieten zum Irak.
Dafür sprechen viele Anschläge, besonders die in den Urlaubsorten der Iwrtschaft zu schaden.

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28. Oktober 2007 20:55

Und sonst...

Aydogdu Sezer (aydogdu)

Können Sie sich überhaupt ein Land auf dieser Welt vorstellen,dass sich auf die Dauer gefallen lässt, dass aus fremden Territorium
Terroristen in ein Land eindringen, töten und ungehindert sich wieder zurückziehen.
Artikel 51 der UNO-Charta räumt jedem Land grenzüberschreitend
Verteidigungsrecht ein. Türkei hat genug Rücksicht auf die US-Amerikaner genommen. Zumal
die USA selbst Tausenden von Kilometern herkommend Irak und Afghanistan besetzt, um Terroristen zu jagen(!?); dabei unzählige Tote
und Elend in kauf nimmt. Und die Türkei darf an ihrer unmittelbaren Grenze zu Irak dies nicht. Seitens USA und EU wird auf die Türkei
seit Jahren Druck ausgeübt, nicht in den Nordirak einzumarschieren.
Anscheinend gilt hier die These ”was einem ... erlaubt ist, ist dem anderen ... nicht.” Man ist geneigt zu sagen: “ sonst geht es Ihnen gut!”
Vergessen wir nicht, dass Israel wegen 2 entführten Soldaten in Libanon einmarschiert ist und das halbe Land in Schutt und Asche gelegt hat.

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28. Oktober 2007 20:43

Des Despoten Atatürks eifrige Kinder lobpreisen diesen allzu vorschnell.

Harry LeRoy (Cimon)

Nun Herr oder Frau Kaya, Attatürk ist nichts weiter als ein Despot der sich in die Hüllen der Demokratie gewickelt hat; seinen Staat könnte man allenfalls als „gelenkte Demokratie“ bezeichnen, aber selbst Putins Russlands ist freier als es Atatürks Staat jemals war; wie sagte doch der große Demokratiekenner Stalin einmal: „Diejenigen, die wählen entscheiden nichts, diejenigen, die die Stimmen auszählen, entscheiden alles.“

Den Hinweis auf die deutsche Vergangenheit, die nicht notwendig auch die meinige sein muss, verbitte ich mir mit Nachdruck: Lässt man die deutsche Geschichte mit der Republikgründung 1949 beginnen, wie Sie dies mit der Türkei tun, so hatte auch Deutschland nie einen Despoten. Nimmt man dagegen die deutsche und türkische Geschichte als Ganzes, so wurde Deutschland einmal von einem Despoten regiert die Türkei aber über 95% ihrer Geschichte von unumschränkten Despoten beherrscht.

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28. Oktober 2007 20:00

Paraleluniversum Türkei

Astyagan Shur (X_Shur)

Wer die Beweise die Unterdruckungen, Vervolungen, Ermordungen, und alle mögliche Verbrechen des türkischen Staates in Kurdistan fragt und wissen will muss in Kurdistan eine Reise machen. Da kann man feststellen was die Wahrheit ist.
In Kurdistan gibt es paramilitäre Dorfschützer der aus Kurdischen Dorfbewohner bestehen. Diese Bewaffneten Dorfbewohner wurden ab 1985 in Kurdistan gegen die PKK gegründet. Sie sind auch Kurden. Diese Menschen haben sich unter Unterdrückungen gezwungen die Waffen zu nehmen und alles tun was der Staat von denen auffordert. Sie nehmen teil, bei der militäerische Operationen, Demonstrationen, usw. gegen die PKK.
Vergleichen von PKK und Al-Kaida ist eine absurde türkische trug. Es ist lächerlich. Viele Menschen die PKK kennen wissen dass das die Wahrheit nicht entspricht. PKK ist bewaffnet. Das ist OK. Aber nur gegen türkische Militär. Die PKK will di Demokratie in Kurdistan und gesamte Nahe Osten was aber Al-Kaide da gegen ist. PKK plant keine globalen Attentaten gegen Zivilen unschuldigen Gegensatz zu Al-Kaida.Das ist die Wahrheit, heutige t. Regierungsmitglieder und Anhänger tragen potenziale Terrorrgefahr und haben alle versteckte Al-Kaida-Sympatie. Das weist heute alle Menschen die Vernunft haben.

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28. Oktober 2007 19:59

@LeRoy

Danyal Kaya (dkaya)

Es scheint mir fast unmöglich, hier einige Leser mit guten Argumenten überzeugen zu wollen, wie es Dr. Ali meiner Meinung nach sehr vorbildlich tut.

Deswegen nur eine kurze Bemerkung zu dem Komentar von LeRoy, der den ersten GEWÄHLTEN Präsindenten der Türkei als Despoten bezeichnet.

Ich denke Sie sollten wissen( und ich denke Sie wissen es eigentlich auch ganz genau) , dass die Türkei keinen Despoten in Ihrer Geschichte hatte. Da sollten Sie wenn schon in Ihrer eigenen Vergangenheit herumstöbern...

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28. Oktober 2007 18:33

Anti-Kurdische Kampagne in der Türkei und Auslanddiplomatie

Astyagan Shur (X_Shur)

Plötzlich, seit einigen Monaten hat sich türkische Staat von Täter in eine Opfer umgewandelt komischerweise.
Leider es gibt in der Türkei die sich in EU beitreten will eine ungeheuere Kurdenfeindshaftpolitik der durch Türkische Staat, Medien und Regierung Hand in Hand, engagiert und gefördert wird. Noch gestern hat der Generalstabchef beim seinem Presseerklärung zu den Kurden, bedrohlich „Wir werden euch so Leid antun die ihr nicht mehr vorstellen können “. Ist jetzt ein normaler Menschverhalten? Mehr als ein Woche machen fast alle staatliche und private Fernsehsender Spendenkampagne für Armee und für die Familien der gefallenen Armeemitglieder. Inder alle Schulen werden sogar die Grundschulkinder gezwungen und angefordert an der Spendekampagne teilzunehmen. Schüller, einschließlich Grundschulkinder wurden/werden zu Protestierungen die PKK geschleppt. Kann man das vorstellen dass die Kinder von der Staat bzw. Generalstabchef für seine schmutzigen Pläne ausgenutzt werden. In der großen türkische Städte wurden/werden Kurden gelyncht. Die die Kurden fahrende Interstadtbusse wurden/werden gesteinigt. Es hersch einer reine Kurdenfeindschftkampagna. Herr Erdogan macht diplomatische Seite dieses UnterwerfungKonzeptes.

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28. Oktober 2007 18:28

Diskussionskultur bei Tükeirelevanten Artikeln

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Bedauerlicherweise führen Artikel zu türkeirelevanten Themen (aber auch einger andere Länder des Orients) zu hitzigen und kontroversen Kommentaren von Lesern aus entsprechenden Ländern.

Haben Sie sich nie gefragt, warum Artikel aus Italien oder Polen nie staatsfeindlich aufgefasst wurden, obwohl die Politik aus beiden Ländern in den letzten Jahren zu Kopfschmerzen führte?

Das die Politik der Türkei auch bezüglich den demokratischen und gesellschaftlichen Problemen nie eine Kritik an dem Land per se ist, sollten Personen mit entsprechendem Migrationshintergrund verstehen können, besonders nach einem langen Aufenthalt in Europa.

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28. Oktober 2007 18:26

Endlich Wach..

tarkan tan (tarkan-tan)

Liebe Türkei,es sind über 170 Länder auf der Welt,die nicht zu Eu gehören.Die Eu will nur eines,was die im Jahre 1924 verpassten Teilung er Türkei neu zu erreichen.Der Hass in ihren Herzen kommt wieder stärker zum erscheinen..Obwohl die Pkk offiziel als Terroorg eingestuft wird,tut kein Land einen zu verhaften.
Immer desgleichen:Versuch doch bitte alles diplomatisch.
Warum versucht die Eu das nicht in Afganistan oder mit El Kaida nicht?
Hört nicht auf Eu,na und sind wir eben das 171 te Land..
Aber dann bitte wie Iran sein..Westen hassen..andere Sprache verstehen sie nicht.
Der Westen ist der grösste Terrorist,sie veranstallten in Afrika in5% Sterne Hotels mit 7 Menü-Gänge:wie und was man gegen Hunger tuen kann..Während draussen die Leute hungern..
Der Westen kann nur überleben,wenn sie anderen das Blut aussaugen kann ,sonst nichts..

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28. Oktober 2007 18:06

abendländisch-christliche Kulturkreis

Harry LeRoy (Cimon)

Die Werte denen Europa heute huldigt entstammen aber keineswegs der Aufklärungsepoche oder gar dem Christentum; die Volksherrschaft als Regierungsform und die Freiheit des Individuums entstammen dem antiken Griechenland, so wie die republikanischen Prinzipien, der Staat überhaupt und das Recht ohne das römische Vorbild nicht denkbar wären. Das Christentum schuf aber ein einheitliches Bewußtsein für das Abendland, über alle Völker- und Sprachgrenzen hinweg. Der Gedanke einer europäischen Einigung wäre ohne die Vorstellung der Christenheit nicht denkbar und dies sagt ein erklärter Antagonist des christlichen Glaubens- und Menschenbildes; mag man der christlichen Kirche auch ihre Machtgier, besonders im Mittelalter vorhalten, so war doch ihre institutionelle Verfasstheit in der Völkerwanderungszeit ausschlaggebend für die spätere Trennung von Staat und Religion. Nebenbei haben viele Aufklärer keineswegs mit dem Christentum und dessen Werten gebrochen, die Idee der universellen Menschenrechte entspringt zu nicht geringen Teilen der christlichen Lehre. Auch dafür ist die christliche Prägung Europas ursächlich; in der Türkei erfolgte die Nachahmung westlicher Werte aber nur auf das Machtgebot des Despoten.

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28. Oktober 2007 17:32

Europäische Spätaufklärung

M. Ali (Ali77)

Gebetsmühlenartig wird von einzelnen Damen und Herren aus Europa von sogenannter "christlicher Prägung" sowie "christlichen Werten" gesprochen und insbesondere dann, wenn es um Begriffe wie Menschenrechte und Humanismus geht, die diese förmlich gepachtet zu haben scheinen.

Wenn Herr LeRoy denn seine Wertediskussion unbedingt historisch begründen möchte, dann soll er doch bitte in dieser Epoche anfangen, denn die Werte, die wir heute für unveräußerlich halten, haben in Europa erst hier ihren Anfang und entstanden erst nach der Emanzipation von der Kirche und Religion. Und zwar nicht wegen sondern trotz "christlichen Prägung". Die Epoche heißt übrigens Aufklärung.

Dr. Ali

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28. Oktober 2007 16:37

Die PKK ist nur Resultat

Astyagan Shur (X_Shur)

Was türkische Staat den Kurden gemacht und zugefügt hat:
1921-1945 wurden mehr als 500.000 Kurden ermordet und mehr als 1 Million ins Exil nach Westen verbannt. Während des Militärputsches 1980 aufstieg der Kurdenvernichtung. Gesamte Schulen in Kurdistan wurden Gefängnis und Folterstationen. Alle Erwachsene über 18 wurden gefoltert. Mehrere Frauen wurden vergewaltigt und getötet die als Selbstmort veröffentlichtre. Mehrere tausende mussten Jahrzehnten im Gefengnis verderben. Mehrere 100 Tausende mussten für immer das Land verlassen. Folter im Gefängnisse, willkürliche Staatterror überall im Kurdistan. Unter diese Bedingungen entstand die PKK. Allein 1992-1997 wurden mehr als 5000 Dörfer in Kurdistan von Staat zerstört, Wälder wurden verbrannt, und mehr als 3 Millionen Menschen gequält gezwungen Kurdistan zu verlassen. Verhaften, Gründung der paramilitärischen Mörderorganisationen, 10 Tausend Mord von unbekannten Täter(!), Wild und brutale Behandlungen, usw. Türkische Staat wurde vor einigen Jahren verurteilt in Strasbourg beim E. Gerichthof. Der Fall war Bewohner einem Dorf wurde von Armee gezwungen unter Todesdrohung und -angst ihre Exkremente zu essen. Die PKK-Kämpfer wurden in Teilen zerrießen.

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28. Oktober 2007 15:51

Schweres Geschütz wird hier aufgefahren...

Harry LeRoy (Cimon)

Es ist eine Dreistigkeit sondergleichen, diejenigen, die der Meinung sind, die Grenzen der europäischen Union seien durch das christlich geprägte Abendland zu definieren, als Rassisten zu verunglimpfen! Zuerst kann die Ablehnung einer Religion niemals rassistisch sein, Religionen sind eben keine Rassen. Außerdem bedeutet die Ablehnung eines EU-Beitritts wegen der religiösen und kulturellen Unterschiede keine Abwertung einer Religion per se. Die Meinung die EU sei schon durch die verschiedenen christlichen Konfessionsprägungen heterogen genug und bedürfe nicht noch eines kulturellen Fremdkörpers ist wohlbegründet. Wären die Türken Christen, so stünden sie dem abendländlichen Kulturkreis vermutlich ähnlich nahe wie Russland und wären somit zumindest ansatzweise mit den antiken Wurzeln Europa, dem Humanismus und der Aufklärung in Kontakt getreten, dies ist aber nicht der Fall. Die „Westorientierung“ der Türkei ist das Werk des Despoten Atatürks und wird nur solange Bestand haben wie dessen Schildwache darüber wacht; in jüngster Zeit ist es aber den religiösen Eifern gelungen aus Atatürks angehimmelten Wert selbst Waffen gegen dessen Totenwache zu schmieden (sprich die Demokratie zu instrumentalisieren).

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28. Oktober 2007 14:24

Türkei will nicht in die EU

haydar cicek (jenga500)

Die EU ist sowieso ein Club von christlichen Ländern. Die Türkei sollte definitiv nicht in die EU. Letzte Umfragen in der Türkei bestätigen auch, dass nur 40% der Bevölkerung überhaupt einen EU Beitritt unterstützen. Die Türkei hat genug Alternativen, z.b. eine Gemeinschat mit Syrien, Iran und Russland oder gar mit arabischen Ländern. Die Türkei braucht die EU nicht. Eine EU, die die Türkei im Kampf gegen die PKK nicht unterstüzt, brauchen wir sowieso nicht.

Ich finde es lächerlich, wenn die EU immer als eine Art " High Quality Club" dargestellt wird. Die EU wird mE in 10 Jahren sowieso zerfallen-

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28. Oktober 2007 14:23

PKK kämpft für die Rechte der kurden

Elijah Elijah (Freeman01)

Die Türkei hat PKK selbst produziert, in dem sie Kurden unterdrücken, vertreiben, verfolgen.
PKK Mitglieder sind Freiheitskämpfer, aber leider in der EU haben sie Terror-Aktionen durchgeführt.
Ihr Kampf gegen die türkische Herrschaft ist und bleibt legitim.
Seit Jahrzehnten treiben die Türken eine massive und terroristische Politik gegen Kurden, in dem sie mind. 4000 kurdische Dörfer den Boden gleich gemacht, die Kurden umgesiedelt, die Kurdengebiete gezielt vernachlässigt, Minderheitesrechte verweigert.
Es ist abscheulich Alkaida mit PKK zu vergleichen.
PKK ist Symptome innere türkische Probleme. PKK-Ziele sind die Kurden zu befreien.
Alkaida ist eine globale Terroristische Organisation. Sie richtet sich gegen die gesamte zivilisierte Welt.

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28. Oktober 2007 13:51

Wolfer im Lammpelz = Türkische Staat(Generalstab), Regierung und Medien -4

Astyagan Shur (X_Shur)

Kurdenhass überall. Irakischer Staatspräsident wird gehasst weil nur einer Kurde ist. Nordirak Kurdistan ebenso. Diese Hass wird so unverschämt verbreitet, als ob die ca. Million Kurden nicht in der Kurdistanteil der unter türkische Territorium leben. 24 Stunde Leben die sich über Kurdenvernichtung basiert. An der irakische grenze sind ca. 400.000 Soldaten der türkische Armee, mit Tank, Panzer, Hubschrauber, Kampfflugzeuge und alle mögliche schwer Waffen stationiert. Ist diese Armee nur gegen mit dem Kalaschnikow bewaffneten 3.500 PKK-Kämpfer? Türkei will ganzen Nordirak besetzen. Es geht zuerst Kurdenunterwerfung dann Erdöl in Kirkuk und Musil. Es ist ein langfristiges Vernichtungskonzept der Kurdenidentität. Elend in Kurdistan, infolge dessen Auswanderung, lassen die Kinder ohne Bildung und Ausbildung, Verbreitung der Drogenabhängigkeit, und darauf noch Terror sagen. Was ist jetzt Terror? Der türkische Kanzler will die Kurdenrechte als Terrorakten zeigen, trügerisch damit die alle Missetaten und Niederträchtigkeiten die dem Kurden gemacht haben und noch weiter machen wollen zudecken und verstecken. Die wollen dass die Kurden sich Selbstverleugnen. Türkische statt muss irgendwann verurteilt werden als Menschenververscher.

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28. Oktober 2007 12:20

Sehr geehrte Volkerrechtskundler, sehr geehrte FAZ-Leser

M. Ali (Ali77)

@Dellisch: Gerne dürfen Sie Ihre Behauptung, die türkische "Aktion" sei völkerrechtswidrig belegen. Zur Lektüre empfehle ich Ihnen dabei die Veträge von Lousanne.

@LeRoy: Kurdischstämmige Türken haben die vollen Rechte als türkische Staatsbürger. Kann man das als türkisschtämmiger Deutscher in Deutschland behaupten?

@Rüger: Wussten Sie dass zu der von Ihnen genannten "türkischen Politikerkaste" und ihrer "anti-kurdischen Politik" Kurden angehören? Wissen Sie eigentlich wieviele kurdische Ministerpräsidenten die Türkei regiert haben? Ist Ihnen bekannt dass die meisten zivilen Terroropfer und viele der gestorbenen türkischen Soldaten im Kampf gegen die PKK Kurden sind?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ali

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28. Oktober 2007 12:09

EU ist Anlaufstelle aller Terrorvereinigungen

Ramazan Kodaman (rami85)

Da bleibt sich die EU wieder einmal ihrer Haltung treu.
Einfach alles dulden,bis einestages wieder 2 Türme von Terroristen in die Luft gejagt werden.
Die PKK darf hier ganze Stadien mieten,um für ihre Zwecke zu werben und wo bitte ist die EU???Es ist allgemein bekannt,dass die Kurden tatsächlich jahrzehnte lang vom türk. Staat ignoriert wurden,aber jedesmal wenn es einen Aufschwung in der Region gibt,werden Anschläge gegen türkische Einrichtungen etc. verübt.Das sollte doch nun jedem klar werden,dass die PKK diese Krisen braucht,um selbst nicht unterzugehen.Eines der Hauptziele der PKK ist doch die Region in Armut zuhalten.So funktioniert nunmal der Terror.Verbreite Angst und Schrecken,so bist du present und bekommst neue Rekruten.Im falle der PKK funktioniert das gerade zu himmlisch.Denn je mehr die (türk.)Medien darüber berichten,desto mehr wird ein Zorn heraufbeschwört,der wiederum von nationalistischen Türken genutzt wird,um das türk. voll gegen alle Kurden zu hetzen.Aber genau in diesen Zeiten müssen Türkei und EU eng zusammenarbeiten,damit nicht noch mehr junge kurdische reingelegt werden,um für etwas zu kämpfen,das niemals Realität sein wird.Mal im ernst: 3-5 tsd. PKK Kämpfer gegen das 2. größte NATO Heer (500.000)!?!?

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28. Oktober 2007 11:37

Die EU muss ihre Türkei-Politik überdenken

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Das Modell der EU, Reformen und Demokratisierung gegen Wirtschaftshilfe und Partnerschaft zu erkaufen ist de facto gescheitert.

Von der Lage der Christen in der Türkei bis zum von der türkischen Armee völkerrechtswidrig besetzte EU-Territorium auf Zypern, nichts bewegt sich!

Das Verhältnis zu anderen Ländern des Nahen Ostens ist wesentlich besser als zur Türkei, die keine Gelegenheit auslässt, die EU zu denunzieren und zu provozieren.

Wir müssen uns fragen, ob diese Politik so weitergehen kann, und was am Ende steht.

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28. Oktober 2007 09:26

SAMMELPUNKT DER KURDEN

ALMAS GHANDI (ALMAS.GHANDI)

DER VANSEE LIEGT IM OSTEN DER TUERKEI. VON DEN 10 MILLIONEN KURDEN IN DER TUERKEI LEBT EIN GROSSER TEIL IN DEM GEBIET UM DEN VANSEE. DIE KURDEN, DIE VERSTREUT IN DEN GEBIRGSREGIONEN DES IRAN, DES IRAKS, SYRIENS, DER TUERKEI LEBEN, BILDEN WELTWEIT DIE GROESSTE ETHNISCHE GRUPPE, WELCHE KEINEN EIGENEN NATIONALSTAAT HAT.

AUFSTAENDE, DIE EINE AUTONOMIE ZUM ZIELE HATTEN, WURDEN BISHER OFT BLUTIG NIEDERGEWORFEN.

WARUM SOLLTEN DIE KURDEN AUF EINEN EIGENEN NATIONALSTAAT VERZICHTEN?

BIS DAHIN WIRD DER FREIHEITSKAMPF DIESER ETHNISCHEN GRUPPE (ES SIND WOHL 25 MILLIONEN MENSCHEN) WEITERGEHEN.


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28. Oktober 2007 07:11

Mit Anwürfen wie sie Erdogan vollzieht

Hanspeter Bühler (Napoleon3)

beweist die Türkei eine Mentalität die klar rückläufig ist. Gerade an die Türkei deren Jurisprudenz noch anarchische Züge aufweist (siehe auch Marco Weiss!!) sollten PPK-Freiheitskämpfer ausgeliefert werden! Wo stehen wir denn in Europa! Solche humanistisch unterentwickelten Geister wie Erdogan kann man doch überhaupt nicht ernst nehmen. Die Leugnung des Armeniergenozids passt ebenfalls in diese Mentalität. Es passt gut zu den vielen westlichen Politikern die aus welchen opportunistischen Gründen auch immer mit solchen Leuten überhaupt noch eine Diplomatie unterhalten.

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28. Oktober 2007 04:33

Die Turkei ist "mutwillig" verprellt

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also die Turkei muss sich verprellt vorkommen, wenn man Wunsche der EU-Staaten erfullt und auch daran hart arbeitet und auch im Kampf gegen die PKK erfullte man Wunsche der EU, denn man hielten die Waffen im Schrank. Irgendwann platzt der Turkei naturlich der Kragen und denke, Mr Erdogan hat vollig recht. Staaten, die jetzt auf die Turkei wegen des Einsatzes von Gewalt kritisieren, sollten sich zurucknehmen, denn sie haben wieder und wieder der Turkei Versprechungen gemacht und nicht eingehalten, so wie immer. und das geht so nicht.

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28. Oktober 2007 00:58

die türkei versteht langsam aber sicher...

Mehmet Mantikli (logisch74)

...das sie eine grössere rolle spielen könnte im nahenosten und somit in der weltpolitik,wenn sie nicht in die eu kommt.! denn die zeit ist reif und der weg zur mittelmacht in der region bietet sich einfach an.! nur die türkei muss mut haben und auf dessen strategie sich in ihrer entscheidung unabhängig machen.! der weg der türkei ist seit mehr als 80 jahren den westen zugewandt. nur der westen war und ist im bezug auf die türkei immer zweizungig gewesen,mit doppelmoral haben sie die türkei immer hingehalten. das und was alles sich im nahen-osten entwickelt hat , mag sein das es im intresse des westens ist, aber es geht in erster hinsicht auf die kosten der länder dort.! iran, syrien,türkei fühlen sich in ihrer existens bedroht und DAS ZU RECHT.! die europäer reden schon von pkk als die kurden, demempsprechend ist die rede von "attacken der kurden auf die türkei" ..."die türken haben den kurden krieg gedroht", den der westen will wie vor 60-70 jahren die grenzen der staaten im nahenosten neu gestalten.! DAS IST DIE WAHRHEIT und dem entsprächend muss türkei handeln.! türkei muss auf der höhe sein und aufpassen das nicht in türkei der bruderkrieg angestachelt wird, wie im irak.! mit iran kann sie die musik im nahenosten bestimmen.!!

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27. Oktober 2007 22:42

EU läßt die Türkei im Stich

Bahri Berlin (Bahri)

Ganz schön lange hat es bis zu dieser Erkenntnis auch bei Erdogan gedauert. Es ist nicht einmal mehr ein offenes Geheimnis, dass die PKK ihren Terror über Drogenhandel, Schutzgelderpressung und Menschenhandel aus der EU mit der Duldung der EU finanziert. Wer da noch an das Märchen glaubt, dass die PKK um die "Freiheit des kurdischen Volkes" in der Türkei glaubt, der ist entweder blind oder hat ein eigenes Interesse am Drogenhandel, Schutzgelderpressung und Menschenhandel oder er hat ein starkes Interesse an einer instabilen Türkei. Der letztere Punkt eignet sich nämlich hervorragend auch als Argument zB gegen den Eintritt der Türkei in die EU und gewährleistet die Abhängigkeit der Türkei von der EU. Dass der moderate Erdogan jetzt wie es scheint persönlich enttäuscht von der EU ist, ist nachvollziehbar. Immerhin hat er alles auf die Karte EU gesetzt und ist dabei einen beispiellosen Schmusekurs gefahren. Diese Hoffnung EU hat ihm in der Türkei den Wahlsieg gebracht, im Südosten der Türkei in manchen Gemeinden sogar bis zu 90 % der Stimmen. Nun muss er aber feststellen, dass diese Stabilitätsfaktor EU, den sich Erdogan herbeiträumen will, von der EU gar nicht gewollt ist und nie gewollt war und niemals gewollt werden wird.

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27. Oktober 2007 22:04

Kurdische Absichten unberücksichtigt

Micha Sarakakis (s-sao41)

Der Beitrag lässt unberücksichtigt, dass die Kurden der PKK-Organisation seit geraumer Zeit, nunmehr offiziell seit dem Jahr 2005, von ihrer Vorstellung der Gründung eines unabhängigen Kurdenstaates abgerückt ist. Vielmehr steht im Vordergrund des Kampfes die Stärkung der Rechte der Kurdischen Minderheit in der Türkei und den angrenzenden Kurdengebieten des Irak und Irans.

In der aktuellen Situation verstärkt die repressive Politik der Staaten, die von der kurdischen Frage betroffen sind, die antidemokratischen Tendenzen in der Region. Die Lösung der kurdischen Frage kann hingegen zu einem Katalysator für die Demokratisierung dieser Staaten werden. Deshalb wird eine demokratische Lösung der kurdischen Frage eine gewaltige Demokratisierungsoffensive auf regionaler Ebene einleiten.

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27. Oktober 2007 22:02

Übersehen

Erol Güngör (erolg)

Die Leser übersehen, dass Kurden in der Türkei gleichberechtigte Bürger sind und die meisten von ihnen die PKK nicht unterstützen. Die PKK ist eine terroristische Organisation, die in fast allen Ländern verboten ist. Was trennt die Länder die diese Organisation unterstützen von den Ländern wie Lybien, Syrien, etc., von denen wir behaupten, dass sie die Terroristen unterstützen.
Die PKK hat u.a. ihre Einnahmequellen in Deutschland, indem sie von Kurden in Deutschland Schutzgeld erpresst und Drogen verkauft. Die Kommentatoren, die die PKK mit den Kurden gleichsetzen und mit ihren Schriften verteidigen, scheinen auch die Vergiftung deutscher Kinder mit Drogen von diesen zu akzeptieren.
Alleine, dass man eine andere Volkszugehörigkeit besitzt berechtigt nicht zur Seperation. Es gibt fast kein Land in Europa, in dem nicht Menschen mit unterschiedlicher Herkunft als Staatsbürger leben. Trennung ist keine akzeptable Lösung. EIne demokratische und gleichberechtigte Miteinander ist besser für alle Seiten. EIne wirtschaftlich wachsende Türkei mit mehr Demokratie und EU Mitglied, ist gut für Europa und alle Menschen, die dort leben.
Entweder akzeptiert man die PKK als terroristische Organisation oder nicht. Dazwischen gibts nicht.

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27. Oktober 2007 21:15

Türkei könnte die Situation entschärfen.......

wolf haupricht (emilgilels)

......., jedoch ist es in den Augen der türkischen Öffentlichkeit unmöglich, den ersten Schritt auf die Kurden zu, zu unternehmen.
Das passt nicht in das türkische Staatsverständnis, Fehler zuzugeben.
Die Kurden haben sich gefälligst unter zu ordnen, weil sie nicht die Herrscher sind, sondern sich dem Stärkeren, dem Osmanischen Reich, zu ergeben hatten.
Für ein eigenständiges Volk, die Kurden, stolze Ureinwohner dazu, ein unlösbares Problem.
Die Türkei hat nach meiner Ansicht es nie versucht, mit friedlichen Mitteln diesem menschlichen Anliegen entgegen zu kommen.
Solange dies von der Türkei ignoriert wird, wird es keinen Frieden geben.
Und mit jeder Gewalttat, die sich dann hochschaukelt, entfernt man sich von einer friedlichen Lösung.

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27. Oktober 2007 20:44

@ Tobias Rüger

Nazim Cetin (NazimCetin)

Liebe/r Kommentator/in,
verstecken Sie sich nicht hinter einem alias zur Verbreitung ihrer Chuzpe einer türkischen Kolonialherrschaft in einem Land, welches nicht existiert. Mir erschließt sich der kausale Zusammenhang Ihrer Behauptung nicht.

Ebeno verhält es sich mit Ihrer weiteren Ausführung. Sie behaupten, die Aufforderung der Türkei an ihre "Freunde" sie im Kampf gegen die terroristische Organisation PKK zu unterstützen, ist eine gewohnt freche Behauptung der türkischen Politiker-Kaste, ihre anti-kurdische Politik zu unterstützen. D.h. der Kampf gegen die Terrororganisation PKK richtet sich kollektiv gegen alle Kurden, wodurch Sie alle Kurden zu Sympathisanten der Terrororganisation PKK deklarieren. Ich bin überzeugt, dass Sie sich hierin gewaltig irren.

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27. Oktober 2007 20:30

EU braucht die Türkei

cesar karli (karlimen)

Trotz der antitürkischen Stimmungen in der EU-Bevölkerung, müssen die Aliierten der Türkei bei ihrem Kampf gegen diese terroristische Gruppierungen helfen.
Es hilft nicht, die Türken allein zu lassen. .

Trennt Euch von Eurem Rassismus. Wenn die Türken alle Christen wären, gäbe es in Europa eine ganz andere Diskussion.

Sichere Türkei = sicheres Europa!

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27. Oktober 2007 20:26

USA und EU dürfen Kriege führen, Türkei nicht?

Meut Hässler (Haesller)

Es ist geradezu lachhaft, dass man Terror gegen die Türkei gutheißt und selber aber rein gar nichts duldet. Man erinnere nur an den Irak oder an Afgahnistan. Zumindest in Afgahnistan war sich die EU einig und beteiligte sich am Kampf gegen "Terroristen". Nur die "lieben" PKK-Leute sind Rebellen, die auch nicht davor scheuen, mal eine Bombe in Izmir, dann eine in Istanbul und auch mal eine im Herzen des türkischen Tourismuses, in Antalya hochgehen zu lassen. Einige scheinen in dieser Sache wirklich überhaupt keinen Einblick zu haben. Die Türkei bestreitet nicht, dass Kurden auch zum Land gehören, aber diese sollen sich verbal einbringen, nicht durch schiere Gewalt. Und solange es die PKK gibt, die ihre Ziele nur durch Tötung von türkischen Soldaten und Zivilisten sowie auch Touristen versteht, so darf man sich nicht wundern, wenn dieses Land auch Gebrauch von ihrer potenten militärischen Macht machen will. Ich denke dazu haben sie ein Anrecht. Immerhin ist es das Nachbargebiet, dass es zu stabilisieren gilt. Bei den USA und anderen europäischen Staaten handelt es sich nicht mal darum, trotzdem wütet man in Asien wie es nur geht. Verstehe diese Logik wer will...
Übrigens hilft die türk. Republik seinen Verbündeten in Afgahnistan.

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27. Oktober 2007 19:17

Türkei bewegt sich weg von Europa

Wolfgang Dellisch (anthony2)

Erwartet sich Erdogan tatsächlich den Beistand der EU bei völkerrechtswidrigen Aktionen, wie dem Angriff auf den Irak?Hoffentlich fällt bei den sog. Europäischen Eliten endlich der Groschen, dass wir mit der Türkei in der EU nur zusätzliche Risken im Nahen Osten heraufbeschwören. Die Völker Europas, meine ich, haben kein Interesse in einen weiteren Hexenkessel zu geraten. Davon gabs im 20.Jhdt. allzu reichlich.

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27. Oktober 2007 19:14

rebellische FAZ

Harry LeRoy (Cimon)

Meine Güte! Die FAZ wird ja richtig subversiv, ob dass wohl am neuen Layout liegt? Obwohl die PKK von allen maßgeblichen Akteuren der Weltpolitik als „Terroristen“ bezeichnet werden, benutzt die FAZ unverblümt den faktischkorrekten Terminus „Rebellen“. Aber zum Thema: Ich möchte mich meinem Vorkommentartor anschießen: Die EU lässt die Kurden im Stich. Wenn sich die EU dazu durchgerungen hätte, vor Eröffnung der Beitrittsverhandlungen darauf zu bestehen, dass den Kurden die, ihnen als nationaler Minderheit nach europäischen Maßstäben, zustehenden Rechte erhalten hätten, so gäbe es dieses Problem wahrscheinlich heute nicht. Die PKK erhält ja ihren Zulauf überwiegend durch die Unterdrückung der Kurden in der Türkei.

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27. Oktober 2007 17:58

EU lässt Kurden im Stich

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Die Kurden haben die Türken nicht darum gebeten eine koloniale Herrschaft über sie auszuüben. Der türkische Staat täte gut daran, diese einfachen Zusammenhänge in produktives Handeln umzusetzen, sprich sich aus Kurdistan zurückziehen und dessen Bewohner in Ruhe zu lassen.
Dass die EU die Türkei in ihrer anti-kurdischen Politik unterstützen sollte ist eine gewohnt freche Behauptung der türkischen Politiker-Kaste

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