Das Kosovo ist “ein einzigartiger Fall, der eine einzigartige Lösung verlangt“

Kosovo am Ziel

Weiter Weg bis zur echten Selbständigkeit

Spezial Die Unabhängigkeitserklärung ist zwar nur die zweitbeste Lösung, aber auch der einzig richtige Weg. Nun jedoch spielt sich Moskau als Schutzpatron des Völkerrechts auf, obwohl es eine andere Lösung selbst vereitelt hat. Nur die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft bietet dem Kosovo eine Perspektive.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Februar 2008 11:36

An Markus Teuber: Welche Freiheit wird hier beschränkt?

Felipe E. (felipo)

Welches Menschenrecht soll den hier verletzt sein? Jeder der sich in einem Land nicht wohlfühlt kann es jederzeit verlassen.

Ein selbsterklärter Souverän kann keine Menschenrechte geltend machen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
20. Februar 2008 09:54

Konflikt bleibt weiterhin bestehen.

Felipe E. (felipo)

Es mögen noch so viele Staaten den Kosovo als unabhängigen Staat anerkennen, für die Serben und auch für andere Staaten wird es eine serbische Provinz bleiben! Das hat auch nichts mit sturem Nationalismus zutun, sondern eine Ansicht, die von jedem Serben/ jeder Serbin vertreten wird!

Die Eingliederung des Kosovos hat nichts (mehr) mit der Idee von "Großserbien" zutun. Historisch gesehen wurde das Amselfeld den Serben im Osmanischen Reich weggenommen. (Wenn man schon auf die Hin- & Herspielchen eingehen möchte!)

Es widerstrebt mir immernoch daran zu glauben, dass eine ethnische Mehrheit in einer Landesprovinz sich einfach das Recht nehmen kann, sich abzukapseln und sich für unabhängig zu erklären. Ein erschreckender Gedanke, wenn ich nach Catalonien, dem Baskenland oder dem Libanon schaue.

Verlierer ist in jedem Fall die EU und ihre Staatsbürger. Die Kosten für den (Wieder-)Aufbau, die Kriminalität, etc. und die USA hat bekommen, was sie will: einen Standfuß im Balkan. . .

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
19. Februar 2008 12:00

Wer keine Ahnung hat sollte lieber schweigen

V. K. (Kosova-4-ever)

"Wir haben es geschafft" Thank you USA + UK, Danke Deutschland, Merci France!

Kosovo wurde nicht den Serben weggenommen, sondern den Kosovaren zurück gegeben! Das war auch höchste Zeit!

Der NATO-Eingriff war notwendig, oder darfst du deine Kinder, die du ja selbst auf die Welt setzt und wirklich dir gehören, umbringen und misshandeln wann Dir danach ist? Serbien hat sich das selber zuzuschreiben, sie wählen immer die falschen Leute an die Macht. Kosovo hätte heute keinen eigenen Staat wenn Sie Zoran Dzindzic nicht ermordet hätten. Sie wählen nur die, die Unterdrückung und Blutvergießen versprechen und gegen die ganze Welt sind.
Es ist an der Zeit, dass die Serben aufwachen und die Realität einsehen. Jugoslawien/Großserbein ist (bittere)Geschichte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
19. Februar 2008 11:34

Die EU Spitzen

Jozef Nasch (coronet)

haben nicht nur die Buechse der Pandora aufgemacht, aber sind bereit auch alle die Suenden saftig finanzieren.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
19. Februar 2008 09:29

EU man kann nur gratulieren

Sergej Maslow (maslovss)

Also, ich kann EU nur gratulieren. An der Suedgrenze der EU ist ein neuer "europaeische" Staat errichtet. Und zwar der Staat, aus denen in Europa die Kriminalitaet, Drogen und andere "Reizen" exportiert werden. Die Europaeer wissen noch nicht, dass sie mit eigenen Haenden die Buechse der Pandora aufgemacht haben.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
19. Februar 2008 01:15

Kosovo am Ziel

Kosovar Morina (kosovar)

...Eure bedenken das Kosova wirtschaftlich nicht überleben kann, muss ich stark widersprechen, wenn dem so wäre, wie kann es sein das wir in Europa trotzdem überlebten konnten trotz Unterdrückung und trotz dauerhaften kriege? Jetzt im Frieden wird es wesentlich leichter sein zu überleben. Auch wenn serbische und slawische Völker dies nicht schmeckt, Albaner sind unsterblich. Und endlich siegt auch das Völker recht Europas und nicht das Völkerrecht Russlands und Chinas.

gruß

kosovar

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
19. Februar 2008 01:13

Kosovo am Ziel

Kosovar Morina (kosovar)

Ich hoffe Kosova ist ein Vorbild für alle unterdrückte Völker dieser Welt. Man sollte niemals den Kampf aufgeben gegen Tyrannei und Diktatur, es lohnt sich immer um seine Freiheit zu kämpfen. Alle die was gegen unterdrückten Völker haben sind Egoisten, mit welchen recht leben den andere Völker in Frieden und die unterdrückten Völker nicht? Ist es Völker recht wenn man andere gebiete mit Gewalt erobert und als seine eigene betrachtet? Ist es völkerrechtlich erlaubt Minderheiten zu unterdrücken, zu vertreiben oder zu massakrieren? Ich bitte euch, macht mal die Augen auf, habt ihr nicht gesehen was Serbien in Bosnien und Kosova angerichtet haben? Es gibt beweise das Serbien seit hundert Jahren Massen Vertreibung geplant und zum teil ausgeführt hat, (ihr könnt die türkische Regierung anfragen wie viele albanische vertriebene aus dem heutigen Bosnien, aus dem Süd Serbien und aus Griechenland in der Türkei geflohen sind) das soll ein recht statt machen dürfen? Deutschland musste den schaden der National Sozialismus teuer bezahlen, und die Serben sollen so was wiederholen dürfen? Ich bitte euch, denkt mal darüber nach bevor ihr so was kritisiert den das ist nicht fair, rechtens auch nicht, höchstens rechtsradikal....

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 23:50

Das Projekt ist zum Scheitern verurteilt

Markus Dübler (MDuebler)

Die ARD-Dokumentation brachte es auf den Punkt: "Es begann mit einer Lüge". Das völkerrechtswidrige Bombardement und jetzt die völkerrechstwidrige Anerkennung. Die Leidtragenden dieser Fehlentscheidungen werden am Ende die Albaner im Kosovo sein. Dieser Staat wird von keinem großen Balkanstaat anerkannt und damit ist dieses Unabhängigkeitsprojekt schon heute zum Scheitren verurteilt. Russland, Indien, China, Brasilien, Indonesien... und weit mehr als 100 Staaten werden das Kosovo nicht anerkennen, mehr als 2/3 der Welt. Welche Zukunft hat dieser Staat? Ist es nicht so, dass irgendeine Großmacht ein Interesse hat, z. Zt. dort präsent zu sein, koste es was wolle um dann eines Tages diesen Kriesenherd zu verlassen? Konfliktlösung made in USA. Serbien macht kein Geheimnis daraus, dass es eines Tages das Kosovo in den serbischen Staat reintegrieren möchte und wieder wird die Zivilbevölkerung die Leidtragende sein, aber "Wer Wind sät, wird Sturm ernten".

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 16:23

Kosovos einseitige Unabhängigkeiterklärung - ein unerfreulicher Schritt

Katharina Lange (Wolkenreich)

Würden die gleichen Maßstäbe an andere Konflikte angelegt werden, so hätte die Nato schon in ganz anderen Länder eingreifen müssen. Wo, war die Nato als die Kurden um Unabhängigkeit kämpften und von den Türken schlecht behandelt wurden? Wo, als die Tschetschenen um Unabhängigkeit stritten? Wo, als die Sudanesen die christlichen und animistischen Stämme im Süden des Landes brutal bekämpften, die sich vom islamischen Norden trennen wollten; usw.?

Zeigen Sie mir das Land, das mit Freuden Gebiete hergibt, die es einmal besessen hat! Außer der Teilung der Tschechoslowakei, wo eine Trennung friedlich verlief, fällt mir kein anderes Beispiel ein.

Der Konflikt in den 90iger Jahren war Teil eines langen Konfliktes, in dem keine Seite unschuldig ist. Der Angriff der Nato auf Serbien war rechtswidrig, da es sich um eine innerstaatliche Auseinandersetzung handelte.

Hat es Zukunft, ein Land zu schaffen, das sich wirtschaftlich nicht selbst versorgen kann? Wird es nicht zum Grab unserer Steuergelder?

Warum sollten die Serben der EU, die sich für den Verlust der wichtigsten kulturellen Stätten Serbiens einsetzte und sie zutiefst kränkte, je vertrauen?

Für die Folgen werden wir mitverantwortlich sein!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 14:41

Freiheit ist Menschenrecht

Markus Teuber (arathorn)

Seltsam,daß das Menschenrecht der Freiheit nicht für die Kosovaren gelten soll!
Und einen heuchlerischen Aufschrei bei all denen verursacht,die vorgeben,sich doch sonst so fest und allüberall für Freiheit einzusetzen .

Daß es der ehemaligen Sowjetunion nicht paßt,daß einer der letzten Finger,mit der sie ihren Griff nach Europa krampfhaft festklammerte,weggebogen wird,ist nur allzu "verständlich".
Und die Serben,die seinerzeit im Kososvo Massaker und ethnische Vertreibung veranstaltet haben und dafür bisher noch Rechenschaft schuldig geblieben sind,sollten sich allmählich überlegen,was sie irgendwann in der Zukunft sein wollen: ein Mitgliedsstaat in Europa oder weiterhin ein Vasalle des Kremel.
Sollten sie eines Tages Mitglied in Europa werden dürfen,dann wäre ihnen sowieso mehr Schuld erlassen worden,als eigentlich Rechtens ist.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 14:40

Kosova, dein Leiden hat jetzt ein Ende.

Arber Gega (arbergega)

Nach 100 Jahren Unterdrückung, des Mordens und der staatlichen Terrorismus der Serben gegenüber dem albanischen Volk findet man hier immer noch Pseudo-Demokraten die über gerne über Völkerrecht sprechen aber das Recht des albanischen Volkes nicht als solche verstehen.
Auf welchen Völkerrecht basiert die Trennung des Kosova vom albanischen Mutterland. Es basierte, vor rund 100 Jahren, auf den Wunsch der serbischen Faschisten unterstützt vom Russland.
Diese kann und wird nie die Grundlage eines Völkerrechtes sein.
Es ist das Gleiche als würde man einem Dieb das Diebesgut zusprechen auch wenn es lange gedauert hat.
Viele verwechseln hier Opfer und Täter.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 14:31

Immer wieder das Gleiche!

Janos Sin (Janos_Sin)

Schon bei den Verhandlungen zu Trianon haben wir gesehen, welche enormen Wunden gerissen werden können, wenn man einseitig einem Volk etwas diktiert.

Bis heute sind diese Wunden nicht verheilt von möglichen Lösungen ist man sowieso meilenweit entfernt. 1,5 Mio Ungarn leben auf ihrem ureigenem Gebiet, welches den Rumänien für ihre "Verdienste" nach dem 1.WK zugesprochen wurden. Nie, nicht einmal ansatzweise, wurde nach dem Ende des Sozialismus- Kommunismus darüber nachgedacht dieser Region eine Autonomie zuzugestehen.
Genauso verhält es sich mit den Ungarn in der Slowakei und der Ukraine.

Kosovo in die EU? Allein der Gedanke ist absurd!

Ein weiterer Subventionsstaat vom Reißbrett ohne Ressourcen, ohne jegliche wirtschaftliche Überlebensfähigkeit. Aber wir habens ja!

Die Folgen sind nicht zu ermessen. Alle Separatisten in Europa haben wieder Nahrung! Gratulation!! Wir setzten uns die Brandsätze in ganz Europa einfach selber. Wozu da noch eine Gefahr von außen?

Scheinheiligkeit soweit das Auge reicht!

In diesem Sinne, Gute Nacht Europa!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 12:30

Der Genscherismus mit seinen unabsehbaren Folgen

Peter Szameitat (MAKSAS)

Die uebereilte unnoetige diplom. Anerkennung von Slowenien und Kroatien durch D, statt Gesamtjugoslawien eine sofortige Annaeherung an die EU anzubieten, mit der selben Maxime die die EU im Kosovo nun durchfueheren will, hat unueberbrueckbare Gegensaetze im ehem. Jugoslawien geschaffen und war eine grandiose Steilvorlage fuer Clinton, die exzessive Ausweitung und Beherrschung der USA mit der NATO ueber Europa. Die einseitige Unabhaengigkeitserklaerung wider internationalen Recht und der UN wird zum Problemfall und Zerreisprobe fuer die EU. Fuer die Fuehrer der Separatisten in Europa und anderen Regionen in Eurasien ist das der Aufruf, dieser beispielhafte Loesung (Kosovo) zu folgen. Schon haben sich die Basken gemeldet, wenn man aber deren Beitrag der EAJ-PNV zum Europaeischen Konvent (von 2004) kennt, ist schlimmes zu befuerchten. So kann man nur hoffen, das Spanien bei einem klaren NEIN zur Unabhaengigkeit des Kosovo bleibt. Die USA sind ihrem Ziel mit der alten Doktrin "Teile und Herrsche", was wir noch im Irak, wie z.T. schon angekuendigt, und Afghn. noch erleben werden, naeher gekommen. Der russische Politologe Migranjan hat voellig recht, die Buechse der Pandora ist geoeffnet und fuehrt zu einer Welle der Instabilitaet.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 12:30

Der Genscherismus mit seinen unabsehbaren Folgen

Peter Szameitat (MAKSAS)

Die uebereilte unnoetige diplom. Anerkennung von Slowenien und Kroatien durch D, statt Gesamtjugoslawien eine sofortige Annaeherung an die EU anzubieten, mit der selben Maxime die die EU im Kosovo nun durchfueheren will, hat unueberbrueckbare Gegensaetze im ehem. Jugoslawien geschaffen und war eine grandiose Steilvorlage fuer Clinton, die exzessive Ausweitung und Beherrschung der USA mit der NATO ueber Europa. Die einseitige Unabhaengigkeitserklaerung wider internationalen Recht und der UN wird zum Problemfall und Zerreisprobe fuer die EU. Fuer die Fuehrer der Separatisten in Europa und anderen Regionen in Eurasien ist das der Aufruf, dieser beispielhafte Loesung (Kosovo) zu folgen. Schon haben sich die Basken gemeldet, wenn man aber deren Beitrag der EAJ-PNV zum Europaeischen Konvent (von 2004) kennt, ist schlimmes zu befuerchten. So kann man nur hoffen, das Spanien bei einem klaren NEIN zur Unabhaengigkeit des Kosovo bleibt. Die USA sind ihrem Ziel mit der alten Doktrin "Teile und Herrsche", was wir noch im Irak, wie z.T. schon angekuendigt, und Afghn. noch erleben werden, naeher gekommen. Der russische Politologe Migranjan hat voellig recht, die Buechse der Pandora ist geoeffnet und fuehrt zu einer Welle der Instabilitaet.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 12:09

Kosovos einseitige Unabhängigkeiterklärung - ein unerfreulicher Schritt

Katharina Lange (Wolkenreich)

Würden die gleichen Maßstäbe an andere Konflikte angelegt werden, so hätte die Nato schon in ganz anderen Länder eingreifen müssen. Wo, war die Nato als die Kurden um Unabhängigkeit kämpften und von den Türken schlecht behandelt wurden? Wo, als die Tschetschenen um Unabhängigkeit stritten? Wo, als die Sudanesen die christlichen und animistischen Stämme im Süden des Landes brutal bekämpften, die sich vom islamischen Norden trennen wollten; usw.?

Zeigen Sie mir das Land, das mit Freuden Gebiete hergibt, die es einmal besessen hat! Vielleicht war die Teilung der Tschechoslowakei eines der wenigen Beispielen, wo eine Trennung friedlich verlief. Mir fällt kein anderes ein.

Der Konflikt in den 90iger Jahren war Teil eines langen Konfliktes, in dem keine Seite unschuldig ist. Der Angriff der Nato auf Serbien war rechtswidrig, da es sich um eine innerstaatliche Auseinandersetzung handelte.

Hat es Zukunft, ein Land zu schaffen, das sich wirtschaftlich nicht selbst versorgen kann? Wird es nicht zum Grab unserer Steuergelder?

Warum sollten die Serben der EU je vertrauen, die half, ihnen ihre wichtigsten kulturellen Stätten zu nehmen und sie zutiefst kränkte?

Für alle Folgen werden wir verantwortlich sein!







Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 11:44

Albanischer Kosovo-Staat ist sozio-kulturell zum Scheitern verurteilt

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Wenn sich die Kosovo-Albaner mit der Begündug, sie wollten nicht Teil Serbiens sein, für unabhängig erkläen, dann ist die logische Folge, dass sich die Kosvo-Serben mit ihren Siedlungsgebieten Serbien anschließen. Es hat sich geeigt, dass die Albaner genauso nationalistisch und repressiv wie das Milosevic´-Regime auftreten. Es gibt also keinen Grund, ihnen zu trauen. Wenn das Kosovo geteilt wird, wird ihnen höchstens 60% des Gebiets übrigbleiben.
Und Europa sei gewarnt: die Albaner sind Moslems, ihre Gebiete sind übervölkert, es gibt einen drastischen Überschuss an jungen Männern, die Arbeitslosigkeit liegt bei 50%. Ein albanischer Kosovo-Staat ist sozio-kulturell zum Scheitern verurteilt. Entwicklungen wie in den Palästinensergebieten sind absehbar.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 11:22

Das ist ein Fehler fuer EU und

Dmitrij Potanin (DmitrijPotanin)

ein Zugzwang fuer Russland. Ich kann mich nicht vorstellen wie froh die Leute in Kremlin waren, als die Unabhaengigkeit wirklich proklamiert wurde. Ich glaube, die Ansprueche Russlands auf wenigstens 3 Nachbargebiete werden in ein paar Jahren zustande kommen. Konfrontation mit USA und EU wird wachsen... wer wird mehr verlieren ich schwer zu sagen...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 10:30

...

Ilya Kaalinen (amor-fati)

"Russland hat die Verwirklichung dieses Plans torpediert, indem es sich auf die verantwortungsscheue Position zurückzog, nur eine Lösung akzeptieren zu wollen, die auch für die serbische Regierung akzeptabel sei. Damit wurden die nationalistischen Kräfte in Belgrad geradezu ermuntert, sich auf keinerlei Kompromisse einzulassen."
Und diejenigen, die den Kosovo-Albanern ohne zu zögern die Unabhängigkeit versprochen hatten, hatten bestimmt auf eine Kompromisslösung hingearbeitet...und natürlich haben sie dadurch nicht die nationalistischen Kräfte in Pristina ermuntert, sich auf keinerlei Kompromisse einzulassen...
Soviel zur selektiven Politikwahrnehmung dieser Zeitung.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 10:25

Schwierig aber Serbien sollte ein wenig zurückdenken

Josef Bujtor (Mramorak)

Milosevic war ja nur der Höhepungt des Leidens der Kosovaren. Im alten Jugoslawien, vor dem Hitler-Einmarsch, haben nicht nur die Kosovaren gelitten. Die Macedonier durften nicht ihre eigene Sprache sprechen. In der Vojvodina, nördlich von Belgrad, gab es viele bedeutende Minderheiten, darunter mehrere hundertausende Deutsche und Ungarn. Wir Deutschen wurden fast vernichtet in Konzentrationslager und Zwangsarbeit. Geblieben sind dor viele Ungarn, Rumänen, Slovaken und andere Minderheiten. Serbien hat jetzt Angst, dass sich diese Minderheiten auch loslösen werden. Europa muss noch viel dazulernen. Tito war der schlimmste, der hat die Minderheiten gemischt wie Spielkarten.
Was wird Europa machen, wenn die Russen den Serben in Kosovo zur Hife
kommen?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 09:53

Kosove-Selbständigkeit ...

Horst Schmidt (Horst-Halblech)

.. ist noch ein weiter Weg.

Sie schreiben, derZerfall Jugoslawiens sei damit abgeschlossen. Das glaube ich nicht. Ich kann mir viel mehr vorstellen, dass es wieder los geht. Die verbliebenen Serben im Kosovo werden sich benachteiligt fühlen. Serbien wird sich berufen fühlen,ihnen zu helfen und schon haben wir den nächsten Brand in Ex-Jugoslawien. Der Balkan hat uns schon einmal in einen Krieg gestürzt, er wird es wieder versuchen. Zumal ein selbständiger Kosovo alleine ohnehin nicht lebensfähig sein wird.

Die Hoffnung, die uns bleibt, ist, dass die "Balkaner" unter sich bleiben werden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 09:40

Artikel extrem ansti-serbisch (wie erwartet)

Don Kizele (donkizele)

Dieser Artikel ist - wie immer - extrem anti-serbisch und soll dem Leser suggerieren "Serben böse - Albaner gut". Nicht die Serben wurden zur Kompromisslosigkeit ermuntert, sondern die Albaner. Die Albaner sind NICHT EINEN EINZIGEN KOMPROMISS eingegangen. In Deutschland gibt's schon Geschrei wenn ein türk. Ministerpräsident eingene Unis fordert (was in Kosovo normal ist). Soll Dtld. mit gutem Beispiel vorangehen und den Türken erstmal ein eigenes Bundesland geben. Ach ja, geht ja nicht, denn das "kann man ja nicht miteinander vergleichen". Das Völkerrecht wird heute mit der Anerkennung beerdigt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
18. Februar 2008 09:25

Stadtstaat KOSOVO

A. Malliki (a.malliki)

Mit 2 Mio, Einwohner ein Experiment der EU zur Provokation Russlands, das wieder einmal auf dem EU-Säckel liegen bleibt und hauptsächlich von Deutschland mitfinanziert werden muss.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wann Bayern seine Unabhängigkeit ausruft. Bayern wäre ja im Gegensatz zum Kosovo ein richtiger Riese in der EU.


Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 22 Lesermeinungen
1 | 2 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche