Wiedersehensfreude nach acht Jahren und vier Monaten

Bulgarische Krankenschwestern

Späte Heimkehr dank PR-Schlacht

Eins wissen die Bulgaren aus ihrer Geschichte: Wer ein Unrecht erleidet, muss die Kunde davon in die Welt tragen. Und so machte das Land das Schicksal der Krankenschwestern zur europäischen Angelegenheit. Von Michael Martens.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Juli 2007 19:41

Türkenjoch ??

Fahrettin Tahir (FahrettinTahir)

Die sogenannte Befreiung Bulgariens vom Türkenjoch ist eine der größten Geschichtslügen aller Zeiten. Erstens was Bulgarien als Folge der Völkerwanderung im 4ten Jahrhundert bis zur russischen Invasion 1876 ein Land von Türken und Slawen, wobei die Türken so wohl zur Zeit des christlichen Königreichs wie auch nach der Islamisierung die vorherrschende Gruppe waren. Heuter fast vergessen: ursprünlich bezog sich die bezeichnung Bulgar auf ein türkisches Volk, das aus der oberen Volga kam und deren verwandte dort heute noch eine TurkZweitens hatte Bulgarien zum Zeitpunkt dieser russischen Invasion ein 2/3 Mehrheit von Moslems, die im osmanischen Reich bleiben wollten. davon hat die russische Armee einen Drittel ( halbe Million) ermordet, einen Drittel vertrieben den Rest haben die so "befreiten" Christen dann 100 Jahre lang unterdrückt und verfolgt. Die zweite Rate kam im Balkankrieg 1912, wo die christlichen Aggressoren gegen die Türkei, Griechenland, Bulgarien und Serrbien 1,5 Millionen Moslems ermordet, damit der Islam aus Europa verschwinde. Insgesamt wurden 1820 bis 1912 5 Millionen europäische Moslems ermordet. Davon redet niemand in der christlichen Welt.

Aber, Sie haben recht: die PR Schlacht haben die Bulgaren gewonnen.

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25. Juli 2007 13:40

Eigentlich sind Entführungen nichts neues

thomas schulz (peanutbutter)

Nur hat füher außer den Angehörigen und den Behörden kaum jemand von Entführungen Notiz genommen. Nun bombadiert jeder Nachtrichtensender und jede reguläre Nachrichtensendung fast stündlich seine Kundschaft mit fast immer derselben Konserve über die eine oder andere Geiselnahme. Die Politiker erkennen die Gelegenheit, ihr Image aufzupolieren, und feiern mit großem Tamtam ihren Erfolg, wenn sie die Entführten freikaufen.

Woher das Geld kommt, ist allerdings irrelevant Über den vermuteten Einsatz von Steuergeldern wieder einmal zu jammern, ist bei einer Entführung unangebracht. Gefährlich ist die Tatsache, daß Zahlungen andere motivieren, ihr Budget mit Entführungen aufzubessern.

Früher haben beteiligte Regierungen Entführungen ohne großes Aufsehen gelößt, heute ist es eine win win Situation für alle Beteiligten, als da wären Politiker, Erpresser, Medien, Zuschauer.... nur nicht für diejenigen, die als potentielle Opfer ins Visier der mittelalterlichen Wegelagerer geraten.

Anlehnend an die Lieblingsantwort Breschnews gibt nur eine allgemein logische Reaktion auf diese Bereicherungsstrategie: "njet!"

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25. Juli 2007 02:19

Lehren aus der Vergangenheit und der Gegenwart

Josef Bujtor (Mramorak)

Es ist gut, sehr gut wenn man von der Vergangenheit lernt!
Und unsere Regierung würde gut tun mal in unsere Vergangenheit zu schauen, vor sie unsere Freunde mal wieder verdonnert. Aber es ist viel, sehr viel wichtiger von der gegenwart zu lernen! Gadaffi wird jetzt gelobt und die Tore Europas stehen ihm offen. Man lernt eben nichts in Europa. Der nächste Gewaltherrscher kann gleich anfangen Menschen zu entführen und er bekommt alles, was er Will. Durch Festgkeit haben die Amerikaner und Briten viel mehr, sehr viel mehr aus diesem Gewaltherrscher rausgeholt und ihn dabei in seine Schranken zurück gesteckt - Europa macht das Gegenteil. Europa kann anfangen, eine Kasse für arme Diktatoren einzurichten. Die Europäischen Steuerzahler können ja bezahlen. Damit die unfassbar-denkunfähigen und -denkfaulen europäischen Politiker so weiter machen können!

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