Auf  Stoiber warten neue Aufgaben

Bürokratieabbau

Stoiber bestätigt Wechsel nach Brüssel: „Reizvolle Aufgabe“

Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des bayerischen Ministerpräsidenten will Stoiber auf Barrosos Bitte gegen „überbordende Bürokratie“ kämpfen. Die EU dürfe kein „landespolitisches Endlager“ werden, kritisiert die SPD.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. September 2007 07:34

Der Erfolgreichste

Josef Bujtor (Mramorak)

Alle seine kritiker sollen ihm mal nachmachen, was er schaffte! Er hat Bayern an die Spitze der deutschen Bundesländer geführt. Wer schafft denn etwas in unserem land? Etwa die Grünen oder beide Roten?

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15. September 2007 10:38

Stoiber und Bürokratie

norbert hoffmann (nobby56)

Alte Bauernregel:
den Bock zum Gärtner gemacht

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15. September 2007 09:39

Reisekostenabrechnung

Harald Nehm (leiming)

...der liebe Edmund soll bei seiner neuen Aufgabe auf keinen Fall mit der Reisekostenabrechnung anfangen. Na ja, ein Buero in Muenchen haette mich nach meiner Pensionierung auch gern gehabt, damit war es aber nichts, ich musste, noch einmal: musste, mit 63 Jahren in den "vorgezogenen Ruhestand" gehen. Ede, pfui!

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15. September 2007 07:15

Erst Bundespresident, nun EUminator

Stefan Evers (EversS)

Nachdem Herr Stoiber neulich noch als Bundespresident zur Verfügung stehen sollte, wird er offensichtlich nun auf die EU losgelassen.
Bürokratieabbau - ein Unterfangen, das richtig und wichtig ist!
Es bleiben allerdings entscheidende Fragen:
1) Ist die EU nicht wichtig genug, dass die in der Heimat Ausgemusterten dort plötzlich noch etwas bewegen sollen?
2) Ist Stoiber der Richtige? Nachdem er sich aus Bayern nicht nach Berlin getraut hat, will er nun tatsächlich in Brüssel oder Strassburg arbeiten?
3) Ist ausgerechnet Herr Stoiber der EUminator? Seine glänzende Rethorik und die Beherrschung sämtlicher europäischer Sprachen wird ihm sicher nutzen, mit eiserner Hand zu kehren ...

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14. September 2007 16:31

Alter schützt vor Torheit nicht

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

@Holger Hering: Genau was hat Kissingers Alter mit Stoiber zu tun? Mir entgeht der Zusammenhang. Schließlich hängt die Befähigung jedes Einzelnen ausschließlich von ihm selbst ab und nicht vom Alter irgendwelcher anderen Leute.

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14. September 2007 16:16

Och, ist das nicht nett?

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Berlin war ihm schon zu groß und zu anstrengend und nun gar EUROPA?

Was wirft das für ein Licht auf den Rest der Bürokraten dort in Brüssel?

Sind die etwa auf ähnliche Art und Weise nach Brüssel abgeschoben worden, weil sie hier anderen im Wege standen?

Und heißt dieses Ansinnen, Stoiber mit Bürokratieabbau zu beauftragen nicht, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen?
Teufel,Teufel, möchte man da ausrufen, unsere Politiker sind schon ein Haufen gescheiter Leute!

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14. September 2007 16:07

In der Privatwirtschaft wird ständig restrukturiert,

Fionn Huber (fionn)

durch Off-shoring, Outsourcing, Stellenabbau, Abspaltungen (Spin-Offs), Shutdowns, Kostensenkungen, neue Managers einstellen usw.
Innovatives Denken ist sehr wichtig, imo.

F. Huber

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14. September 2007 15:09

lame Duck

Winston Hauser (sealgate)

Einen Vorzeigebürokraten zum Vorreiter der Entbürokratisierung der EU herzunehmen ist sicher eine nette Geste für einen scheidenden Ministerpräsidenten, bevor dieser aus lauter Langeweile noch anfängt den Islam verstehen zu wollen. Neue StandupKomik der Politik mit der derzeit zunehmend Weltfremdheit dokumentiert wird. Aus Brüssel wird das Hollywood der Alten Säcke und Betonköpfe da wohl zukünftig immer mehr solcher irrwitzigen Entscheidungen der EU den Weg in die Medien finden. Es wäre sicher nicht abwägig für zukünftige Politiker eine Eignung vorrauszusetzen und ob sie überhaupt noch einen Blick und das Gespür für im zeitgeistliche (An)Forderungen erfüllen. Diese politische Aussage - Besser sein Konto füllen solange es noch geht, als für wesentliche unbqueme aber dafür wichtige Dinge einzustehen und dazu gehört eben auch - Aufhören können, sich zurückziehen und Anderen die Chance geben etwas zu leisten.

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14. September 2007 14:35

Genau der Richtige ...

Hans-Joachim Duebel (aduebel)

... um aus Sicht der Buerokratenkaste das Schlimmste zu verhindern, naemlich den Buerokratieabbau.

Wer diese Personalie nicht versteht, versteht nicht, wen die Mitgliedsstaaten aus welchen Gruenden nach Bruessel schicken.

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14. September 2007 14:28

Ede

Ronald Gruenebaum (bruxman)

Wenigsten kann der Ede ja keinen Schaden anrichten, weil laut Verheugen (in seinem letzten Buch so ausgeführt) die Bürokratie gar nicht von Brüssel ausgeht, sondern von den Mitgliedsstaaten. Wer einigermassen bewandert ist, weiss ja, dass eine EU Verordnung 27 einzelstaatliche Regelungen ersetzt. Merkt man natürlich erst, wenn man die Provinzperspektive überwindet, was bekanntermassen in Deutschland besonders schwer fällt.

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14. September 2007 14:16

Stoiber

Gert Stamm (gertstamm)

Witzigkeit kennt keine Grenzen.
Die Leute haben kein Scham- und Ehrgefühl.

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14. September 2007 11:00

Shake-up in Brussels

Fionn Huber (fionn)

Da Deutschland der grösste Nettozahler der EU ist dürfte Herrn Stoiber stark motivieren, €150Mrd
(darf es noch ein bisschen mehr sein, Herr Stoiber?) zu sparen um diese Gelder sinnvoll zu investieren. Wird Edmund Stoiber sich als "the irresistible force" im Kampf gegen "the immovable object" (Bürokratie) beweisen?

P.S. Wer als Sheriff in "Red Indian territory" geht, muss ein Posse (group of STRONG men) mit nehmen - à la John Wayne.


F. Huber

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14. September 2007 10:05

Stoiber nach Brüssel ?

Gotthard v. Manteuffel (kurlaender)

Der alte Spruch "Haste einen Opa, schick' ihn nach Europa" feiert hier wohl wi9eder fröhliche Urständ' ? Stoiber war zwar selber ein - stets bienenfleissiger - Bürokrat, abwer ob er die Strukturen und Fallstricke gerade der Brüsselokratie so gut kennt, von den nötigen Sprachkenntnissen mal ganz abgesehen ?

Mwehr als Daumenhalten kann man da wol nicht ...

Baron Gotthard v. Manteuffel-Szoege, Fürstenzell

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14. September 2007 10:02

In diesem Alter? Haben wir keine Anderen?

Jochen C. Müller (jocmueller)

Es ist ein Witz, dass Stoiber mit dann fast 68 Jahren Vorsitzender einer Kommission zum Bürokratieabbau werden soll. Haben wir in Europa keine jüngeren Personen, welche besser geeignet wären? Stoiber kann in Rente gehen, die hat er sich verdient (m. E. allerdings nicht in dieser Höhe). Wahrscheinlich kommen dann von der EU nochmals 5.000 EUR oben drauf.

Naja, ich hätte einen Aufschrei aus der Presse erwartet, aber die hat in D anscheinend auch schon resigniert.

J. Müller

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14. September 2007 09:58

Stoiber

Jürgen Lummerich (TeufelNett)

Unfähigkeit wird belohnt.

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Und Gleichgesinnte halten halt zusammen. Ein unfähiger Politiker stützt den anderen (= evtl. alle brüder aus der gleichen Loge ? )

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14. September 2007 09:44

Stoiber soll EU-Job bekommen

Werner Eickhoff (WernerEickhoff)

Pfui Edmund!

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14. September 2007 08:20

ab in die Rente

Hardy M (Golfer58)

Deutschland erwache ... auch alte ausgediente Politiker gehören in den Ruhestand.

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14. September 2007 07:29

Wieder mal....

Heiko Schlösser (xx5000)

.... ein schöner neuer Rentenvertrag für einen Politrentner. Naja der Bürger hat´s ja.
Mehr brauch man dazu nicht sagen!!!

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14. September 2007 01:52

Nicht so dumm wie seine Kritiker

Josef Bujtor (Mramorak)

Wer aus Bayern machte, was es heut ist - an der Spitze aller deutscher Länder - ist nicht so dumm wie seine kritiker!

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14. September 2007 00:44

Unfaßbar: EU-Job-Vergabe ohne Wahlen

A. Malliki (a.malliki)


Zum Bürokratie-Abbau schafft die EU erst mal wieder ein paar hochbezahlte Pöstchen für ausgediente, beleidigte Politiker, die sonst in Versuchung kommen könnten ein Buch über die ihnen widerfahrenen Machenschaften in der Politik zu schreiben.

Bevor die Bürokratieabbau-Kommission Ihre Tätigkeit aufnimmt, muss noch ein Amtsgebäude für Bürokratieabbau der EU geschaffen werden, das natürlich über ein eigenes Briefpapier, Sitzungssaal und Sekretärinnen verfügt.

Nach der Arbeitsaufnahme werden Fragebögen entworfen, die wiederum von weiteren Beamten überprüft und sortiert werden müssen.

Nach Ablauf dieses Bürokratiewettlaufes werden wir erfahren, dass ein Bürokratieabbau nicht möglich ist, dafür wird aber die allgemeine CO2-Steuer von 5 % eingeführt.

Zur Eintreibung und Abrechnung dieser Produktionssteuer wird wiederum ein Amt erschaffen und kontrolliert, was letztendlich wieder zu einer Erhöhung der Steuern führt.

Bis am Schluss nur noch verwaltet wird. Die Arbeiter sind in der Zwischenzeit unter ihrem 14 Stunden-Tagelöhner-Arbeitstag bei 80 % Steuern bereits mit 30 ausgemerkelt und werden gePeer-t.

Übrig bleiben Manager, Verwaltungsbeamte und Politiker, die von einer großen Weltregierung träumen.

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13. September 2007 23:18

Soziales Kapital

Henriette Kaschulke (Wissibesser)

Es ist immer vorteilhaft, über ausreichend soziales Kapital zu verfügen.
Damit lassen sich zur Not auch einaml Patzer daheim kitten.
Die meisten Leute haben doch schon vergessen, warum Hr. Stoiber nicht mehr Ministerpräsident in einem der deutschen Freistaaten ist.
Jetzt gehts ab nach Brüssel. Hoffentlich mit ein paar guten Vorsätzen!

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13. September 2007 23:04

Selten so gelacht.....,

Imke Saidykhan (isy_altklug)

der Oberbürohengst soll den Bürokratieabbau forcieren. Ein Mann der in Aktenarbeit aufging, dem der Bürostuhl heilig ist, soll nun in Brüssel den Ast absägen, auf dem er jahrzehntelang saß! Wirklich, eine bessere Abschiebung hätte man für Stoiber nicht finden können. Da müssen sich ja einige unheimlich viele Gedanken gemacht haben, wo man Herrn Stoiber jetzt noch lässt, damit er nicht in Bedeutungslosigkeit versinkt. War wohl doch nichts mit "als Opa für die Enkel da sein". Einige können wohl wirklich nur überleben, wenn sie irgendwie "wichtig" sind.

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13. September 2007 21:32

Ein Deutscher für Demokratieabbau

Claus Behrens (chipin)

... da kann man ja als nächstes Trittin für die Genehmigung neuer dt. Kernkraftwerke in sein Amt einführen.
... oder den nordkoreanischen Präsidenten als Hüter der Demokratie einsetzen.

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13. September 2007 21:06

Enttäuschend

max müller (muxde)

Er würde mit einem solchen Schritt das Amt des bayerischen Staatsoberhauptes und Regierungschefs entwerten--der Gasprotz lässt grüßen.

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13. September 2007 20:33

Feierabend

Jörn Brunken (klassenfoto)

Mann sollte im Leben auch mal erkennen, das man vieles ereicht hat und nicht mehr überall mitzumischen braucht. Er hat sich bewiesen und sollte seinen verdienten Feierabend genießen.

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