Die Debatte über die Aufhebung des Kopftuchverbots hatte die nationalistische MHP angestoßen

Türkei

Erdogans AKP verliert im Kopftuch-Streit

Das Tragen von Kopftüchern an türkischen Universitäten bleibt verboten. Das Verfassungsgericht hat die umstrittene Reform der Regierung von Ministerpräsident Erdogan zur Aufhebung des Kopftuchverbots für unzulässig erklärt. Damit spitzt sich der Konflikt zwischen der konservativen Regierungspartei AKP und den säkular orientierten Kräften weiter zu. Von Rainer Hermann, Istanbul

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Juni 2008 00:33

Das ist..

Erdem Yilmaz (varius02)

..doch mal eine gute Nachricht.

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05. Juni 2008 23:54

Schade und schande

Deniz Baltaci (dbaltaci)

Solche willkürlichen Verurteilungen lassen die Türkei als ein Bananenrepublik darzustellen. Ob eine Studentin ihren Kopf mit einem Tuch bedeckt, gefährdet doch den 80jahre Alten Laizismus nicht, oder? Die Türkei ist einziges Land, wo man vor der Tür der Unis die Bekleidungen von den Securities kontrolliert und dann entscheidet werden, ob die arme Dame in die Vorlesung gehen darf oder nicht. Die AK Partei wird beim nächsten wahl bestimmt über 60 % Mehrheit bekommen, weil das Volk satt von den Eliten-Laizisten hat.

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05. Juni 2008 23:14

freiheit für die Haare

zeki bozkurt (dilok)

AKP und erdogan auf nie wiedersehen ... erdogan,kauf mal liebe ein one way ticket in Richtung Iran

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05. Juni 2008 20:09

einbißchen Geschichtsbewußtsein kann nicht schaden..

Faruk Yalcin Dinc (fereli)

Der osmanische Reich ging zugrunde, weil Sultane die Bevölkerung mit Religion eingeschläfert hatten. Hierzu nur eine Bemerkung: die Einführung der Druckmaschinen wurde erst 220 Jahre später erlaubt. Vorher waren sie als Heidenerfindung verboten. Der Befreiungskrieg und die Gründung der Republik der Türkei ist das Werk des Staatsgründers M. K. Atatürk und der türkischen Armee. Sie mußten auch im Inneren gegen die Anhänger des Sultans bzw. des Khalifats (eine Art muslimischer Pabst) verlustreich - über 250.000 Tote -gekämpfen.. Die Enkelkinder dieser Republikfeinde sind nun durch die Demokratie, die ein Werk der Republikaner ist, und Dank der Gutgläubigkeit und Armut der Massen (regierende AKP pflegt vor den Wahlen Reis- und Kohlsäcke verteilen) an die Macht gelangt. Erdogan und AKP versuchen das Rad der Geschichte zürückzudrehen und bedienen sich dabei auch der EU-Mirgliedschaft. Aber nur weil sie dadurch das türkische Militär ausschalten und die Demokratie für ihre fundamentalistische Ziele benutzen wollen. Es geht hierbei nicht um Menschenrechte und Religionsfreiheiten sondern um die Machtergreifung der sektenähnlich organisierten, religiös gefärbten und stark geschäftstüchtigen Kräfte. Der Westen muß nun Farbe bekennen...

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05. Juni 2008 17:30

Ein Zeichen der Hoffnung?

egon sunsamu (sunsamu)

Ein kleiner Rückschlag für die Befürworter der weiteren Islamisierung der Türkei.

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