Wie kann eine Mannschaft einen solchen Absturz erleben, Herr Löw?

Kommentar

Finger in die Steckdose

Die Selbstzufriedenheit im deutschen Fußball kehrte schon in den vergangenen Monaten zurück in die Nationalelf, anfangs nahezu unmerklich. Nun erschüttern die Defizite Team und Trainer. Findet Joachim Löw einen Weg aus dieser Krise? Von Michael Horeni

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Juni 2008 01:01

Zwergenlupen...

Benno Wagner (bennowagner)

... werden nun allenthalben ausgepackt, um das Spiel gegen die wackere Zweitligatruppe der Österreicher jetzt wenigsten im Vorlauf medial auszuschlachten. Natürlich wird Deutschland am Montag weiterkommen, geändert hat sich nur die Reihenfolge der Stationen bis zum ja offziell angestrebten Finale. Ob nun aber im Viertel- oder im Halbfinale gegen Portugal scheitert, sollte eigentlich keine Rolle spielen. Am besten natürlich deshalb nicht, weil man, against all odds, gar nicht scheitert. Letztlich glaube ich nicht, daß die Niederlage gegen Kroatien die Turnierchancen der Mannschaft geschmälert hat. Man hat hier einmal gut sehen könnten, daß die Mannschaft, international gesehen, 'auf Kante genäht' ist, dass sie weder individuellen Spannungsabfall noch übermütige personelle Experimente verträgt. Vorne wird man Gomez sicher im Spielverlauf wieder bringen können, ein Kuranyi hingegen sollte -- nicht unter genealogischem, sondern unter motorischem Aspekt -- eigentlich besser beim Lieblingsgegner von Faröer und Liechtenstein auflaufen.

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14. Juni 2008 11:01

gute Analyse

H.R. Jakob (mcjakob)

Ich würde gern wissen, wie viel deutsche Fans Karten für das Viertelfinale am 20. Juni in Wien erworben haben in der festen Überzeugung, dort wird Löws Elf spielen... So ein Mist! Es gibt jetzt nur noch den geraden Weg !

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