Eiskalte Biere für ein heißes Land

Etwa 130000 Menschen wandern jedes Jahr nach Australien aus, gut 3600 Deutsche waren im vergangenen Jahr darunter. Neben Sonne und "Take it easy" ist der entscheidende Pluspunkt des Kontinents: Es gibt jede Menge Jobs. Die Autorin dieses Ratgebers blieb selbst in Australien hängen und gibt nun Tipps für alle, die auch dorthin wollen - nicht als Backpacker, sondern um zu bleiben.

Die hohe Kunst im tiefen Schacht

Der Tourismus ist naturgemäß dem Sichtbaren verpflichtet. Doch manchmal ist das Verborgene nicht weniger sehenswert, selbst wenn es, wie im Falle des Gotthardmassivs, zweihundert bis achthundert Meter unter der Erdoberfläche liegt. Um den alpenquerenden Güterverkehr auf die Schiene zu bekommen, wird zurzeit der längste Tunnel der Welt gegraben.

Die großen Freuden der kleinen Wichtln

Warum wurde die Riesin Frau Hütt versteinert und thront nun als imposanter Felsen für alle Ewigkeiten über Innsbruck? Wie müssen freche und undankbare Bauern, die zur Strafe in Kasermanndeln verwandelt wurden, ihre Sünden büßen? Worüber freuen sich Wichtln? Warum haben sich die singenden Saligen ...

Der liebe Gott und der böse Köbes

Neue deutsche Heimatliteratur heißt der Schwerpunkt des Kölner Hermann-Josef Emons Verlags. Was könnte dem Kölner mehr Heimat sein als das Brauhaus, wer dem Kölner mehr zugetan sein als der Köbes, der Brauhauskellner in der traditionell blauen Kluft? Höchstens der Dom, höchstens der liebe Gott, ließe ...

Rastlos auf Hawaii

Der Angriff auf Pearl Harbor liegt lange zurück und scheint das Verhältnis zwischen Japan und Amerika nicht nachhaltig gestört zu haben. Jedenfalls zählt Hawaii zu den Lieblingszielen japanischer Flitterwöchner. Was sie an der Inselgruppe mögen, macht nun ein Fotoband des japanischen Fotografen Daido Moriyama ganz und gar nicht deutlich.

Die inneren Angelegenheiten der Straße

Wer den Fotografen Dirk Reinartz kannte, schildert ihn als fröhlichen, lebenlustigen Menschen, und wer es darauf anlegte, könnte in den überlieferten Porträts zwischen seinem dicken Schnauzbart und dem wirren Lockenkopf einige Lachfalten entdecken. Wie anders dagegen sein fotografisches Werk. Reinartz schien wie magisch angezogen von jeglicher Form der Tristesse.

Jüdische Lieder für die Schäfchen

Sam Apple, ein Journalist aus New York, kommt nach Wien, um mit dem letzten österreichischen Wanderschäfer Hans Breuer und seinen 625 Schafen durch die Alpen zu ziehen. Doch geht es in diesem Buch nur vordergründig um heutiges Nomadenleben und Schafherdenalltag in Mitteleuropa. Es geht um die österreichische ...

Durch Felder, Wald und Streuobstwiesen

Dieter Buck kümmert sich um Wanderer, für die es nicht immer eine Ganztagestour sein muss, sondern die auch gerne mal einen Nachmittag "im Gäu", wie man in Schwaben sagt, herumspazieren. Buck hat schon zwei Bände "Spazier-Ziele" für die östliche und die westliche Alb zusammengestellt, nun ist er in der Region Stuttgart unterwegs.

Ein Baucode wird dechiffriert

Die landestypische Bauweise ist oft bedingt durch die am Ort verfügbaren Materialien und die klimatischen Bedingungen. Im waldreichen Osten, wie in Skandinavien, empfahl sich Holz, nicht nur weil es reichlich vorhanden ist, sondern auch seiner guten Wärmedämmung wegen. Im Westen Europas lernte man ...

Die Nacht der Kunst

Es war wie ein Überfall, als in der Nacht zum 18. August 2006 dreiundzwanzig internationale Künstler ihre Arbeiten in Wuppertals Parks oder entlang der Wupper aufstellten, Bänke und Steine weiß malten und bunte Transparente aufhängten. Die Bürger staunten nicht schlecht, als sich am nächsten Morgen ihre Stadt in eine riesige Ausstellung verwandelt hatte.

Jenseits der Ruinen von Antigua

Das zentralamerikanische Land Guatemala machte zuletzt solcherart Schlagzeilen: Während der Präsidentschaftskampagne im November waren zahlreiche, eher linksgerichtete Politiker ermordet worden, die Wahl gewann dann aber dennoch Álvaro Colom, ein Sozialdemokrat mit konkreten sozialen Vorstellungen. Licht ...

Zwischen Rohit und Irawadi

Wer oder was ist Minya Konka? Als 100000-Euro-Frage wäre diese Aufgabe wohl geeignet, und obwohl die Antwort lautet, immerhin der östlichste Siebentausender und zugleich der dritthöchste Berg außerhalb des Himalajas sowie der höchste Berg der chinesischen Provinz Sechuan, darf bezweifelt werden, dass dieser Name als Buchtitel so richtig erfolgversprechend ist.

Das Meer und die Kunst, ein Kanu zu bauen

Die Autorin Milda Drüke, die sich fernab von Zeitgeistreportagen in alternativen Weltreisen immer wieder aufmacht, "um die Natur von Meeren und Menschen zu erfahren", begibt sich in diesem Buch zu einem zweihundert Meilen vor dem Inselfestland Papua-Neuguineas gelegenen Eiland: Zufällig erfuhr sie ...

Botschaft aus Kreuzberg

Fragen wir nach der einstigen Magie Venedigs, stehen uns die Veduten Canalettos vor Augen. Den verlorenen Zauber Dresdens und Warschaus hat uns sein Neffe Bellotto überliefert, den Charme des Fin-de-siècle-Paris Renoir. Geht es aber darum, den Charakter einer Stadt im Bild zu fassen, sind Comiczeichner ...

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