Von Heidi Siefert
02. März 2001 Abseiling, Bungee Jumping, Kloofing - alles schön und gut. Der Klassiker ist nach wie vor das Wellenreiten.
Die komplette Küste von Kapstadt nach Durban ist im Surfer-Fieber. Aber es gibt einen Ort, der alle anderen in den Schatten stellt: Jeffrey´s Bay. In J-Bay, wie die Surfer sagen, suchen alle nach der perfekten Welle. Nicht nur, dass dir auf Schritt und Tritt Leute mit Surfbrettern unter dem Arm begegnen.
Die gesamte Küstenstraße ist gesäumt von Surfshops und Board-Manufakturen wie die von Mark Spoward. Hier gibt es sogar einen Surfshop nur für Frauen. Seit den 60er Jahren, als sich die Kunde von der vollendeten Welle unter den Surfern verbreitete, ist J-Bay das Surfer-Mekka Südafrikas. Aber auch Mossel Bay und die Strände rund um Kapstadt ziehen die Wellenreiter in Scharen an.
Unfreiwilliges Abtauchen vor dem Tafelberg
Eines der optisch reizvollsten Reviere liegt an den Blouberg Beaches bei Kapstadt, wo der Tafelberg den eindrucksvollen Hintergrund liefert. Der Versuch der Anfänger, Panorama und den Ritt mit dem Board gleichermaßen zu genießen, endet vorzeitig im Wasser. Aber in dieser Szenerie ist es zu verschmerzen, wenn es etwas länger dauert, bis die Frischlinge sicher die ersten Wellen abreiten und vom kalten Atlantikwasser zum wärmeren Indischen Ozean im Fortgeschrittenen-Revier an der False Bay wechseln können.
Anbieter: Downhill Adventures, Overbeek Building, cnr Orange, Long & Kloof Street, Cape Town, Tel.: 0027/21/4220388, Fax: 0027/21/230127, E-Mail: downhill@mweb.co.za.
Text: @mg
Bildmaterial: srt/Heidi Siefert
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