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Ulf von Rauchhaupt (UvR)

Ulf von Rauchhaupt (UvR)

Ulf von Rauchhaupt (UvR)

wurde 1964 in Frankfurt am Main geboren. Eine Odyssee durch die Schulsysteme verschiedener Bundesländer fand schließlich am humanistischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg ein glückliches Ende. Auf das Abitur 1985 folgten Studentenjahre an der TU München und der Münchner Hochschule für Philosophie. Von 1992 bis 1998 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching und promovierte 1997 über Radiohalos in Galaxienhaufen. Nach einer Hospitanz im Wissenschaftsressort der „Zeit“ verbrachte er ab 1998 zwei Jahre als Reimar Lüst Postdoctoral Research Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum in München. 2001 trat er in die Feuilletonredaktion der F.A.Z. ein. Im Wissenschaftsressort der Sonntagszeitung kümmert er sich um Themen aus der physikalischen Grundlagenforschung, aus Mathematik, Geowissenschaften, Paläontologie und den Altertumswissenschaften. 2002 wurde er mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet, 2006 mit dem Journalistenpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Er ist Autor von „Wittgensteins Klarinette. Gegenwart und Zukunft des Wissens“ (Berliner Taschenbuch Verlag 2005), ist verheiratet und hat zwei Söhne.


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