Die Redaktion

Ulf von Rauchhaupt (UvR)

wurde 1964 in Frankfurt am Main geboren. Eine Odyssee durch die Schulsysteme verschiedener Bundesländer fand schließlich am humanistischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg ein glückliches Ende. Auf das Abitur 1985 folgten Studentenjahre an der Technischen Universität München (Physik-Diplom 1993) und der Münchner Hochschule für Philosophie (Bakkalaureat 1991). Von 1992 bis 1998 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching und promovierte 1997 mit einer theoretischen Arbeit über Radiohalos in Galaxienhaufen. Nach einer Hospitanz im Wissenschaftsressort der „Zeit“ befaßte er sich ab 1998 zwei Jahre als Reimar Lüst Postdoctoral Research Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin mit den Anfängen der Weltraumforschung in der Bundesrepublik Deutschland. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum in München. Im August 2001 trat er in die Feuilletonredaktion der F.A.Z. ein. Im Wissenschaftsressort der Sonntagszeitung kümmert er sich seither um Themen aus der physikalischen Grundlagenforschung, aus Mathematik, Geowissenschaften, Paläontologie und den Altertumswissenschaften. Im November 2002 wurde er mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet. Autor von „Wittgensteins Klarinette. Gegenwart und Zukunft des Wissens“ (Berliner Taschenbuch Verlag 2005). Verheiratet, zwei Söhne.


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